Informationen rund um Schulen, Kitas & Heime

Alle Schulen im Kanton Zürich sind mit ganzen Klassen ins Schuljahr 2020/21 gestartet. Jede Schule verfügt über ein eigenes Schutzkonzept, das den Richtlinien des Bundesamts für Gesundheit entspricht. Auf dieser Webseite sind die zentralen Massnahmen sowie Informationen zu den Kitas, Horten und Tagesfamilien festgehalten.

Inhaltsverzeichnis

Hygienemassnahmen

Gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG) gelten unter anderem die folgenden Vorgaben.

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

  • Die allgemeinen Hygieneregeln gelten für alle: regelmässiges Händewaschen, kein Händeschütteln und umfassende Gegenstands- und Oberflächenhygiene.
  • Schülerinnen und Schüler teilen weder Essen noch Getränke.
  • Hygienestationen an sensiblen Punkten wie Schulhaus-/Schulzimmereingang, Lehrerzimmer, Bibliothek etc.
  • Oberflächen und Apparaturen wenn möglich mehrmals täglich reinigen, alle Räume regelmässig und ausgiebig lüften.
  • Erwachsene, die nicht direkt im Schulbetrieb involviert sind (also auch Eltern), sollen das Schulareal meiden.

  • Vor den ersten Lektionen am Morgen und am Nachmittag das Schulzimmer vollständig durchlüften.
  • Während den Pausen lange lüften.
  • Während den Lektionen möglichst einmal zwischendurch lüften.
  • Beim Lüften die Schulzimmertür grundsätzlich schliessen.
  • Zum Lüften mit Durchzug die Schulzimmertür öffnen. In diesem Fall unbedingt auch die Korridorfenster öffnen ( Kippfenster reichen nicht aus ).
  • Alle Fenster immer vollständig öffnen.

Häufige Fehler

  • Zu kurzes Lüften. Die Pausen deshalb voll zum Lüften ausnutzen.
  • Gegenstände auf den Fenstersims stellen. Diese verhindern ein unkompliziertes und vollständiges Öffnen der Fenster.
  • Lüften mit offener Schulzimmertür, ohne Korridorfenster zu öffnen. Dadurch gelangt verbrauchte Luft in das Schulzimmer.

Lüftungsanlagen

Verwendet ein Schulhaus eine Lüftungsanlage, empfiehlt sich die Kontaktaufnahme mit Expertinnen bzw. Experten für Raumluft oder Lüftungstechnik, um eine hohe Frischluftwechselrate zu gewährleisten.
 

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) schreibt vor: Für die Mahlzeitenausgabe für die Schülerinnen und Schüler sollen zusätzlich besondere Hygienemassnahmen eingehalten werden.

  • Keine Essens-Selbstbedienung, ebenfalls keine eigene Besteckbedienung
  • Möglichst zeitlich gestaffeltes Personenaufkommen
  • Schutzeinrichtungen für das auszugebende Essen und das bedienende Personal (z.B. Plexiglasscheiben)

Volksschule

Die Schülerinnen und Schüler insbesondere der tieferen Klassen sollen sich möglichst normal im Klassenverband und auf dem Pausenplatz verhalten und bewegen können. Entsprechend ist auch das durchgängige Tragen von Hygienemasken in der Volksschule keine sinnvolle und umsetzbare Massnahme.

Wenn im Rahmen des Volksschulunterrichts öffentliche Verkehrsmittel benutzt werden, empfiehlt die Bildungsdirektion, dass alle Schülerinnen und Schüler ab der 6. Primarklasse Masken tragen. Die Masken werden durch die Schule abgegeben. Für Schultransporte (Schulbusse etc.) werden die gleichen Massnahmen empfohlen. Für erwachsene Personen gilt bei allen Schultransporten Maskenpflicht. Für die Einhaltung der Maskenpflicht auf dem Schulweg sind die Eltern/Erziehungsberechtigten bzw. die Schülerinnen und Schüler zuständig. Personen, die aus medizinischen Gründen oder aufgrund anderer Beeinträchtigungen keine Maske tragen können, sind von der Maskenpflicht ausgenommen. 

