Zürcher Schulklassen engagieren sich kreativ für politische Teilhabe

Die Direktion der Justiz und des Innern hat in Zusammenarbeit mit der Bildungsdirektion und den Parlamentsdiensten des Zürcher Kantonsrats 2025 den Jugendpolitikwettbewerb «CinéCivic» lanciert. Schulklassen aus dem Kanton Zürich reichten insgesamt 21 Projekte ein. Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Regierungsrätin Silvia Steiner und Kantonsrats-präsidentin Romaine Rogenmoser haben die besten Beiträge ausgezeichnet.

Die CinéCivic-Preisträgerinnen und -Preisträger mit Kantonsratspräsidentin Romaine Rogenmoser, Regierungsrätin Silvia Steiner und Regierungsrätin Jacqueline Fehr
Die CinéCivic-Preisträgerinnen und -Preisträger mit Kantonsratspräsidentin Romaine Rogenmoser, Regierungsrätin Silvia Steiner und Regierungsrätin Jacqueline Fehr Quelle: Direktion der Justiz und des Innern Bild «Die CinéCivic-Preisträgerinnen und -Preisträger mit Kantonsratspräsidentin Romaine Rogenmoser, Regierungsrätin Silvia Steiner und Regierungsrätin Jacqueline Fehr» herunterladen

«Politik beginnt bei dir. Zeig, was dich bewegt!» Unter diesem Motto hat der Kanton Zürich seine Schülerinnen und Schüler im letzten Herbst dazu aufgerufen, als Klassenverband einen Film, ein Plakat oder eine Aktion für den kantonalen Wettbewerb «CinéCivic» einzureichen. Die Beiträge sollen junge Menschen dazu motivieren, sich politisch zu engagieren.

Insgesamt gingen 21 Wettbewerbsbeiträge bei der federführenden Koordinationsstelle Teilhabe der Direktion der Justiz und des Innern ein: zehn Plakate, neun Filme und zwei Aktionen. Im Rahmen der Prämierungsfeier im Rathaus am Limmatquai würdigten Regierungsrätin Jacqueline Fehr (Direktion der Justiz und des Innern), Regierungsrätin Silvia Steiner (Bildungsdirektion) und Kantonsratspräsidentin Romaine Rogenmoser am 17. Juni 2026 die drei Siegerprojekte und übergaben die Preise.

Drei Projekte ausgezeichnet

Die Ausschreibung richtete sich an Kinder und Jugendliche ab der 4. Klasse der Volksschule bis zum Ende der Sekundarstufe II. Sechs Beiträge wurden von Klassen der 4. bis 6. Primarschule eingereicht, elf von Klassen der 7. bis 9. und vier von Schülerinnen und Schülern der Berufsschulen/Mittelschulen.

Nach Einsendeschluss sichtete eine Fachjury, bestehend aus zwei Regisseuren, einem Kantonsratsmitglied, einer Vertretung der Bildungsdirektion, einer Vertretung des Jugendparlaments, einer Journalistin und einer Fachperson aus dem Bereich politische Rechte, die Beiträge. Die Fachjury wählte die folgenden Siegerprojekte in den drei Kategorien aus:

Kategorie Film: «Knacks – und dänn?»

Der Film erzählt rasant, unterhaltsam und klug vom grossen Unterschied, den selbst eine einzige Stimme in der Demokratie machen kann. Die beiden Filmemacherinnen nutzen gekonnt die ganze Breite ihrer technischen Möglichkeiten und zeigen auf allen Ebenen viel Liebe zum Detail.

Das Projekt erhält 1’500 Franken für die Klassenkasse.

Kategorie Plakat: Go Vote

Das Siegerposter überzeugt mit einer klaren und pointierten Botschaft, die hängen bleibt: Die Vergangenheit lässt sich nicht mehr ändern – die Zukunft aber schon. Und genau deshalb soll man wählen gehen. Mit gutem Gespür für Bildsprache untermauern die Gestalterinnen und Gestalter ihre Aussage visuell.

Das Projekt erhält 1’000 Franken für die Klassenkasse.

Kategorie Aktion: Demokratie im Kindergarten

Das von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I eingereichte Projekt überzeugt durch seinen herausragenden Ansatz, das abstrakte Konzept der Demokratie für Kinder im Kindergartenalter erlebbar zu machen.

Das Projekt erhält 1'000 Franken für die Klassenkasse.

(Gemeinsame Medienmitteilung des Kantonsrates, der Bildungsdirektion und der Direktion derJustiz und des Innern)

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