Kantonspolizei bildet Einsatzstab «Wien»

Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagmorgen einen Einsatzstab «Wien» gebildet. Dieser prüft unter anderem, ob Bezüge der Taten von Wien zum Kanton Zürich bestehen. Die Gruppe aus Spezialisten der Kantonspolizei verfolgt das Geschehen kontinuierlich und steht in engem Austausch mit verschiedenen Partnern, auch in Bern und Wien.

Um Anschlagspläne aus dem dschihadistischen Umfeld wie auch von Rückkehrenden aus Krisengebieten frühzeitig aufzudecken und zu vereiteln, hat die Kantonspolizei bereits 2015 eine Sonderkommission «Master» gebildet. Alle erhältlichen Informationen aus den Bereichen Gefahrenabwehr und Ermittlung werden in diesem unter anderem aus verschiedenen Organisationseinheiten von Kantonspolizei Zürich, Stadtpolizei Zürich, Stadtpolizei Winterthur und Bundespolizei bestehenden Gefäss zusammengeführt. Bei Bedarf werden geeignete Massnahmen im präventiven und repressiven Bereich getroffen.

Stadt und Kanton Zürich schenken dem Schutz und der Sicherheit von religiösen Einrichtungen hohe Beachtung. Kanton und Stadt unterstützen die jüdischen Organisationen mit Beiträgen an ihre Sicherheitskosten (vgl. Medienmitteilung vom 19. Juni 2020). Nach den Anschlägen von Wien haben Stadtpolizei Zürich, Stadtpolizei Winterthur und Kantonspolizei Zürich in enger Zusammenarbeit die bestehenden Schutzmassnahmen überprüft und verstärkt.

Ansprechperson für Medien

Regierungsrat Mario Fehr

Sicherheitsdirektor


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Dienstag, 3. November 2020, 17.15 bis 17.45 Uhr

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