Sekundarstufe II

In den 1.-3. Klassen Langzeitgymnasium bzw. 1. Klasse Kurzzeitgymnasium gelten keine Mindestabstände. Für alle anderen Jugendlichen der Sekundarstufe II gilt grundsätzlich der Mindestabstand von 1,5 Metern. Wenn diese Vorgabe aufgrund örtlicher Gegebenheiten oder der Unterrichtsorganisation nicht eingehalten werden kann, soll der grösstmögliche Abstand eingehalten werden. In speziellen Unterrichtssequenzen (z.B. Labor- oder Gruppenarbeit) muss eine Maske getragen werden. Ausserhalb des Unterrichts muss im Schulgebäude eine Maske getragen werden. Die Regelung gilt ab ab Schuljahresbeginn 2020/21. Die Schülerinnen und Schüler bringen eigene Hygienemasken mit und handhaben deren Nutzung gemäss den Empfehlungen des BAG.

Es gibt über die für Schulen geltenden Hygienemassnahmen hinaus keine besonderen Vorschriften. Jedoch wird auf der Sekundarstufe II auf Sportarten mit intensivem Körperkontakt verzichtet. Klar ist: Der Aufenthalt im Wasser und Schwimmen stellen kein spezielles Problem dar, da Viren nicht durch das Wasser übertragen werden können.

Vorgehen bei Krankheitsfällen

Wenn Symptome auftreten (zu Hause)

Zeigt eine Schülerin, ein Schüler oder eine Lehrperson Krankheitssymptome (Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit mit oder ohne Fieber, Fiebergefühl oder Muskelschmerzen und/oder Fehlen des Geruchs- und/oder Geschmacksinns), bleibt er oder sie zu Hause in Isolation und kontaktiert den Hausarzt bzw. die Hausärztin, der bzw. die das weitere Vorgehen bestimmt (z.B. COVID-19-Test).

Unabhängig von der aktuellen Corona-Pandemie dürfen kranke oder stark erkältete Schülerinnen und Schüler die Schule nicht besuchen. Es gilt neben der Gesundheit des betroffenen Kindes oder Jugendlichen immer auch die mögliche Ansteckung aller anderen zu berücksichtigen.

Es liegt im Ermessen der Hausärztin bzw. des Hausarztes, zu entscheiden, ob ein Schüler oder eine Schülerin getestet wird. Vor allem Kinder unter 12 Jahren mit leichten Symptomen müssen nicht in jedem Fall getestet werden. Die Schulen können keine Tests anordnen. Die Ärztin, der Arzt entscheidet auch, wann der Schüler bzw. die Schülerin die Schule wieder besuchen kann.

Wenn Symptome auftreten (in der Schule)

Zeigt eine Schülerin, ein Schüler oder eine Lehrperson Krankheitssymptome (Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit mit oder ohne Fieber, Fiebergefühl oder Muskelschmerzen und/oder Fehlen des Geruchs- und/oder Geschmacksinns), wird er oder sie sofort isoliert. Bei Minderjährigen sind die Eltern umgehend zu informieren. Falls Wartezeiten entstehen, hält sich die symptomatische Person allein in einem gut belüfteten Raum auf.

Erwachsene oder Jugendliche mit Krankheitssymptomen begeben sich möglichst ohne Nutzung des öffentlichen Verkehrs (ÖV) nach Hause. Kinder werden von ihren Eltern abgeholt. Betreuungspersonen halten auch zu den Eltern jederzeit den Mindestabstand von 1,5 Metern ein.

Die Klassen- und Aufenthaltsräume werden danach gelüftet, die Oberflächen mit einem normalen Reinigungsmittel gereinigt und Stoffe gewaschen.

Isolation und Quarantäne im Krankheitsfall

Ist ein Schüler, eine Schülerin oder eine Lehrperson an COVID-19 erkrankt, muss er oder sie in Selbstisolation und ihre Familienmitglieder (Eltern und Geschwister) in Selbstquarantäne.

In den obligatorischen Schulen nimmt die kantonale Schulärztin (resp. in Zürich und Winterthur die städtischen schulärztlichen Dienste) mit der Schulleitung Kontakt auf und informiert sie über die notwendigen und verbindlichen Quarantänemassnahmen. Das Vorgehen ist davon abhängig, wie viele Personen erkrankt sind und ob es sich um ein Kind oder eine erwachsene Person handelt.

