Erneuertes Bürogebäude an der Ausstellungsstrasse 88 eingeweiht

In das erneuerte Gebäude eingezogen ist das Amt für Jugend und Berufsberatung (AJB), das Teil der Bildungsdirektion ist. Das Bauprojekt bietet eine zeitgemässe Infrastruktur für rund 300 Mitarbeitende und steht exemplarisch für das Ziel des Kantons, Bestandesbauten sorgfältig weiterzuentwickeln, wo dies sinnvoll und möglich ist.

Heute haben Regierungsrätin und Bildungsdirektorin Silvia Steiner, Kantonsbaumeister Beat Pahud, Vorsteher des AJB André Woodtli sowie Jasmin Brunner von der Co. Architekten AG das Gebäude an der Ausstellungsstrasse 88 in Zürich offiziell eingeweiht. Der Kanton Zürich hat das aus dem Jahr 1994 stammende Verwaltungsgebäude in den vergangenen eineinhalb Jahren für 20 Mio. Franken umfassend erneuert. Nach Abschluss der Bauarbeiten ist das Amt für Jugend und Berufsberatung (AJB) eingezogen, das zuvor in einer externen Mietliegenschaft in Oerlikon untergebracht war. Neben der Amtsleitung sind an der Ausstellungsstrasse 88 unter anderem der Fachbereich Kinder- und Jugendhilfe, die Geschäftsstelle Elternbildung, Ergänzende Hilfen(z. B. Pflegefamilien) und Finanzielle Hilfen (z. B. Alimentenhilfe, Stipendien) angesiedelt.

Moderne Arbeitswelten

Im ersten Obergeschoss stehen erneuerte Sitzungszimmer und offene Besprechungszonen zur Verfügung. In den Obergeschossen zwei bis fünf befinden sich offene Büroflächen. Diese sind gemäss dem neuen Nutzungskonzept der kantonalen Verwaltung gestaltet: Anstelle von Einzelbüros erwartet die rund 300 Mitarbeitenden eine zeitgemässe, flexibel nutzbare Arbeitsumgebung.

Sorgfältiger Umgang mit dem Bestand

Die Gebäudehülle hat sich äusserlich nur wenig verändert, während die Gebäudetechnik umfassend erneuert wurde. Die neuen Anlagen erfüllen die Anforderungen von Minergie. Beheizt wird das Gebäude neu über Fernwärme der ERZ, die Photovoltaikanlage auf dem Dach sichert eine nachhaltige Stromversorgung. Das Projekt steht exemplarisch für das Ziel des Kantons, Bestandesbauten sorgfältig weiterzuentwickeln. Die vorhandene Bausubstanz wurde so weit wie möglich erhalten. Verändert wurde nur, was notwendig war. Zudem wurden Bauteile vor Ort im Bauprojekt wiederverwendet, in anderen Projekten weitergenutzt oder an Dritte weitergegeben.
 

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