Beiträge für Kaserne der Schweizergarde und für Projekte in Berggebieten

Der Regierungsrat unterstützt den Bau der neuen Kaserne der Schweizergarde in Rom mit einem Beitrag aus dem Gemeinnützigen Fonds. Zudem gibt er im Rahmen der Inlandhilfe Geld für zehn Vorhaben in struktur- und finanzschwachen Regionen anderer Kantone frei.

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Mit der vierten Tranche in diesem Jahr hat der Regierungsrat Beiträge von insgesamt 1,09 Millionen Franken aus dem Gemeinnützigen Fonds bewilligt. Darunter ist ein Beitrag von 800’000 Franken für die neue Kaserne der Schweizergarde in Rom. Das Gesuch war durch die Stiftung für die Renovation der Kaserne der Päpstlichen Schweizergarde an den Kanton Zürich herangetragen worden. Nach Ansicht des Regierungsrates ist ein Beitrag aufgrund der internationalen Ausstrahlungskraft der Garde sowie der Beteiligung des Bundes und anderer Kantone angebracht. Weitere Beiträge gehen unter anderem an die Fotostiftung Schweiz und an den Verein für wirtschaftshistorische Studien.

Geld für Berggebiete

Der Regierungsrat gab zudem rund 2 Millionen Franken für die Inlandhilfe frei. Gefördert werden mit diesen Fondsgeldern zehn Vorhaben, die vom Verein Schweizer Patenschaft für Berggemeinden und von der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz betreut werden. Ein mit 424’000 Franken unterstütztes Projekt betrifft den Görbsbach in Vättis im Taminatal. Der Bau von drei neuen Brücken soll dort die Hochwassergefahr entschärfen. Zudem wird der Görbsbach ökologisch aufgewertet, wobei vor allem die Fischwanderung erleichtert werden soll.

Ein weiteres Vorhaben zielt auf die Pflege der Kulturlandschaft bei Brione im Verzascatal. Dazu werden zum Beispiel traditionelle Gebäude, Mauern, Wege und Brunnen erneuert, wozu der Regierungsrat 207’000 Franken bewilligt hat. Weitere unterstützte Projekte befinden sich in den Kantonen Freiburg, Graubünden, Jura, Uri, und Wallis.

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