Informationen rund um Schulen, Kitas & Heime

Die Corona-Fallzahlen gehen in der ganzen Schweiz stark zurück. Aufgrund der entspannteren epidemiologischen Lage hat der Bundesrat per 26. Juni 2021 weitere Lockerungen beschlossen. Nachfolgend sind die zentralen Massnahmen sowie Informationen zu den Schulen, Kitas und Heimen zusammengestellt.

Inhaltsverzeichnis

Aktuelles

Trotz der vom Bund per 26. Juni 2021 beschlossenen Lockerungen müssen die Schulen weiterhin ihre Schutzkonzepte umsetzen. Darin sind auch die Rahmenbedingungen für die Durchführung von Lagern und Schulveranstaltungen geregelt. Das Contact Tracing wie auch das freiwillige repetitive Massentesten an Schulen wird weitergeführt.

Die Bildungsdirektion empfiehlt den Schulen, weiterhin auf klassendurchmischte Veranstaltungen möglichst zu verzichten. In den Innenräumen soll eine Maskentragpflicht gelten, wenn die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können.

Hygienemassnahmen

Derzeit gelten unter anderem die folgenden Vorgaben. Weitere Informationen zu Regelungen auf Stufe Volksschule und Sekundarstufe II finden Sie auf den entsprechenden Seiten.

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  • Die allgemeinen Hygieneregeln gelten für alle: regelmässiges Händewaschen, kein Händeschütteln und umfassende Gegenstands- und Oberflächenhygiene.
  • Schülerinnen und Schüler sollen wenn möglich weder Essen noch Getränke teilen.
  • Hygienestationen an sensiblen Punkten wie Schulhaus-/ Schulzimmereingang, Lehrerzimmer, Bibliothek etc. bereitstellen.
  • Oberflächen und Apparaturen wenn möglich mehrmals täglich reinigen, alle Räume regelmässig und ausgiebig lüften.

  • Vor den ersten Lektionen am Morgen und am Nachmittag das Schulzimmer vollständig durchlüften.
  • Während den Pausen lange lüften.
  • Während den Lektionen möglichst einmal zwischendurch lüften.
  • Beim Lüften die Schulzimmertür grundsätzlich schliessen.
  • Zum Lüften mit Durchzug die Schulzimmertür öffnen. In diesem Fall unbedingt auch die Korridorfenster öffnen ( Kippfenster reichen nicht aus ).
  • Alle Fenster immer vollständig öffnen.

Häufige Fehler

  • Zu kurzes Lüften. Die Pausen deshalb voll zum Lüften ausnutzen.
  • Gegenstände auf den Fenstersims stellen. Diese verhindern ein unkompliziertes und vollständiges Öffnen der Fenster.
  • Lüften mit offener Schulzimmertür, ohne Korridorfenster zu öffnen. Dadurch gelangt verbrauchte Luft in das Schulzimmer.

Lüftungsanlagen

Verwendet ein Schulhaus eine Lüftungsanlage, empfiehlt sich die Kontaktaufnahme mit Expertinnen bzw. Experten für Raumluft oder Lüftungstechnik, um eine hohe Frischluftwechselrate zu gewährleisten.
 

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) schreibt vor: Für die Mahlzeitenausgabe für die Schülerinnen und Schüler sollen zusätzlich besondere Hygienemassnahmen eingehalten werden.

  • Beim Essen und Trinken wird die Beschränkung der Anzahl Personen pro Tisch aufgehoben. 
  • Im Innenbereich gilt eine Sitzpflicht. Der Abstand zwischen den Gruppen an den Tischen muss eingehalten werden. 
  • In Aussenbereichen wird die Sitzpflicht bei Konsumation aufgehoben. Der Abstand zwischen den Tischen ist auch hier einzuhalten.
  • Nach wie vor ist ein möglichst zeitlich gestaffeltes Personenaufkommen empfohlen.

Die Schülerinnen und Schüler insbesondere der tieferen Klassen aber auch jene der Sekundarstufe II sollen sich möglichst normal im Klassenverband und auf dem Pausenplatz verhalten und bewegen können. Für alle Erwachsenen sowie Schülerinnen und Schüler ab der 4. Primarklasse entfällt auf dem Areal und in den Räumen aller Schulen im Kanton Zürich die Maskenpflicht. Dazu gehören Schulgebäude, aber auch Sporthallen, Betreuungsräume und Pausenplätze. Wenn immer in Innenräumen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann und kein physischer Schutz vorhanden ist, empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) das Tragen einer Maske.

