Struktur und Umfang des Schulpersonals an Mittelschulen und Berufsfachschulen

Die Sekundarstufe II im Kanton Zürich, bestehend aus Mittelschulen und Berufsfachschulen, bildet Jugendliche für den erfolgreichen Übertritt in ein Hochschulstudium respektive in den Arbeitsmarkt aus. Die Schülerzahlen sind in den letzten Jahren gestiegen, weshalb auch die Zahl der Lehrpersonen zugenommen hat.

Einleitung

Beim Schulpersonal auf Sekundarstufe II werden Pensen der unterrichtenden Personen und der Schulleitung statistisch erhoben. In den meisten Fällen sind Schulleiterinnen und Schulleiter Lehrpersonen mit einer Zusatzfunktion als Schulleiter/in.

Das unterrichtende Personal kann entweder in Anzahl Personen oder in Vollzeiteinheiten dargestellt werden, wobei eine Vollzeiteinheit hundert Stellenprozenten entspricht. Beide Kennzahlen werden im Wesentlichen durch die Anzahl der Schülerinnen und Schüler bestimmt. Wächst die Schülerzahl, so steigt auch die Anzahl Vollzeiteinheiten bzw. die Anzahl der unterrichtenden Personen. Sinkt die Zahl der Schülerinnen und Schüler, so sinken Vollzeiteinheiten bzw. Anzahl der unterrichtenden Personen.

Die auf dieser Seite gezeigten Ergebnisse basieren auf Pensen der unterrichtenden Personen und des Schulleitungspersonals an öffentlich finanzierten Mittelschulen und Berufsfachschulen im Kanton Zürich.

Sie können die Abbildungen mit diversen Einstellungen oberhalb der Abbildung verändern. Dadurch bekommen Sie vertiefte Einblicke in die Daten.

Entwicklung der Anzahl unterrichtender Personen

Rund drei Viertel der Jugendlichen im Kanton Zürich absolvieren eine Lehre respektive eine duale Berufsbildung. Knapp 20 Prozent der Zürcher Jugendlichen besuchen eine Mittelschule. An Berufsfachschulen hat es deutlich weniger unterrichtende Personen pro Schüler/in, weil Schülerinnen und Schüler in der dualen Berufsausbildung nur an einigen Tagen in der Woche die Berufsfachschule besuchen.

In der ersten Abbildung entspricht jede unterrichtende Person einer Einheit. Die folgende Abbildung stellt die Vollzeiteinheiten dar. Diese stellen den Arbeitsaufwand für das Unterrichten besser dar als die Personenzählung.

Im Vergleich zur Abbildung nach Anzahl unterrichtender Personen liegen die Linien von Mittelschulen und Berufsfachschulen bei der Darstellung der Vollzeiteinheiten näher beieinander. Daraus lässt sich schliessen, dass an Berufsfachschulen Teilzeitarbeit verbreiteter ist als an Mittelschulen.

Zusammensetzung nach Geschlecht

Während an Mittelschulen etwas mehr Frauen als Männer unterrichten, sind es an Berufsfachschulen etwas mehr Männer als Frauen.

Altersstruktur der unterrichtenden Personen

Die Altersstruktur der unterrichtenden Personen an Mittelschulen und Berufsfachschulen hat sich im dargestellten Zeitraum kaum verändert. Die meisten unterrichtenden Personen sind zwischen 40 und 59 Jahren alt.

Verteilung der Pensen der unterrichtenden Personen

Etwas weniger als die Hälfte der unterrichtenden Personen arbeitet mit einem Pensum von 70% und mehr. Teilzeitarbeit ist bei Lehrpersonen auf der Sekundarstufe II weit verbreitet. Im Zeitverlauf hat sich die Verteilung der Pensen nur geringfügig geändert.

Entwicklung des Schulleitungspersonals

Die Schulleitung spielt im Schulsystem eine wichtige Rolle. Schulleiterinnen und Schulleiter sind für die operative Führung der Schule verantwortlich. Die Schulleitung übernimmt nicht nur pädagogische, sondern auch administrative, personelle und organisatorische Aufgaben. Sie ist für die pädagogische, administrative und finanzielle Führung der Schule verantwortlich und vertritt die Schule nach aussen.

Die Anzahl Vollzeiteinheiten der Schulleitungen hat in den letzten Jahren sowohl an Mittelschulen als auch an Berufsfachschulen zugenommen.

Methodische Details

Datengrundlage

Berechnet durch Bildungsdirektion Bildungsplanung Kanton Zürich

Verwendete Daten:

Methodik

Es werden die Anstellungen aller Personen berücksichtigt, die an öffentlich finanzierten Mittelschulen und Berufsfachschulen unterrichten oder in der Schulleitung tätig sind. Weitere Personen, die nicht unterrichten, werden nicht erhoben.

Die Fachmittelschulen (FMS), die Handelsmittelschule (HMS) und die Informatikmittelschule (IMS) werden zu den Mittelschulen gezählt. Die Brückenangebote werden zur Berufsbildung gezählt.

Die Daten werden per Stichtag 15.9. erhoben und geben jeweils den Bestand an diesem Tag wieder.

Impressum

Periodizität, nächste Aktualisierung

Die Zahlen werden jährlich im Spätsommer aktualisiert.

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