Beiträge für Hilfsprojekte in armen Regionen

Der Regierungsrat unterstützt 25 Projekte von 25 Schweizer Hilfsorganisationen im Ausland mit 3,86 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds. Die Beiträge belaufen sich auf je 100’000 bis 140’000 Franken. Zwei Vorhaben von Organisationen aus dem Kanton Zürich behandelt der Regierungsrat mit 480’000 beziehungsweise 500’000 Franken bevorzugt.

Die Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH) ist eine der beiden Organisationen. Sie will in Armenien, Georgien und der Republik Moldau zusammen mit lokalen Partnern die pädagogisch-didaktischen Kompetenzen der Dozierenden in der Lehrerausbildung fördern. Bestandteil des Projektes ist auch ein Handbuch für einen praxisnahen Unterricht. Dafür bekommt die PHZH aus dem Lotteriefonds 500’000 Franken. Das zweite Schwerpunktvorhaben stammt vom Verein zur Entwicklung der Bewährungshilfe in Osteuropa: Er will in Georgien zusammen mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen mit verschiedenen Präventionsprojekten alkoholauffällige Verkehrsteilnehmende erreichen, die in der ehemaligen Sowjetrepublik für eine sehr hohe Unfallzahl sorgen. Dafür hat der Regierungsrat dem Verein 480’000 Franken gesprochen.

Insgesamt dienen die meisten der berücksichtigten 25 Projekte der Förderung von Kindern und Jugendlichen sowie der Landbevölkerung in stark von Armut dominierten Ländern Lateinamerikas, Afrikas und Asiens. Ziel aller ausgewählten Projekte muss es laut Regierungsrat sein, die Armut zu lindern, die Lebensbedingungen zu verbessern und gleichzeitig die Selbsthilfe in den betroffenen Regionen zu fördern. Von den beiden Schwerpunktvorhaben abgesehen erhielten Organisationen mit Sitz im Kanton Zürich maximal 140’000 Franken, alle übrigen höchstens 120’000 Franken. Die gesamte Vergabesumme ist auf Grund eines Rahmenkredits des Kantonsrates auf vier Millionen Franken begrenzt, genauso wie bei der noch ausstehenden Inlandhilfe.

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