7,8 Millionen Franken für den Zoo Zürich

Der Regierungsrat will die Weiterentwicklung des Zoo Zürich unterstützen. Dazu beantragt er dem Kantonsrat für die Jahre bis 2030 einen Beitrag von 7,8 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds. Damit sollen Infrastrukturinvestitionen finanziert werden; dazu zählt die Erschliessung der neuen, separierten Anlagen für die Gorillas und die Orang-Utans sowie der geplanten grossen Volière. Hinzu kommen Photovoltaik-Investitionen.

Der Zoo Zürich hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt und zahlreiche neue, tierfreundliche Anlagen in Betrieb genommen. Als Kulturinstitut mit über 1,2 Millionen Besucherinnen und Besuchern (2019) hat er weit über den Kanton Zürich hinaus eine starke Ausstrahlung und trägt wesentlich zur hohen Lebensqualität der Grossregion Zürich bei. Zudem ist es ihm gelungen, die Eigenfinanzierung seit 1988 von 37 auf 80 Prozent zu steigern. Dieses Engagement will der Regierungsrat weiter fördern.

Seit 1945 unterstützen der Kanton und die Stadt den Zoo zu gleichen Teilen. Neben einem jährlichen Betriebsbeitrag von je 3,34 Millionen Franken (seit 2011) stehen dabei Beiträge für die Infrastruktur im Vordergrund, für die es dem Zoo nicht gleich leicht fällt, Spenden in der Öffentlichkeit zu generieren wie für konkrete, sichtbare Projekte, zum Beispiel neue Anlagen oder neue Tierarten. Der nächste Ausbauschritt im Rahmen des Zoo-Gesamtplanes 2030 umfasst solche Investitionen für 15,6 Millionen Franken, die in mehreren Etappen realisiert werden sollen. Daran soll sich der Kanton gemäss dem Beschluss des Regierungsrates wie bisher mit der Hälfte beteiligen.

Ansprechperson für Medien

Regierungsrat Ernst Stocker

Vorsteher der Finanzdirektion


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Donnerstag, 1. Oktober 2020, von 10 bis 11 Uhr.

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