In den Schulen der Sekundarstufe II nimmt die Schule Kontakt mit dem Mittelschul- und Berufsbildungsamt auf. Und sie informiert die Eltern aller möglicherweise betroffenen Schülerinnen und Schüler. Treten in einer Schule der Sekundarstufe II zwei oder mehr Fälle auf, prüft der kantonsärztliche Dienst, ob sich neben der erkrankten Person noch mehr Personen in Quarantäne begeben müssen.

Generell gilt: Wer Krankheitssymptome hat, geht nicht in die Schule.

Krankheitsfall zu Hause

Wenn im Haushalt einer Lehrperson, einer Schülerin oder eines Schülers eine Person an COVID-19 erkrankt ist, dann muss er oder sie während zehn Tagen in Selbstquarantäne.

Die Schulleitung ist zu informieren, dass die betroffene Lehrperson oder das Kind bzw. der Jugendliche zehn Tage in Selbstquarantäne bleiben muss und deshalb beim Unterricht fehlt. Weitere Personen (z.B. das Team der Lehr- und Betreuungspersonen oder die Eltern der anderen Kinder bzw. Jugendlichen) müssen nicht orientiert werden, weil für sie zu keinem Zeitpunkt ein Ansteckungsrisiko vorhanden war.

Entwickelt keine weitere Person in der Familie Symptome, darf die Lehrperson bzw. die Schülerin oder der Schüler nach zehn Tagen wieder in die Schule oder Betreuung.

COVID-19-Test bei Kindern

Das BAG hat in Zusammenarbeit mit den pädiatrischen und pädiatrisch infektiologischen Fachverbänden in der Schweiz ein Testkonzept erarbeitet. Dieses hält fest:

«Gemäss vielfältiger Erfahrungen aus unterschiedlichen Regionen und Settings in der Schweiz wird bestätigt, dass der Anteil positiv getesteter Kinder aktuell äusserst klein ist. Das Durchführen einer qualitativ hochwertigen Probenentnahme bei Kindern ist je nach Methode und Alter nicht einfach.»

Es liegt im Ermessen des behandelnden Arztes, zu entscheiden ob ein Kind getestet wird. Vor allem Kinder unter 12 Jahren mit leichten Symptomen müssen nicht in jedem Fall getestet werden. Die Schulen können keine Tests anordnen.

Positiv getestete Kinder sowie symptomatische Kinder mit engem Kontakt zu positiv getesteten Jugendlichen oder Erwachsenen sollen den allgemeinen Empfehlungen folgend für mindestens 10 Tage und 48 Stunden nach dem Ende der Symptome in Isolation.

Für die Mittel- und Berufsfachschüler/innen

Die folgenden Bestimmungen gelten seit dem 19.  Juni bis auf weiteres.

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Im Schuljahr 2020/21 wird grundsätzlich im Vollbetrieb unterrichtet.
Für Jugendliche der nachobligatorischen Schulzeit gelten – anders als in der Volksschule – Vorgaben bezüglich Sicherheitsabständen. Wann immer möglich soll ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Sollte es aufgrund der örtlichen Gegebenheiten oder der Unterrichtsanordnung nicht möglich sein, den Mindestabstand einzuhalten, so werden der grösstmögliche Abstand sowie eine fixe Sitzordnung eingehalten. In speziellen Unterrichtssequenzen kommen weitere Schutzmassnahmen (wie z.B. Schutzwände oder Masken) zur Anwendung.

Ausserhalb des Unterrichts muss in den Schulgebäuden eine Maske getragen werden. Diese Regelung gilt ab dem Schulstart nach den Sommerferien bis zu den Herbstferien. Bei einer Veränderung der epidemiologischen Lage kann die Bildungsdirektion nach Rücksprache mit der Gesundheitsdirektion weitere Massnahmen festlegen.

Jede Schule hat ein schulspezifisches Schutzkonzept erstellt, um die Hygiene- und Abstandsvorschriften des Bundes umzusetzen. Aufgrund der verschiedenen Voraussetzungen (Schul-, Zimmer-, Klassengrösse, unterrichtete Berufe etc.) können die Umsetzungslösungen an den Schulen unterschiedlich sein. Die Schulen publizieren ihr Schutzkonzept auf der Schulwebsite.

Der Sportunterricht kann unter Einhaltung der Vorgaben des Bundes stattfinden. Auf Sportarten mit intensivem Körperkontakt wird verzichtet.

