Kanton Zürich unterstützt Jugendliche in der Berufsbildung

Für Jugendliche hatte die Coronapandemie grosse Auswirkungen. Der Kanton Zürich will Jugendliche in der Berufsbildung deshalb gezielt unterstützen. Dazu stellt der Regierungsrat 25,5 Millionen Franken zur Verfügung.

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Medienkonferenz vom 13. Juli 2021
Aufzeichnung der Medienkonferenz vom 13. Juli 2021

Die Coronapandemie hat von den Jugendlichen viel abverlangt. Die Lernenden mussten teilweise im Fernunterricht beschult werden und statt im Lehrbetrieb arbeiteten viele im Homeoffice. Die Betreuung, Unterstützung und Ausbildung konnte nicht immer im üblichen Mass erfolgen. Deshalb sollen Jugendliche in der Berufsbildung in den kommenden Jahren zusätzlich unterstützt werden.

Lernende stärken

Die Bildungsdirektion hat an der heutigen Medienkonferenz ein Massnahmenpaket vorgestellt, das Jugendliche in Ausbildung in den Mittelpunkt rückt. Für Regierungsrätin Silvia Steiner ist klar: «Es ist jetzt an uns, die jungen Menschen zu fördern, damit sie den Tritt nicht verlieren.»

Lernende an den Berufsfachschulen und im Berufsvorbereitungsjahr werden zusätzlich unterstützt, indem die Schulen ihr Angebot an individuellen Coachings, Stütz- oder Förderkursen ausbauen können. Weiter wird die Arbeit der Berufsinspektorinnen und Berufsinspektoren gestärkt, indem vier zusätzliche Stellen geschaffen werden. Sie stellen die Ausbildungsbereitschaft und -qualität der Lehrbetriebe sicher und unterstützen Lernende, Berufsbildnerinnen und Berufsbildner in schwierigen Situationen während der Ausbildung.

Lehrstellen schaffen

Die Bildungsdirektion geht davon aus, dass die Zahl der Lernenden bis ins Jahr 2030 um rund einen Viertel zunehmen wird. Die Zahl der Ausbildungsplätze dürfte wegen der Coronapandemie aber nicht im nötigen Umfang ansteigen. Das Massnahmenpaket stellt deshalb auch Mittel bereit, um gemeinsam mit den Verbundpartnern die Schaffung von Lehrstellen voranzutreiben. Schliesslich werden die regionalen Berufsbildungsforen gestärkt. Diese setzen sich für die duale Berufsbildung ein, indem sie den Austausch zwischen Lehrbetrieben, Volksschule und Berufsberatung fördern und so die Schulabgängerinnen und Schulabgänger in der Berufswahl und die Betriebe in der Ausbildung unterstützen.

Der Regierungsrat hat die zusätzlichen Mittel von 25,5 Millionen Franken für Jugendliche in der Berufsbildung bewilligt. Der grösste Anteil fliesst dabei in den Ausbau des schulischen Angebots zur Beratung, Förderung und Begleitung der Lernenden. Die Massnahmen gelten für die Jahre 2022 bis 2025.

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