Uster (Niederuster)

Die Seestrasse in Niederuster ist zwischen der Kreuzung Wannenstrasse und dem Doppelkreisel in einem schlechten Zustand und muss saniert werden. Gleichzeitig sollen die Verkehrssicherheit für den Rad- und Fussverkehr verbessert und Bushaltestellen hindernisfrei ausgebaut werden.

Aktuelles

Aktuell finden Arbeiten an der Seestrasse im Bereich Seeweg bis Doppelkreisel statt. Aufgrund zusätzlicher Werkleitungsarbeiten in der Seestrasse verlängert sich das ursprünglich bis Ende November 2026 geplante Einbahnregime.

Das Einbahnregime im Abschnitt Seeweg bis Doppelkreisel wird bis am Freitag, 18. Dezember 2026, beibehalten.

Der Verkehr auf der Seestrasse wird nach wie vor im Einbahnregime durch den Baubereich geführt (Fahrtrichtung Greifensee nach Niederuster). Die Haltestelle «Schlyffi» wird weiterhin nicht bedient. Die betroffenen Kurse der Linie 817 verkehren ab der Haltestelle Seeweg. Der Kurs der Linie 816 um 0.47 Uhr und der Nachtbus N81 verkehren ab der Haltestelle Niederuster direkt zur Haltestelle Sonnenberg. Die Haltestellen «Schlyffi», «Turicum», «Jungholz» und «Wildsbergstrasse» werden nicht bedient. Als Alternative wurde eine Ausstiegshaltestelle für das Quartier Jungholz/Wilds-berg eingerichtet. Diese befindet sich auf der Sonnenbergstrasse auf Höhe Hohle Gasse. 

Projektübersicht

Strasse mit schwarzen Flecken, links ein weisser Wohnblock mit einem überdachten Veloständer vorne dran, rechts ein Trottoir und eine Tafel für eine Bushaltestelle.
Die Strasse durch Niederuster mit der markanten Schliiffi muss saniert werden. Gleichzeitig wird die Sicherheit für den Fuss- und Veloverkehr verbessert. Quelle: Baudirektion

Die Fahrbahn der Seestrasse in Niederuster weist im rund 1,2 km langen Abschnitt Risse und Spurrinnen auf. Deshalb müssen die Beläge ersetzt werden, wobei im Bereich von der Bushaltestelle Turicum bis zum Doppelkreisel auf rund 650 m Länge als oberste Schicht ein lärmarmer Belag des Typs SDA 4-12 und auf der restlichen Strecke ein lärmarmer Belag des Typs AC 8H eingebaut wird. Aus Gründen des Lärmschutzes ist von der Liegenschaft Seestrasse 153a (kurz vor der Einmündung Seeweg) bis zum Doppelkreisel Tempo 30 vorgesehen. Ausserdem ist in diesem Abschnitt eine Schmalfahrbahn mit einer Breite von 6,20 m bis 6,50 m vorgesehen. Die öffentlichen Parkplätze bei der Bushaltestelle Turicum werden hindernisfrei ausgebaut und mit Rasenstreifen sowie zusätzlichen Bäumen umgestaltet. Die Brücke über den Aabach wurde bereits 2024 ersetzt (siehe weiter unten).

Die Seestrasse durch Niederuster ist eine beliebte Route für Velofahrende und heute eine Schwachstelle im Velonetz. Diese wird behoben, indem die Strasse als Kernfahrbahn (7,50 m Breite) ausgestaltet und beidseitig mit 1,50 m breiten Radstreifen markiert wird. Im Bereich der Schmalfahrbahn und Tempo 30 wird der Veloverkehr im Mischverkehr geführt. Gleichzeitig wird beidseitig ein durchgehendes Trottoir erstellt und so die heute bestehende Lücke geschlossen. Im Bereich der Bushaltestelle Turicum wird zudem ein neuer Fussgängerübergang mit Mittelschutzinsel erstellt. Der heutige Fussgängerstreifen beim Strandweg wird Richtung Chileweg verlegt. Zwischen der Kurve Alte Riedikerstrasse und dem Doppelkreisel ist auf halbem Weg ein neuer Fussgängerstreifen geplant.

Das Projekt lag vom 13. November bis 13. Dezember 2023 öffentlich auf. Dabei gingen acht Einsprachen ein. Im Rahmen der Einigungsverhandlungen wurde mit allen Einsprechenden eine einvernehmliche Lösung gefunden. Das kantonale Tiefbauamt startete im Sommer 2025 mit den Bauarbeiten. Diese dauern rund zwei Jahre. 

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Projekt Neue Aabachbrücke

Vor der Realisierung des Strassenprojekts Seestrass ein Niederuster wurde innerhalb des Projektperimeters die Aabachbrücke ersetzt. Die Brücke wurde 1964 erbaut und letztmals 1999 umfassend instandgesetzt. Bei der im Frühjahr 2022 durchgeführten Überprüfung haben die Brückenfachleute des kantonalen Tiefbauamtes erhebliche Mängel bei der Tragsicherheit festgestellt. Aus diesem Grund wurde die Brücke im Juli 2022 für den Schwerverkehr gesperrt und der motorisierte Individualverkehr (bis 7,5 Tonnen) mit einem Lichtsignal einspurig über die Brücke geführt.

Anfang April 2024 begannen die Bauarbeiten, um die Brückenplatte zu ersetzen. Dafür wurde die Brücke für den Verkehr komplett gesperrt. Am 6. Juni wurde dann die neue, 230 Tonnen schwere Brücke mit einem Raupenkran eingehoben. Das Spektakel wurde von über 100 Schaulustigen vor Ort mitverfolgt. Der 650-Tonnen-Kran hob die Brückenplatte langsam in die Luft und setzte sie passgenau auf die instandgesetzten Widerlager.

Projektleitung

Manfred Guntlin

Projektleiter

manfred.guntlin@bd.zh.ch
+41 43 259 55 66
Walcheplatz 2, 8090 Zürich

Weiterführende Informationen

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Kontakt

Tiefbauamt

Adresse

Walcheplatz 2
8090 Zürich
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Telefon

+41 43 259 31 51

E-Mail

tba.strassen@bd.zh.ch

Für dieses Thema zuständig: