Mit verbindlichen Standards die Planung von Schulbauten vereinfachen

Der Regierungsrat hat die Bildungsdirektion und die Baudirektion beauftragt, Raumstandards für die Schulbauten der Zukunft zu entwickeln und Vereinfachungen in der Planungs- und Bauweise auszuarbeiten. Die Ergebnisse dieser Arbeiten werden im kommenden Jahr in einem Pilotprojekt umgesetzt.

Mit dem Wachstum der Bevölkerung steigt auch der Bedarf an Infrastruktur, um die öffentlichen Aufgaben zu erfüllen. Besonders gross ist der Bedarf an Infrastruktur im Bildungsbereich. In den nächsten 25 Jahren wird an den Mittelschulen ein Wachstum von rund 6000 Schülerinnen und Schülern erwartet.

Das zeitgerechte, schnelle und wirtschaftliche Bereitstellen von dringend benötigter baulicher Infrastruktur für die Schulen ist in verschiedener Hinsicht herausfordernd. Dies betrifft unter anderem die Bedarfsplanung, das Sichern der benötigten Flächen oder die mangelnde Flexibilität bei bestehenden Bauten. Damit die notwendige Infrastruktur für die Schulen möglichst schnell und kosteneffizient erstellt werden kann, sind eine Standardisierung des Bedarfs an Schulraum sowie eine Vereinfachung der Planungs- und Bauweise anzustreben. Mit verbindlichen Standards für Schulräume kann die Planung von Schulbauten vereinfacht werden. Standardisierte Gebäudeteile verbessern auch die Möglichkeit der Wiederverwendung.

Die aus den Aufträgen an die beiden Direktionen resultierenden Erkenntnisse sollen im kommenden Jahr in einem Pilotprojekt umgesetzt werden. Sobald erste Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt vorliegen, werden diese für die Planung der weiteren Bauten im Bildungsportfolio analysiert.

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