Wenn im Rahmen des Unterrichts öffentliche Verkehrsmittel benutzt werden, müssen alle Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren Masken tragen. Für Schultransporte (Schulbusse etc.) gelten die gleichen Massnahmen. Für erwachsene Personen gilt bei allen Schultransporten Maskenpflicht. Für die Einhaltung der Maskenpflicht auf dem Schulweg sind die Eltern/Erziehungsberechtigten bzw. die Schülerinnen und Schüler zuständig.

Personen, die aus medizinischen Gründen oder aufgrund anderer Beeinträchtigungen keine Maske tragen können, sind von der Maskenpflicht ausgenommen. 

Volksschule

Nach wie vor ist empfohlen, den Sportunterricht wenn möglich im Freien durchzuführen. Zudem sind Regeln für Garderoben- und Duschen-Benutzung (z.B. Höchstanzahl Personen, häufiges Reinigen) empfohlen. Im Schwimmunterricht gelten die Regelungen des entsprechenden Bades.

Gesangs-, Instrumental- und Theaterunterricht ist einschliesslich Proben an den Volksschulen und den Schulen der Sekundarstufe II ohne Einschränkungen erlaubt.

 

Vorgehen bei Krankheitsfällen

Zu den folgenden Fragestellungen hat die Deutschschweizer Volksschulämter-Konferenz in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und den medizinischen Fachgesellschaften Vorgehensweisen zusammengetragen. 

Für Schülerinnen und Schüler des Kindergartens und der Unterstufe gelten andere Vorgaben als für die Mittelstufe und Sekundarschülerinnen und -schüler.

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Generell gilt: Wer Krankheitssymptome hat, geht nicht in die Schule.

Eine Entscheidungshilfe zum Umgang mit Erkältungen für Eltern und Schulen gibt es hier. Sie wird aktuell in 11 Sprachen übersetzt.



Ist ein Schüler, eine Schülerin oder eine Lehrperson an COVID-19 erkrankt, muss er oder sie in Selbstisolation und ihre Familienmitglieder (Eltern und Geschwister) in Selbstquarantäne.

Volksschule

In den obligatorischen Schulen melden die Schulleitungen die postitiv getestenen Fälle dem Contact-Tracing für Schulen. Dieses informiert die Schulleitung über die notwendigen und verbindlichen Quarantänemassnahmen. Das Vorgehen ist davon abhängig, ob es sich um ein Kind oder eine erwachsene Person handelt und welche Schutzmassnahmen eingehalten worden sind.

Sekundarstufe II

In den Schulen der Sekundarstufe II nimmt die Schule Kontakt mit dem Mittelschul- und Berufsbildungsamt auf. Und sie informiert die Eltern aller möglicherweise betroffenen Schülerinnen und Schüler. Treten in einer Schule der Sekundarstufe II zwei oder mehr Fälle auf, prüft der kantonsärztliche Dienst, ob sich neben der erkrankten Person noch mehr Personen in Quarantäne begeben müssen.

Wenn im Haushalt einer Lehrperson, einer Schülerin oder eines Schülers eine Person an COVID-19 erkrankt ist, dann muss er oder sie während zehn Tagen in Selbstquarantäne. 

Die Schulleitung ist zu informieren, dass die betroffene Lehrperson oder das Kind bzw. der Jugendliche zehn Tage in Selbstquarantäne bleiben muss und deshalb beim Unterricht fehlt. Weitere Personen (z.B. das Team der Lehr- und Betreuungspersonen oder die Eltern der anderen Kinder bzw. Jugendlichen) müssen nicht orientiert werden, weil für sie zu keinem Zeitpunkt ein Ansteckungsrisiko vorhanden war. 

Entwickelt keine weitere Person in der Familie Symptome, darf die Lehrperson bzw. die Schülerin oder der Schüler nach zehn Tagen wieder in die Schule oder Betreuung.

Ausgenommen von der Quarantäne sind vollständig geimpfte oder genesene Personen sowie Personen, die regelmässig repetitiv getestet werden.

Positiv getestete Kinder sowie symptomatische Kinder mit engem Kontakt zu positiv getesteten Jugendlichen oder Erwachsenen sollen den allgemeinen Empfehlungen folgend für mindestens 10 Tage und 48 Stunden nach dem Ende der Symptome in Isolation.

