Informationen für die Volksschulen

Alle Schulen müssen ein Schutzkonzept erarbeiten und publizieren. Das Contact Tracing klärt für die Schulen wichtige Fragen in Zusammenhang mit Kontaktpersonen einer an COVID-19-erkrankten Person.

Inhaltsverzeichnis

Aktuelle Massnahmen

Im Schuljahr 2020/21 wird grundsätzlich im Vollbetrieb unterrichtet. Sollte sich die epidemiologische Lage stark verändern, kann die Bildungsdirektion nach Rücksprache mit der Gesundheitsdirektion weitergehende Massnahmen festlegen. Dazu gehören insbesondere ein Unterricht in Halbklassen oder Fernunterricht sowie eine teilweise oder allgemeine Maskenpflicht. 

Die wichtigsten Vorgaben für die Schulen:

  • Jede Schule hat ein Schutzkonzept und publiziert es auf ihrer Webseite.
  • Die Abstands- und Hygienemassnahmen gelten weiterhin.
  • Für erwachsene Personen sowie für Schülerinnen und Schüler ab der 4. Primarklasse gilt eine generelle Maskenpflicht in den Schulhäusern sowie auf dem ganzen Schulareal (inkl. Unterricht, Betreuung, Sitzungen etc.). Ausnahmen sind in der Verfügung der Bildungsdirektion definiert.
  • Alle Anlässe mit externen Besuchern oder solche, die klassenübergreifend sind, dürfen nicht durchgeführt werden. 
  • Physische Treffen ausserhalb des Unterrichts zu Gesprächen, Sitzungen, Mittags- und Kaffeepausen sind zu vermeiden. Falls dies nicht möglich ist, dürfen maximal 5 Personen teilnehmen unter Einhaltung der Abstände und der Maskenpflicht.
  • Das Schulgelände soll nur für erwachsene Personen, welche in den Schulbetrieb involviert sind, zugänglich sein.
  • Die Durchführung von obligatorischen Lagern und weiteren Anlässen mit einer oder mehreren Übernachtungen ist bis auf weiteres nicht gestattet.
  • Für Sport- und Musikunterricht gelten besondere Vorgaben (siehe Verfügung Bildungsdirektion).
  • Bei Kenntnis über einen bestätigten Covid-19-Fall an ihrer Schule melden sich die Schulleitungen umgehend beim Contact Tracing des Schulärztlichen Dienstes des Kantons Zürich, respektive den Schulärztlichen Diensten der Städte Zürich und Winterthur. Kontakte

Rechtliche Vorgaben

Leitungszirkulare des Volksschulamts

Beratung

Beratung ausschliesslich für Schulpräsidien und Schulleitungen

Montag bis Freitag von 13.30 bis 17.00 Uhr


+41 43 259 53 41

Ausserhalb der Telefonzeiten kann eine E-Mail an corona@vsa.zh.ch geschickt werden.

Corona-Mail für Schulen

corona@vsa.zh.ch

Schutzkonzepte

Jede Schule ist dazu verpflichtet, ein Schutzkonzept zu erstellen.

  • Die Schulpflegen müssen ihre Schutzkonzepte auf der Internetseite der Gemeinde oder der Schule veröffentlichen.
  • Sie bezeichnen eine für die Umsetzung des Konzepts und für den Kontakt mit den zuständigen Behörden verantwortliche Person. Diese oder ihre bezeichnete Stellvertretung muss für das Contact Tracing auch ausserhalb der Bürozeiten erreichbar sein - inklusive Wochenenden und Schulferien.

Die Vorgaben für die öffentlichen Schulen gelten sinngemäss auch für

  • Aufnahmeklassen, Asyl,
  • Sonderschulen und Schulheime,
  • Spital- und Klinikschulen,
  • Privatschulen, an denen die obligatorische Schulpflicht erfüllt werden kann, 
  • HSK-Kurse in vereinseigenen Räumlichkeiten.

Verantwortlich sind die jeweiligen Trägerschaften.

Vorlage für Schutzkonzept

In der Vorlage für das Schutzkonzept sind alle zu regelnden Punkte festgehalten. Die Schulen können diese Vorlage übernehmen oder ihre vorhandenen Schutzkonzepte damit überprüfen und nötigenfalls ergänzen. Die Vorlage wird laufend aktualisiert (gelb hervorgehoben). Was nicht mehr gilt, ist rot durchgestrichen. Die zuständige Schulpflege überwacht die Umsetzung der Schutzkonzepte. Eine Abnahme durch das VSA ist nicht vorgesehen.  