Für Gesangsunterricht und Choranlässe gilt zur Orientierung das Schutzkonzept der Schweizerischen Chorvereinigung für die partielle Wiederaufnahme der Chorproben.

Der Instrumentalunterricht kann unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln des Bundes stattfinden.
 

Für Jugendliche innerhalb der obligatorischen Schulzeit sind analog der Volksschule keine Mindestabstände nötig. Aus schulorganisatorischen Gründen gilt jedoch auch für diese Jugendlichen Maskentragpflicht im Schulgebäude ausserhalb der Unterrichtsräume.

Die Aufsichts- und Bewilligungspflicht obliegt gemäss dem Bund den Kantonen. Dies gilt für die kantonalen wie für die privaten Bildungseinrichtungen. Im Kanton Zürich wacht das Mittelschul- und Berufsbildungsamt für die Sekundarstufe II darüber, dass die Schutzkonzepte umgesetzt werden.

Schulreisen und Klassenlager sind erlaubt, sofern die Verantwortlichen ein lagerspezifisches Schutzkonzept gemäss den Rahmenbedingungen des BAG vorlegen können.

Personen, die aus bestimmten Gebieten in die Schweiz einreisen, müssen für zehn Tage in Quarantäne. Das BAG führt für diese Länder eine entsprechende Liste, die regelmässig angepasst wird.
Reisende, welche aus Risikoländern in den Kanton Zürich einreisen, müssen sich bei der Gesundheitsdirektion melden.  

Kitas, Horte & Tagesfamilien

Wurde ein Kind positiv getestet, bleibt es sowie alle im gleichen Haushalt lebenden Personen zu Hause und steht unter Quarantäne. Angesichts des geringen Übertragungs- und Krankheitsrisikos bei Kindern ist die Quarantäne der ganzen Kita oder Kitagruppe nicht notwendig.

Werden zwei oder mehr Kinder in einem Abstand von weniger als zehn Tagen in derselben Gruppe positiv getestet oder ist eine Betreuungsperson positiv getestet, prüft die Kantonsärztin resp. der Kantonsarzt, ob die Quarantäne einer Kita oder Kitagruppe notwendig ist. Die erkrankte Betreuungsperson sowie alle im gleichen Haushalt lebenden Personen stehen unter Quarantäne.

Die zuständige Gemeinde ist über einen positiv getesteten Fall zu informieren.

Familienhilfe, Kinder- und Jugendheime

 

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Kinder, die sich in Quarantäne befinden, weil sie selber erkrankt sind oder Kontakt mit einer erkrankten Person hatten, sind nach Möglichkeit räumlich von den anderen Bewohnerinnen und Bewohnern abzugrenzen. Besuche von Eltern sind in einer Quarantänesituation nicht erlaubt. Die Kinder müssen vom Betreuungspersonal gemäss den verschärften Hygiene- und Verhaltensvorschriften betreut, gepflegt und beschäftigt werden.

Mitarbeitende gemeinsam mit den Kindern in Quarantäne

Das Amt für Jugend und Berufsberatung empfiehlt den Trägerschaften, dass die Betreuungspersonen wenn möglich weiterhin im Schichtbetrieb arbeiten und jeweils nach Ende ihrer Schicht abgelöst werden.

Sollte es sich im Ausnahmefall als mögliche Lösung herausstellen, dass Mitarbeitende gemeinsam mit den zu betreuenden Kindern in Quarantäne gehen, ist das Einverständnis der Mitarbeitenden Voraussetzung. In diesem Fall wäre darauf zu achten, dass die betroffenen Mitarbeitenden trotz Quarantäne vor Ort angemessene Ruhezeiten einhalten können.

Einhaltung der Quarantäne

Die Heimleitung hat dafür zu sorgen, dass Kinder und Jugendliche, die unter Quarantäne gestellt sind, diese auch einhalten. Entfernen sich betroffene Kinder oder Jugendliche aus der Einrichtung, bleibt es der Heimleitung überlassen, sich allenfalls für einen Ausschluss oder weitere Konsequenzen zu entscheiden.

Falls in einem Kinder- und Jugendheim ein am Coronavirus erkranktes Kind betreut werden muss: Für entsprechendes Schutzmaterial und Anleitungen, wie dieses zu verwenden ist, wenden Sie sich bitte an den zuständigen Heimarzt resp. die zuständige Heimärztin.

