Kunst-am-Bau: Zürcher Hochschule Winterthur, Neubau Mäander C
Medienmitteilung 01.07.2004
Für den Neubau Mäander C der Zürcher Hochschule Winterthur wurden aus vier eingereichten Kunst-am-Bau-Projekteingaben für den Innen- und Aussenraum die Beiträge von Bob Gramsma und von Markus Müller zur Ausführung empfohlen. Die Kunstkommission Mäander C, bestehend aus Mitgliedern der Studienauftraggeber Hochbauamt der Baudirektion Kanton Zürich, Zürcher Hochschule Winterthur, Bellevue Bau AG und der Kulturstiftung Winterthur würdigt die Projektideen als sehr überzeugend und fantasieanregend, mit einem engen Bezug zur Architektur des Gebäudes.
Das Hochbauamt der Baudirektion Kanton Zürich veranstaltete einen Kunst-am-Bau-Studienauftrag für den neuen Standort der Zürcher Hochschule Winterthur (ZHW) auf dem Areal des «Swisscom-Hochhauses». Die ZHW bildet im u-förmigen Neubau Mäander C vorwiegend Journalistinnen, Übersetzer und Dolmetscherinnen aus. Für das Kunst-am-Bau-Konzept wurden deshalb Künstlerinnen und Künstler vorgeschlagen, die in ähnlichen Feldern wie die künftigen Studierenden arbeiten. Im Rahmen des Kunstkonzepts «Die Welt zwischen den Zeilen» haben je zwei Künstlerinnen und Künstler Projektideen für die Aussen- und Innengestaltung eingereicht. In ihren Skulpturen, Installationen und Bildarbeiten beschäftigen sie sich mit Verständnisfragen; ihre Modelle visualisieren das Fremde anderer Sprachen und bilden andere, ungewohnte Zusammenhänge ab.
Die Kunstkommission Mäander C, bestehend aus Mitgliedern der Studienauftraggeber Hochbauamt der Baudirektion Kanton Zürich, Zürcher Hochschule Winterthur, Bellevue Bau AG und der Kulturstiftung Winterthur, hat die Beiträge «Singular Level 01#0490» von Bob Gramsma und «Vakuum» von Markus Müller zur Ausführung weiterempfohlen.
Bei der Projektidee «Singular Level 01#0490» von Bob Gramsma war die Kunstkomission angetan von der filigranen Arbeit, die fähig ist, mannigfaltige Bilder hervorzurufen, die Fantasie anzuregen und gleichzeitig auf den dominanten Innenhof mit gegensätzlichen Strukturen zu antworten.
Der Projektbeitrag «Vakuum» von Markus Müller überzeugte die Kunstkommission nicht nur durch die äusserst interessante Herleitung und Fragestellung zur Skulptur, sondern vor allem auch durch deren Wirkung im Raum. Die Kunstkommission würdigt das Projekt in seiner Herleitung, seine kraftvolle Präsenz und die dynamische Geste sowie den leisen ironischen Unterton.
Anlässlich einer Vernissage wurden die Kunst-am-Bau Wettbewerbsergebnisse heute vorgestellt. Die Wettbewerbsresultate sind vom 2. bis 10. Juli bei der Zürcher Hochschule Winterthur, am St. Georgenplatz 2 in Winterthur, zu besichtigen.
Ausstellung der Kunst-am-Bau Wettbewerbsresultate
vom 2. bis 10. Juli 2004 an der Zürcher Hochschule Winterthur, St. Georgenplatz 2, 8401 Winterthur
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 7 bis 21.30 Uhr und Samstag, 7 bis17 Uhr
(Medienmitteilung der Baudirektion)
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