Personelle Fragen

In der Weisung für das Schuljahr 2020/21 werden Themen wie Arbeitnehmerschutz, Quarantäne und Stellvertretungen behandelt. Insbesondere auch den Schutz von Schwangeren und besonders gefährdeten Personen.

Anmeldung Corona-Erwerbsersatz bei angeordneter Quarantäne

 

Die Weisung zeigt die Grundlagen und Voraussetzungen sowie das Verfahren zur Geltendmachung des Corona-Erwerbsersatzes bei angeordneter Quarantäne auf.
Hinweis: Für den Corona-Erwerbsersatz bei besonders gefährdeten Lehrpersonen werden wir im Mai 2021 jene Gemeinden direkt anschreiben, die uns solche Personen gemeldet haben.

Für die Anmeldung von EO-Ansprüchen bei Quarantäne benötigen wir von Ihnen die vollständig ausgefüllte Excelliste sowie die Nachweise im PDF-Format.

Der Anspruch gemäss der Covid-19-Verordnung Erwerbsausfall vom 20. März 2020 (SR 830.31) kann bis spätestens am 30. Juni 2021 geltend gemacht werden. Damit wir die erwartete grosse Menge verarbeiten und an die SVA Zürich rechtzeitig weiterleiten können, bitten wir Sie, uns mit dieser ersten Tranche alle angeordneten Quarantänefälle anzumelden, die im Zeitraum vom 17. September 2020 bis Mitte April 2021 vorgefallen sind. In einer zweiten Etappe, wofür wir Sie wiederum separat auffordern werden, können Sie uns dann die restlichen Quarantänefälle mitteilen.

Für die erste Tranche ersuchen wir Sie, uns die erforderlichen Unterlagen bis spätestens Freitag, 14. Mai 2021 via E-Mail zu übermitteln.

Contact Tracing

Auch im Schulfeld ist es wichtig, detailliert abzuklären, mit wem die positiv getestete Person engen Kontakt hatte und ob die Schutzkonzepte eingehalten worden sind. Das für Schulen spezialisierte zusätzliche Contact Tracing ergänzt das kantonale Contact Tracing, um vertieft die schulische Situation zu klären und die Schulen zu beraten. Diese Aufgabe übernimmt in den beiden Städten Zürich und Winterthur deren Schulärztlicher Dienst und für alle anderen Gemeinden sowie Privat- und Sonderschulen und die Mittel- und Berufsfachschulen der Verein Lunge Zürich.

Wie sieht die Unterstützung konkret aus?

  • Sobald eine Schulleitung über eine positiv getestete Person (Kind oder Erwachsene) an ihrer Schule informiert wird, wendet sie sich an das Contact Tracing für Schulen. Kontakt
  • Dieses klärt mit der Schulleitung alle Fragen rund um mögliche Kontakte innerhalb der Schule und die Einhaltung des Schutzkonzepts. Die zentrale Frage lautet: Mit wem hat die infizierte Person in den 48 Stunden vor Symptomausbruch, respektive vor der Testabnahme einen engen Kontakt (unter 1,5 Metern, über 15 Minuten) ohne beidseitiges Tragen einer Hygienemaske gehabt?
  • Aufgrund dieser Angaben und nach Rücksprache mit dem Contact Tracing der Gesundheitsdirektion, ordnet das Schul-Contact Tracing die erforderlichen Massnahmen an und bespricht mit der Schulleitung die Kommunikation in der Schule und gegenüber den Eltern.

Diese Unterstützung ersetzt nicht den direkten Kontakt der positiv getesteten Person mit dem Contact Tracing der Gesundheitsdirektion. Dort werden auch die privaten Kontakte der Person geklärt.