Kitas und Tagesfamilien

Im Kanton Zürich sind die Gemeinden für die Bewilligung und Beaufsichtigung von Kitas und für die Aufsicht über Tagesfamilien zuständig. Wenden Sie sich bei Fragen bitte an Ihre zuständige Standortgemeinde.

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Familienhilfe, Kinder- und Jugendheime

 

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Kinder, die sich in Quarantäne befinden, weil sie selber erkrankt sind oder Kontakt mit einer erkrankten Person hatten, sind nach Möglichkeit räumlich von den anderen Bewohnerinnen und Bewohnern abzugrenzen. Besuche von Eltern sind in einer Quarantänesituation nicht erlaubt. Die Kinder müssen vom Betreuungspersonal gemäss den verschärften Hygiene- und Verhaltensvorschriften betreut, gepflegt und beschäftigt werden.

Mitarbeitende gemeinsam mit den Kindern in Quarantäne

Das Amt für Jugend und Berufsberatung empfiehlt den Trägerschaften, dass die Betreuungspersonen wenn möglich weiterhin im Schichtbetrieb arbeiten und jeweils nach Ende ihrer Schicht abgelöst werden.

Sollte es sich im Ausnahmefall als mögliche Lösung herausstellen, dass Mitarbeitende gemeinsam mit den zu betreuenden Kindern in Quarantäne gehen, ist das Einverständnis der Mitarbeitenden Voraussetzung. In diesem Fall wäre darauf zu achten, dass die betroffenen Mitarbeitenden trotz Quarantäne vor Ort angemessene Ruhezeiten einhalten können.

Einhaltung der Quarantäne

Die Heimleitung hat dafür zu sorgen, dass Kinder und Jugendliche, die unter Quarantäne gestellt sind, diese auch einhalten. Entfernen sich betroffene Kinder oder Jugendliche aus der Einrichtung, bleibt es der Heimleitung überlassen, sich allenfalls für einen Ausschluss oder weitere Konsequenzen zu entscheiden.

Falls in einem Kinder- und Jugendheim ein am Coronavirus erkranktes Kind betreut werden muss: Für entsprechendes Schutzmaterial und Anleitungen, wie dieses zu verwenden ist, wenden Sie sich bitte an den zuständigen Heimarzt resp. die zuständige Heimärztin.

Die Betreuung von Säuglingen und Kleinkindern ist ohne Körperkontakt undenkbar. Säuglinge und Kleinkinder gehören grundsätzlich nicht zur Risikogruppe. Jedoch ist es möglich, dass auch sie sich mit dem Virus anstecken und diesen verbreiten. Für Institutionen mit dieser Zielgruppe gilt daher: Vulnerable Betreuungspersonen sind wenn immer möglich freizustellen.

Das Amt für Jugend und Berufsberatung (AJB) als Aufsichtsbehörde trifft die zur Schliessung eines Heims erforderlichen Anordnungen. Es unterstützt nötigenfalls die Unterbringung der Minderjährigen.

Aufgrund der aktuellen Lage ist auch für das Jahr 2021 davon auszugehen, dass zusätzliche Kosten entstehen können, etwa im Bereich Personal oder Liegenschaften. Für Kinder- und Jugendheime, die staatsbeitragsberechtigt sind, sind solche begründeten Mehrkosten anrechenbar. Sie sind der für die Institution zuständigen AJB-Fachmitarbeiter/in Pädagogik und Qualität bis Ende Juni 2021 per E-Mail zu melden und in der Schlussrechnung 2021 entsprechend separat auszuweisen. Bei den nichtstaatsbeitragsberechtigten Angeboten gehen solche Zusatzkosten grundsätzlich zulasten der Trägerschaft.

Für weitere Fragen

Hotline BAG: 058 463 00 00

Volksschulen

corona@vsa.zh.ch

Mittel- und Berufsfachschulen

corona@mba.zh.ch

Kitas

kitaszuerich@ajb.zh.ch

Weiterführende Informationen

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Kontakt

Bildungsdirektion Mehr erfahren

Telefon

+41 43 259 23 09

 

Telefonzeiten

Montag bis Freitag
8.30 bis 12.00 Uhr und
13.30 bis 17.00 Uhr

E-Mail

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(Für allgemeine Anfragen)

 

Medienkontakt Bildungsdirektion