20 Prozent Frauenanteil im Polizeikorps

Eine moderne Polizei ist angewiesen auf die Frauen. Das Vertrauen der Bevölkerung ist die Basis unserer Arbeit. Essenziell ist dabei unter anderem, dass sich Frauen und Männer in der Polizei vertreten sehen.

Die Kantonspolizei Zürich ist stolz, viele Frauen in ihren Reihen zu wissen. In den letzten fünfzehn Jahren haben wir den Frauenanteil im Polizeikorps auf 20 Prozent verdoppeln können; nicht mitgezählt sind dabei die Sicherheitsassistentinnen, die Sicherheitsbeauftragten und Zivilangestellte. Das geht nicht von selbst. Wir haben viel daran gesetzt, dass die Frauen uns nach einem allfälligen Mutterschaftsurlaub erhalten bleiben. Deshalb bieten wir auch Stellen in einem 20-Prozent-Pensum in der Erwartung, dass diese Frauen nach einer gewissen Zeit ihren Beschäftigungsgrad wieder erhöhen – und das funktioniert.

Zudem setzen wir viel daran, dass die Frauen in unserem Kader vertreten sind. Schon länger zählen wir im oberen Kader Frauen, die als Quereinsteigerinnen zu uns gestossen sind. Vor zwei Jahren hat überdies die erste Frau den Weg von der Polizeischule bis zur Abteilungschefin geschafft.

Für solch eine Entwicklung, die noch vor einigen Jahren unabsehbar war, muss eine Grundvoraussetzung vorhanden sein: Die Betriebskultur muss stimmen. Es braucht eine Kultur des respektvollen Umgangs miteinander. Die Frauen entscheiden sich darum für unsere Polizei, weil der Umgangston stimmt und sie sich wohlfühlen bei uns. Und dieser Umgangston prägt nicht nur die innerbetriebliche Kultur, sondern auch das Verhältnis zur Bevölkerung, für die wir tätig sind.

Eine Betriebskultur einerseits und das klare Bekenntnis zur Stärkung der Stellung der Frauen in unserer Polizei anderseits sind die Erfolgsfaktoren. Und 20 Prozent ist die Zahl, die den Erfolg belegt.

Kommandant Thomas Würgler

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