Kontakt für medizinische Fragen: ferdinanda.pini-zueger@vsa.zh.ch

Schulische Abläufe bei Krankheitsfällen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Allgemein gilt, kranke Kinder und Jugendliche bleiben zuhause. Eine Entscheidungshilfe bei Erkältungssymptomen finden Sie hier

Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter

Zeigen sich bei einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter in der Schule die Symptome

Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit mit oder ohne Fieber, Fiebergefühl oder Muskelschmerzen und/oder Fehlen des Geruchs- und/oder Geschmacksinns

muss sie oder er sofort jeglichen Kontakt zu anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Kindern vermeiden, begibt sich umgehend nach Hause und meldet sich bei der Hausärztin / dem Hausarzt. Ordnet diese/r einen Test an, bleibt die erkrankte Person mindestens so lange in Isolation, bis das Testergebnis vorliegt. Fällt der Test negativ aus, kann sie oder er 24 Stunden nach dem vollständigen Abklingen der Symptome in die Schule zurückkehren. 

Kinder & Jugendliche

Zeigen sich bei einem Kind oder einer/einem Jugendlichen in der Schule mehrere der oben genannten Symptome, muss das Kind oder der/die Jugendliche sofort in einen separaten, gut belüftbaren Raum untergebracht werden (ggf. in Begleitung einer erwachsenen Person unter Einhaltung von 1.5 Metern Abstand) und die Eltern müssen informiert werden. Das Kind oder der/die Jugendliche soll so rasch wie möglich von einem Elternteil abgeholt, nach Hause gebracht (unter Vermeidung der ÖV) und bei der Hausärztin / dem Hausarzt gemeldet werden. Ordnet diese/r einen Test an, bleibt das erkrankte Kind mindestens so lange in Isolation, bis das Testergebnis vorliegt. Fällt der Test negativ aus, kann sie oder er 24 Stunden nach dem vollständigen Abklingen der Symptome in die Klasse zurückkehren. Die Ärztin / der Arzt entscheidet abschliessend wann die Rückkehr in die Schule möglich ist.

Hinweis

Ein einfacher Schnupfen ist noch nicht als akuter Atemwegsinfekt zu werten. Entscheidend ist, ob sich die Symptome in den vorangegangenen Tagen verstärkt haben.

Dürfen erkältete Kinder und Jugendliche die Schule besuchen oder müssen sie zuhause bleiben? Eine Entscheidungshilfe für Eltern und Schulen zu dieser Fragestellung ist erarbeitet worden von der Deutschschweizer Volksschulämter-Konferenz in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und den medizinischen Fachgesellschaften. Für Schülerinnen und Schüler des Kindergartens und der Primarschule gelten andere Vorgaben als für Sekundarschülerinnen und -schüler.  

Das Inselspital Bern hat in Zusammenarbeit mit den Kinderkliniken Bern und dem Notfallzentrum für Kinder und Jugendliche das Online-Tool Coronabambini entwickelt. Dieses soll Eltern bei der Entscheidung unterstützen, ob das Kind die Schule besuchen darf, zu Hause bleibt oder eine Ärztin/einen Arzt konsultieren soll. Die Applikation steht in vier Sprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch) zur Verfügung und basiert auf den Empfehlungen des BAG.  

Schulen kontaktieren das Schul-Contact Tracing umgehend, wenn sie von einem bestätigten COVID-19-Fall in der Schule Kenntnis haben. 

Dr. Ferdinanda Pini Züger

Leiterin Schulärztlicher Dienst Kanton Zürich

ct@lunge-zuerich.ch
+41 44 268 20 90
Contact Tracing des Schulärztlichen Dienstes des Kantons Zürich. Erreichbarkeit: Montag bis Freitag 7.30 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag 9 bis 18 Uhr.

Nur für Volksschulen AUSSERHALB der Städte Zürich und Winterthur sowie nicht städtische Sonderschulen/Heimschulen und Privatschulen. Medizinische Fragen können direkt an ferdinanda.pini-zueger@vsa.zh.ch gerichtet werden.

Schulärztlicher Dienst Stadt Zürich

ssd-sad-covid19@zuerich.ch

Für alle Abteilungen des Schul- und Sportdepartementes der Stadt Zürich (inkl. Musikkonservatorium, Sportamt, Fachschule Viventa). Telefon: gemäss Dienstplan COVID19-Dienst SAD Stadt ZH: http://vsz.intranet.stzh.ch/cug-sl/kommunikation/korrespondenzvorlagen-%28covid-19%29

Dr. Sondhja Bitter

Fachleitung Schulärztlicher Dienst Stadt Winterthur

ct-sad@win.ch
+41 79 801 42 35

Alle Volksschulen der Stadt Winterthur.

