Berufsmaturitätsquote

Die Berufsmaturität (BM) ergänzt die Berufslehre mit einer erweiterten Allgemeinbildung. Als Bindeglied zwischen Praxis und Studium ermöglicht sie den prüfungsfreien Zugang zu Fachhochschulen. Die Berufsmaturitätsquote ist neben der gymnasialen Maturitätsquote ein wichtiger Indikator für die Durchlässigkeit des Bildungssystems und den Zugang zu tertiären Bildungswegen.

Berufsmaturität in ländlichen Bezirken beliebter

Wie die Karte zeigt, ist die Berufsmaturitätsquote in den ländlichen Bezirken höher als in den urbanen Bezirken. Anders verhält es sich bei der gymnasialen Maturitätsquote. Diese ist in urbanen Bezirken höher als in ländlichen.

Berechnung

Die Berufsmaturitätsquote misst den Anteil der jungen Erwachsenen, die nach dem Abschluss der obligatorischen Schule in der Schweiz als ersten Maturitätsabschluss eine Berufsmaturität erwerben, gemessen an der Zahl gleichaltrigen Personen in der Bevölkerung.

Die ausgewiesenen Berufsmaturitätsquoten werden vom Bundesamt für Statistik (BFS) berechnet. Die Zahlen für Bezirke ausserhalb des Kantons Zürich können im Mapexplorer des Bundesamtes für Statistik eingesehen werden.

Ausgewiesen wird die mittlere Nettoquote über drei aufeinanderfolgende Jahre (dargestelltes Jahr sowie Vor- und Folgejahr). Das heisst, die Quote für das Jahr 2023 basiert auf den Daten der Jahre 2022 bis 2024.

Die Berechnung der Berufsmaturitätsquote unterscheidet sich von jener der gymnasialen Maturitätsquote. Eine Berufsmaturität wird häufig erst nach einigen Jahren im Berufsleben erlangt. Deshalb wird die Referenzbevölkerung anders definiert als bei der gymnasialen Maturitätsquote. Die Berufsmaturitätsquote und die gymnasiale Maturitätsquote können daher weder direkt miteinander verglichen noch kumuliert werden.

Methodische Grundlagen

Datengrundlage

Berechnet durch das Bundesamt für Statistik

Verwendete Daten:

Methodik

Die Berufsmaturitätsquote misst den Anteil der aus der obligatorischen Schule ausgetretenen Jugendlichen, die in der Schweiz eine Berufsmaturität als erstes Maturitätszeugnis erworben haben, verglichen mit der gleichaltrigen Referenzbevölkerung.

Bei der Berechnung werden alle Berufsmaturitätszeugnisse gemäss der Statistik der Bildungsabschlüsse berücksichtigt.

Die Referenzbevölkerung umfasst Personen bis höchstens 25 Jahre, die am Ende ihrer obligatorischen Schulzeit in der Schweiz wohnhaft waren. Nicht berücksichtigt werden:

  • Grenzgängerinnen und Grenzgänger,
  • Personen, die die Schweiz vor dem Erwerb der Berufsmaturität verlassen haben,
  • Personen, die erst nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit in die Schweiz zugezogen sind.

Impressum

Periodizität, nächste Aktualisierung

Die Berufsmaturitätsquote wird jährlich im November aktualisiert.

Kontakt

Bildungsplanung

Adresse

Walcheplatz 2
8090 Zürich
Route (Google)
Adresse wurde kopiert Adresse konnte nicht kopiert werden