Zeitgemässes Modell für Zuteilung und Einsatz von Personalmitteln in der Volksschule

Der Regierungsrat hat die Bildungsdirektion beauftragt, die Zuteilung und den Einsatz von Personalmitteln in der Zürcher Volksschule zu überprüfen und zu vereinfachen. Die Bildungsdirektion startet dazu ein Projekt mit dem Namen «ME flex» (Mitteleinsatz flexibler gestalten). Künftig sollen die Gemeinden die bisherigen personellen und finanziellen Mittel zielgerichtet und wirkungsorientiert einsetzen können.

Inhaltsverzeichnis

Das heutige System der Zuteilung und des Einsatzes von Personalressourcen in der Volksschule des Kantons Zürich ist aufgrund der historisch gewachsenen Rechtsgrundlagen kompliziert und weist mögliche Fehlanreize auf. Zudem ist das System mit einem hohen administrativen Aufwand verbunden – sowohl in den Gemeinden als auch in der kantonalen Bildungsverwaltung.

Finanzflüsse vereinfachen

Die Bildungsdirektion hat deshalb ein Projekt initiiert mit dem Ziel, das heutige System der Mittelzuteilung in der Volksschule zu überprüfen und zeitgemäss auszugestalten. Konkret sollen die Finanzflüsse vereinfacht werden und die Gemeinden beim Einsatz der zugeteilten Mittel mehr Flexibilität erhalten. Dabei gilt es, die Chancengerechtigkeit zwischen den Gemeinden weiterhin zu gewährleisten. Verbände, lnstitutionen und Fachstellen im Schulfeld begrüssen das Vorhaben.

Für das vielschichtige Projekt wird mit einer Projektdauer von mindestens sechs Jahren gerechnet. Die vom Kanton zu tragenden Mehrkosten belaufen sich auf 1,67 Millionen Franken. Das Projekt wird aus Mitteln des Kantons finanziert.

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