Eine der Hauptaufgaben des Schul-Contact Tracing ist es, schnell allfällige Cluster zu erkennen und umgehend Ausbruchstestungen an den betroffenen Schulen zu initiieren.

Bei einem gehäuften Auftreten von COVID-19-Infektionen an einer Schule kann eine Ausbruchstestung durchgeführt werden. Diese soll helfen, Infektionsketten zu unterbrechen und Quarantänemassnahmen oder gar Schulschliessungen zu verhindern. Ein solcher Massentest wird vom kantonalen, respektive vom städtischen Schulärztlichen Dienst (SAD) angeordnet. Die Schulpflege der betroffenen Gemeinde wird vorab über die anstehende Testung informiert.

Der Vorteil von Ausbruchstestungen ist, dass aufgrund des lokalen Infektionsgeschehens die Verweigerung des Tests Konsequenzen haben kann (Ausschluss vom Präsenzunterricht und der schulischen Betreuung für die Dauer einer Quarantäne). Das ist bei den freiwilligen repetitiven Tests (Screeningtests), bei denen erfahrungsgemäss bis zu 30% der Kinder nicht am Test teilnehmen, nicht möglich.

Die Kombination des spezialisierten Schul-Contact Tracing mit niederschwellig eingesetzten Ausbruchstestungen ermöglicht ein schnelles, gezieltes und nachhaltiges Unterbrechen von Infektionsketten an Schulen.

Als Testmethode wird wenn möglich ein PCR-Speichel-/Spucktest angewandt. Können insbesondere jüngere Schülerinnen und Schüler zu wenig Spuckmaterial produzieren, wird ein PCR-Rachen - / Backen- und Zungenuntergrund-Abstrich gemacht. Dieser Test ist wie der Speichel-/Spucktest für die Schülerinnen und Schüler gut verträglich.

Kein Testzwang

Wird vom Schulärztlichen Dienst (SAD) eine Testung angeordnet, ist es wichtig, dass möglichst alle Schülerinnen, Schüler und Mitarbeitenden der Klassen/Schule getestet werden können. 

Was geschieht, wenn Eltern ihre Kinder nicht testen lassen möchten?  Im Rahmen des Infektionsausbruchs an der Schule muss auch bei diesen Kindern vom Verdacht einer Ansteckung ausgegangen werden. Diese Kinder werden von der Schule als Ersatzmassnahme vorübergehend vom Präsenzunterricht und von der schulischen Betreuung ausgeschlossen (für die Dauer einer Quarantäne). Die Kinder erhalten Arbeitsmaterialien und Hausaufgaben. Der Ausschluss vom Präsenzunterricht stützt sich auf § 19 der Vollzugsverordnung zur eidgenössischen Epidemiengesetzgebung (VV EpiG) des Kantons Zürich.  

Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich bietet auch Schulen präventive Massentestungen an.

Eine Teilnahme der Schulen ist freiwillig, die Gemeinden entscheiden, ob ihre Schulen sich beteiligen oder nicht und melden sich direkt auf der Plattform an.

  • Für die Testungen werden sogenannte gepoolte PCR-Tests (individuelle Speichelgewinnung durch Gurgeln oder Mundspülung) eingesetzt.
  • Die Organisation des repetitiven Testens erfolgt im Kanton Zürich durch die Gesundheitsdirektion, welche das Angebot mit einem externen Leistungserbringer für Betriebe, Schulen und Institutionen sicherstellt.
  • Die Testung wird nach einer Anleitung durch die Schulen selbstständig durchgeführt. Es sind keine Fachpersonen vor Ort. Das Pooling (Zusammenschütten) der Speichelproben wird durch die Schule vorgenommen.
  • Für die Kinder und Jugendlichen und die Lehrkräfte sind die Testungen freiwillig.
  • Die repetitive Testung hat keine Auswirkung auf die geltenden Schutz- und Quarantänemassnahmen. 
  • Positive Fälle in einer Schule müssen nach wie vor dem Schul-Contact-Tracing gemeldet werden und es können weiterhin Ausbruchstestungen in einer Schule angeordnet werden.

Rückkehr aus Risikogebieten

Seit 6. Juli 2020 müssen Personen, die aus gewissen Gebieten einreisen, für zehn Tage in Quarantäne. Das BAG führt für diese Länder eine entsprechende Liste, die regelmässig angepasst wird.