Die Betreuung von Säuglingen und Kleinkindern ist ohne Körperkontakt undenkbar. Säuglinge und Kleinkinder gehören grundsätzlich nicht zur Risikogruppe. Jedoch ist es möglich, dass auch sie sich mit dem Virus anstecken und diesen verbreiten. Für Institutionen mit dieser Zielgruppe gilt daher: Vulnerable Betreuungspersonen sind wenn immer möglich freizustellen.

Das Amt für Jugend und Berufsberatung (AJB) als Aufsichtsbehörde trifft die zur Schliessung eines Heims erforderlichen Anordnungen. Es unterstützt nötigenfalls die Unterbringung der Minderjährigen.

Aufgrund der aktuellen Lage ist davon auszugehen, dass zusätzliche Kosten entstehen können, etwa im Bereich Personal oder Liegenschaften. Für Kinder- und Jugendheime, die staatsbeitragsberechtigt sind, sind solche begründeten Mehrkosten anrechenbar. Sie sind der für die Institution zuständigen AJB-Fachmitarbeiter/in Pädagogik und Qualität bis Ende Juni 2020 per E-Mail zu melden und in der Schlussrechnung 2020 entsprechend separat auszuweisen. Bei den nichtstaatsbeitragsberechtigten Angeboten gehen solche Zusatzkosten grundsätzlich zulasten der Trägerschaft.

Sonderpädagogik im Vor- und Nachschulbereich

 

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Gemäss Musterschutzkonzept von kibesuisse und pro enfance gelten folgende Empfehlungen für die Besuche und Förder- bzw. Therapiemassnahmen in den Kitas:

  • Besuche von Fachpersonen sind wichtig für die kindliche Entwicklung und werden deshalb unter den Schutzvorkehrungen gewährleistet.
  • Alle externen Personen halten sich an die Abstandsregeln und Hygienevorschriften des Bundes.
  • Die fachspezifischen Besuche erfolgen in gegenseitiger Absprache und werden von der Entwicklung und dem Wohl des Kindes sowie der Gruppensituation abhängig gemacht.

Ab 11. Mai 2020 können wieder Gruppentherapien bzw. -förderungen durchgeführt werden. Grundsätzlich gelten die Empfehlungen für Schutzmassnahmen für die Sonderpädagogik im Vor- und Nachschulbereich, wobei folgende Punkte besonders zu beachten sind:

  • Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss zwischen den Erwachsenen (Fachpersonen, Eltern) eingehalten werden.
  • Der Abstand von 1,5 Metern zwischen Fachpersonen und Kindern soll – wenn möglich – eingehalten werden.
  • Zwischen den Kindern muss der Abstand nicht eingehalten werden.
  • Die Gruppenzusammensetzung soll konstant bleiben.
  • Die Kinder sollen während einer allfälligen Znüni-Pause kein Essen und Trinken teilen.
  • Die Eltern sollen die Kinder allenfalls gestaffelt bringen und abholen und sich während der Gruppentherapie bzw. -förderung wenn möglich nicht in den Praxisräumlichkeiten aufhalten.

Der Regierungsrat hat die Frage der Entschädigungen von Selbstständigen im Bildungs- und Gesundheitswesens generell diskutiert und entschieden, auf Sonderbehandlungen von bestimmten Berufsgruppen zu verzichten. Dem Amt für Jugend und Berufsberatung (AJB) können somit weiterhin nur erbrachte Leistungen in Rechnung gestellt werden. Erwerbsausfälle können vom AJB nicht vergütet werden.

Beratung auf Distanz

Die Hochschule für Heilpädagogik (HfH) bietet aus aktuellem Anlass eine Hotline sowie ein Beratungsangebot zu Fragen des Fernunterrichts und der Förderung und Begleitung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf und deren Familien an. Zum Beratungsteam gehören auch Fachpersonen aus der Heilpädagogischen Früherziehung und der Logopädie im Vorschulbereich.

Weiterführende Informationen

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Für weitere Fragen

Hotline BAG: 058 463 00 00

Volksschulen

corona@vsa.zh.ch

Mittel- und Berufsfachschulen

corona@mba.zh.ch

Krippen

kitaszuerich@ajb.zh.ch

Kontakt

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E-Mail

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(Für allgemeine Anfragen)

 

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