Neue Testzentren und Ausbau Contact Tracing

Zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie baut der Regierungsrat das Contact Tracing weiter aus und nimmt zusätzliche Testzentren in Zürich und Dübendorf in Betrieb.

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Im Oktober liessen sich bis zu 32'000 pro Woche Personen testen. Die Tests werden bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, in Apotheken und den Teststrassen der Spitäler durchgeführt. Um der stark steigenden Nachfrage gerecht zu werden, hat die Gesundheitsdirektion den Auftrag gegeben, neue Testzentren zu bauen. Der Regierungsrat hat dafür weitere Mittel von 7,2 Millionen Franken bewilligt.

In Dübendorf wird bereits am 6. November (Nachmittag) ein Drive-in-Testzentrum eröffnet, das von der Universitätsklinik Balgrist betrieben ist. In der Stadt Zürich wird auf dem Kasernenareal ein Testzentrum durch das Stadtspital Waid und Triemli errichtet und betrieben. Ab dem 9. November 2020 können sich Zürcherinnen und Zürcher dort testen lassen. Der Aufbau eines Testzentrums in Winterthur ist in Abklärung mit dem Kantonsspital Winterthur. 

Einsatz von Antigen-Schnelltests

Die Testkapazitäten sind nicht nur durch die bestehende Infrastruktur, sondern auch durch die für die Analysen der Tests zuständigen Labors und notwendigen Materialen beschränkt. In den neuen Testzentren werden deshalb Antigen-Schnelltests eingesetzt. Im Kanton werden pro Woche voraussichtlich rund 50’000 Antigen-Schnelltests zur Verfügung stehen.

An den Teststrassen sind sie seit Montag im Einsatz. Die Gesundheitsdirektion sorgt für eine faire Verteilung unter den verschiedenen Leistungserbringern und legt entsprechende Kontingente fest. Wenn möglich sollen weiterhin die PCR-Tests verwendet werden, weil diese eine höhere Sensitivität aufweisen. Bei Engpässen, wie dies aktuell der Fall ist, sollen ergänzend Antigen-Schnelltests entsprechend den Testkriterien des Bundesamts für Gesundheit eingesetzt werden.

Contact Tracing wird weiter ausgebaut

Damit das Contact Tracing die hohen Fallzahlen weiterhin bewältigen und Ansteckungsketten unterbrechen kann, baut die Gesundheitsdirektion dieses aus. Durch die Kapazitätserweiterung werden allen Indexfällen die Informationen umgehend per SMS und/oder E-Mail zugestellt und bis zu 1000 neue Fälle pro Tag telefonisch kontaktiert.

Gemäss dem bewährten Zweisäulensystem werden die Arbeitsplätze an beiden Standorten erweitert. Am Flughafen wird das Contact Tracing durch Mitarbeitende der Flughafenpolizei-Kontrollabteilung durchgeführt, in Pfäffikon sind Mitarbeitende des Auftragnehmers JDMT Medical Services AG im Einsatz. Bis anfangs Dezember wird auf 175 Tracer pro Schicht aufgestockt. Sie arbeiten in zwei Schichten an sieben Tagen von 06.30 bis 21.30 Uhr, in Pfäffikon sogar bis 23.00 Uhr. Der Pool an geschultem Personal beträgt aktuell 700 Personen und wird laufend ausgebaut. Für den weiteren Ausbau des Contact Tracings hat der Regierungsrat eine Ausgabe von 3,25 Millionen Franken bewilligt.

Ansprechperson für Medien

Regierungsrätin Natalie Rickli

Vorsteherin der Gesundheitsdirektion


+41 43 259 52 29

Donnerstag, 5. November 2020, von 12 bis 13 Uhr

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