Reisende, die aus Risikoländern in den Kanton Zürich einreisen, müssen sich bei der Gesundheitsdirektion melden.  

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  • Im Hinblick auf eine allfällige Durchsetzung der Quarantänepflicht tätigen die Schulen keine eigenen Nachforschungen in Bezug auf die Ferienreisen der Familien
  • Vermuten die Schulen, dass eine Schülerin oder ein Schüler evtl. in Quarantäne müsste, informieren sie die Eltern nochmals über die Quarantänepflicht.
  • Wissen die Schulen, dass eine Schülerin oder ein Schüler in Quarantäne sein müsste, schicken sie diese/diesen wieder nach Hause, informieren die Eltern und das kantonale Contacttracing (contacttracing@gd.zh.ch, T: 044 543 67 67). Dieses wird über das weitere Vorgehen entscheiden.
  • Schülerinnen und Schüler, die sich in Quarantäne befinden, werden behandelt wie kranke Schüler/innen (Erfassung als entschuldigte Absenz + Hausaufgaben nach Hause geben, aber kein Fernunterricht).
  • Die Verpflichtung zur 10-tägigen Quarantäne gilt, auch wenn ein negativer Coronavirus-Test vorgewiesen wird. Über allfällige Quarantäneverkürzungen informiert das kantonale Contacttracing (contacttracing@gd.zh.ch, T: 044 543 67 67)

Maskentragepflicht 

Für die Schülerinnen und Schüler ab der 4. Klasse der Primarstufe und für alle Erwachsenen Personen gilt eine generelle Maskentragepflicht auf dem Schulareal, in den Schulgebäuden und im Unterricht sowie in der Betreuung.

  • Personen, die aus nachgewiesenen medizinischen Gründen oder Beeinträchtigungen keine Maske tragen können, sind von der Maskenpflicht ausgenommen.
  •  Für erwachsene Personen, welche aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können, gelten besondere Regelungen (siehe dazu personalrechtliche Weisungen)
  • Ausnahmsweise keine Maskenpflicht gilt in Unterrichts-, Betreuungs- und Therapiesituationen, in denen das Tragen einer Maske den Unterricht, die Betreuung oder die Therapie wesentlich erschwert. In solchen Situationen ist der Mindestabstand gegenüber den Schülerinnen und Schülern oder Erwachsenen einzuhalten oder der Schutz durch andere Schutzmassnahmen (z.B. Scheibe) zu gewährleisten. 
  • Die Maskenpflicht gilt grundsätzlich auch im Sportunterricht, die Unterrichtsinhalte sind entsprechend anzupassen und die Schülerinnen und Schüler sind anzuhalten, die Masken auch in den Garderoben zu tragen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Ist dies nicht möglich, können die Schulen die Unterrichtsinhalte so anpassen, dass die Schutzmassnahmen eingehalten werden können (z.B. Sportunterricht nicht mehr in Klassenverband, Aktivitäten mit weniger körperlicher Anstrengung). Dabei ist vorübergehend auch eine Reduktion der Sportlektionen möglich.
  • Ausnahmsweise gilt sodann keine Maskenpflicht in den Aufenthalts- und Betreuungsräumen während der sitzenden Konsumation von Speisen oder Getränken, sofern die Mindestabstände eingehalten sind. 
  • In Mehrjahrgangsklassen mit Schülerinnen und Schülern der 3. und 4. Klasse der Primarstufe gilt die Maskenpflicht für sämtliche Schülerinnen und Schüler, also auch für diejenigen der 3. Klasse.
     

Masken bestellen

Bei der Kantonalen Drucksachen- und Marterialzentrale KDMZ können die Schulen Masken bestellen. Ab sofort sind auch Hygienemasken in Kindergrösse erhältlich.

Merkblatt zur Maskentragepflicht

Rund um die Maskentragepflicht für Erwachsene und Schülerinnen und -schüler erhalten wir viele Anfragen. Im untenstehenden Merkblatt finden Sie die Antworten zu den häufigsten Fragen.

Hilf mit – ein Aufruf zum Maskentragen

Video: Hilf mit - ein Aufruf zum Maskentragen Video: Hilf mit - ein Aufruf zum Maskentragen

Die Gesundheitsdirektion stellt für den Hinweis zur Maskenpflicht ein Plakatsujet zum Download bereit. 

