Beitrag an Pionierprojekt auf dem Greifensee

Die MS Heimat auf dem Greifensee erhält als erstes Passagierschiff der Deutschschweiz einen vollelektrischen Antrieb. Die Schifffahrts-Genossenschaft Greifensee will ihr Schiff, das derzeit noch mit einem Dieselmotor ausgestattet ist, entsprechend umrüsten. Der Regierungsrat unterstützt das Vorhaben mit 500'000 Franken aus dem Gemeinnützigen Fonds.

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Die MS Heimat, Baujahr 1933, verkehrt auf dem Greifensee zwischen Maur und Uster. Sie transportiert jährlich rund 55'000 Passagiere. Die Schifffahrts-Genossenschaft Greifensee hat das Motorschiff vor vier Jahren totalrevidiert. Nun will sie den Dieselmotor durch einen vollelektrischen Antrieb ersetzen. Für die Elektromobilität im öffentlichen Verkehr hat das Vorhaben Pioniercharakter: Mit ihm lassen sich Erfahrungen für die Umrüstung von Schiffen gewinnen. Ausserdem wird der Ausstoss von Kohlendioxid und Stickoxiden in der Nähe des Naturschutzgebietes Greifensee verringert. Der Kanton Zürich beteiligt sich an den Gesamtkosten von 700'000 Franken mit einem Beitrag von 500'000 Franken aus dem Gemeinnützigen Fonds.

Im Weiteren unterstützt der Regierungsrat auch ein Forschungsvorhaben zu (Auslands-)Adoptionen in den Kantonen Zürich und Thurgau zwischen 1973 und 2002. Er hat hierfür 486'000 Franken bewilligt. Weitere Mittel gehen an die Genossenschaft Lindenbaum in Pfäffikon für den Neubau eines neuen Werkgebäudes oder an das Neue Orchester Zürich zum Kauf neuer Klassik-Bögen. Insgesamt erhalten mit der dritten Serie dieses Jahres zehn historische, soziale, ökologische und kulturelle Vorhaben Gelder von total 2,264 Millionen Franken aus dem Gemeinnützigen Fonds.

Unterstützung für Entwicklungszusammenarbeit

Der Regierungsrat hat zudem über die Verwendung von Fondsgeldern für die Entwicklungszusammenarbeit im Ausland entschieden, wofür dieses Jahr 2 Millionen Franken zur Verfügung standen. Insgesamt unterstützt er 28 Projekte, wobei der geografische Schwerpunkt in Afrika liegt. Die meisten Vorhaben werden mit 60'000 Franken gefördert. Höhere Beiträge erhalten das Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft der Universität Zürich für ein Projekt in Uganda, das auf eine nachhaltige und sichere medizinische Selbstversorgung mittels Förderung der traditionellen Pflanzenmedizin abzielt (205'400 Franken), sowie die Pädagogische Hochschule Zürich (234'600 Franken). Sie will im Rahmen von Lehrerausbildungen in Serbien und Nordmazedonien Dozierende, Studierende und Lehrpersonen für die Bedeutung des freien Spiels sensibilisieren.
 

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