Plakatsujet Maskenpflicht
Plakatsujet Quelle: Gesundheitsdirektion

Besondere Unterrichtssituationen & Veranstaltungen

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  • Freiwillige Kurse, die von der Schule oder von Dritten im Zusammenhang mit der Schule angeboten werden (Schulsportkurse, Freifächer etc.) dürfen unter Einhaltung der für die Schulen gültigen Schutzkonzepte (Maskentragepflicht ab 4. Primarklasse, Hygienemassnahmen etc.) durchgeführt werden.
  • Auch für Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK) gelten diese Vorgaben (siehe oben).
  • Besuche von Dritten im Rahmen des obligatorischen Unterrichts können stattfinden, solange die Schutzkonzepte eingehalten werden.

  • Das generelle Veranstaltungsverbot des Bundes gilt grundsätzlich auch für Anlässe an der Volksschule. Auf schulische Veranstaltungen ist bis 31. April 2021 generell zu verzichten.
  • Vom Verbot nicht betroffen sind der obligatorische Unterricht gemäss Stundenplan, kleinere, auch kulturelle Anlässe innerhalb der Klassen, das Betreuungsangebot und die sonderpädagogischen Massnahmen.
  • Schulinterne Anlässe der Lehrerschaft, wie interne Weiterbildungen, Arbeitssitzungen und Schulkonferenzen sind bis 5 Personen erlaubt, auf Präsenzveranstaltung soll jedoch möglichst verzichtet werden.

  • Die Durchführung von obligatorische Lagern und weiteren Anlässen mit einer oder mehreren Übernachtungen ist bis auf weiteres nicht mehr gestattet.
  • Ausflüge einzelner Klassen ohne Übernachtung sind unter Einhaltung der bestehenden Schutzvorgaben weiterhin möglich. Dazu gehören auch Museumsbesuche etc.

  • Die Maskenpflicht gilt grundsätzlich auch im Sportunterricht, die Unterrichtsinhalte sind entsprechend anzupassen und die Schülerinnen und Schüler sind anzuhalten, die Masken auch in den Garderoben zu tragen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Ist dies nicht möglich, können die Schulen die Unterrichtsinhalte so anpassen, dass die Schutzmassnahmen eingehalten werden können (z.B. Sportunterricht nicht mehr in Klassenverband, Aktivitäten mit weniger körperlicher Anstrengung). Dabei ist vorübergehend auch eine Reduktion der Sportlektionen möglich.
  • Auf den Schwimmunterricht ist für Schülerinnen und Schüler ab der 4. Klasse der Primarstufe zu verzichten. Im Schwimmunterricht ist das Tragen einer Schutzmaske naturgemäss kaum möglich. Zudem können die Abstandsregeln in den Garderoben und im Schwimmbecken nicht durchgehend eingehalten werden.
  • Das Singen in Gruppen und das Musizieren mit Blasinstrumenten ist wieder erlaubt, es sind jedoch die Abstands- und Hygienevorschriften für entsprechende Aktivitäten einzuhalten (grosse Räume, sehr gute Belüftung). Ab der 4. Klasse gilt für die Schülerinnen und Schüler die Maskenpflicht.
  • In Therapiesituationen, in denen das Tragen einer Maske die Therapie wesentlich erschwert, gilt ausnahmsweise keine Maskenpfllicht. In solchen Situationen ist der Mindestabstand gegenüber den Schülerinnen und Schülern oder anderen Erwachsenen einzuhalten oder der Schutz durch andere Schutzmassnahmen (z.B. Scheibe) zu gewährleisten. Dasselbe gilt analog für besondere Unterrichts- oder Betreuungssituationen.  

  • Es darf nur im Sitzen gegessen werden.
  • Erwachsene und Sekundarschülerinnen tragen Masken sobald sie sich nicht sitzend an einem Tisch befinden.
  • Es dürfen ausschliessliche Schülerinnen und Schüler, sowie Angehörige der Schule verpflegt werden.
  • Für die Verpflegung werden weiterhin die Schutzkonzepte von Gastro-Suisse sinngemäss angewendet. Die Personenbeschränkung pro Tisch muss jedoch nicht eingehalten werden.

Pädagogisches

Fernlernen

Es ist damit zu rechnen, dass aufgrund von Quarantänemassnahmen oder lokalen Lockdowns plötzlich wieder Unterricht auf Distanz durchgeführt werden muss. Schulen und Lehrpersonen können sich darauf vorbereiten:

  • Überprüfen, welche digitalen Elemente aus dem Fernunterricht unter Berücksichtigung des Datenschutzes weiter verwendet werden sollen und können.
  • Sicherstellen, dass alle Schülerinnen und Schüler auf die gewählten technischen Mittel zugreifen können oder Alternativen vorbereiten.
  • Mit den Schülerinnen und Schülern die Verwendung der gewählten Mittel / Abläufe auswerten und wenn nötig anpassen.
  • Unterrichtssequenzen vorbereiten, mit denen bei einer überraschenden Einstellung des Präsenzunterrichts umgehend gestartet werden kann.

Unterricht bei Quarantänefällen

Seit Schulstart am 17.8.2020 mussten wegen Nichteinhaltens der Abstände oder mangelnden Schutzvorkehrungen in den Schulen einige Schülerinnen, Schüler, Lehr- und Betreuungspersonen klassenweise jeweils 10 Tage in Quarantäne.

Wie wird unterrichtet, wenn Lehrpersonen oder Schüler in Quarantäne müssen?

  • Einzelne Schülerinnen und Schüler in Quarantäne werden bezüglich Unterricht gleich behandelt, wie kranke Kinder. Sie werden mit Schulmaterial und Aufgaben versorgt.
  • Für einzelne Lehrpersonen in Quarantäne werden Vikariate eingerichtet.
  • Muss eine ganze Klasse in Quarantäne, muss die Schule nach einer möglichst kurzen Organisationsphase mit den vorhandenen Mitteln und Ressourcen die Schülerinnen und Schüler mit altersgemässen, sinnvollen Arbeitsaufträgen versorgen und den bestmöglichen Unterricht anbieten. Im untenstehenden Dokument finden Sie Hinweise, wie Schulen sich auf eine solche Situation vorbereiten können.

Fragen zu konkreten Quarantäne-Anordnungen in Schulen beantwortet der zuständige schulärztliche Dienst oder das Contact-Tracing.

Unterricht mit Schutzkonzept (Therapien)

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Schulische Lücken schliessen

Im 2. Semester des Schuljahres 2019/20 haben die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Lern- und Entwicklungserfahrungen gemacht, ihr Lernstand war nach Abschluss des Fernunterrichts unterschiedlich (aufgrund von erhaltener Unterstützung, technischen Hilfsmitteln, Wohnsituationen, Sprachkompetenzen und/oder der jeweiligen Selbstkompetenz der Lernenden). Allfällig entstandene Lernrückstände können auch im ersten Semester des Schuljahres 2020/21 aufgeholt werden.

Schülerinnen und Schüler mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen erhalten im Rahmen des Präsenzunterrichts und der sonderpädagogischen Massnahmen (integrative Förderung, Deutsch als Zweitsprache, Therapien, Begabtenförderung und integrierte Sonderschulung) Unterstützung beim Aufarbeiten allfälliger schulischer Lücken.

Für die Therapien gelten die Schutzkonzepte der Fachverbände.

Studien & Fachinformationen

Entscheide rund um Massnahmen für die Schulen, treffen der Regierungsrat und die Bildungsdirektion aufgrund der Expertise zahlreicher medizinischer Fachgremien. Hier werden laufend neue Informationen und Erkenntnisse dieser Gremien verlinkt.

Die Studie «Ciao Corona» der Universität Zürich erforscht mit einem Langzeit-Monitoring der Antikörper-Entwicklung, wie sich SARS-CoV-2 unter Schülerinnen und Schülern ausbreitet.

Das Kinderspital Zürich hat auf seiner Webseite diverse Informationen zum Thema Corona und Kinder zusammengestellt.

Die Fachgesellschaft pädiatrie schweiz orientiert regelmässig über neue Erkenntnisse zu Covid-19.

Die Expertengruppen der Swiss National COVID-19 Science Task Force befassen sich in Policy Briefs mit dringenden Fragen zur COVID-19-Krise. Auch im Zusammenhang mit Schulen (z.B. Policy Brief vom 17. Dezember 2020).

Weiterführende Informationen

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Kontakt

Volksschulamt

Adresse

Walchestrasse 21
8090 Zürich
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+41 43 259 22 51

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8.00 bis 11.45 Uhr und
13.30 bis 17.00 Uhr

 

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