Die Verantwortung dafür, dass ein Hund niemanden gefährdet, erschreckt, belästigt oder gar beisst, liegt einzig und alleine beim Hundehaltenden. Aber jede und jeder Einzelne kann etwas dazu beitragen, sein persönliches Risiko, von einem Hund gebissen zu werden, zu verringern. Neun einfache Regeln helfen uns, im Umgang mit Hunden sicherer unterwegs zu sein.
Auf dieser Seite
- Erklär-Film: «Hunden sicher begegnen»
- Neun Regeln für den sicheren Umgang mit Hunden
- 1 – Wenn ein Hund auf dich zurennt
- 2 – Wenn dir ein Hund etwas wegnehmen will
- 3 – Wenn du einen Hund streicheln möchtest
- 4 – Wenn du einem angebundenen Hund begegnest
- 5 – Wenn du einen Hund hinter einem Zaun siehst
- 6 – Wenn du an einem Hund vorbeigehen willst
- 7 – Wenn ein Hund am Fressen ist
- 8 – Wenn ein Hund auf seinem Liegeplatz ist
- 9 – Ein Hund hat dich umgeworfen oder du spielst am Boden
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Erklär-Film: «Hunden sicher begegnen»
Neun Regeln für den sicheren Umgang mit Hunden
Neun einfache Regeln können helfen, dass man sein persönliches Risiko, von einem Hund gebissen zu werden, minimieren kann. Schau doch mal rein.
Die Regeln sind einfach erklärt und alltagstauglich. Probiere sie aus.
1 – Wenn ein Hund auf dich zurennt
Vorteile:
- Bleib ganz ruhig stehen.
- Schau ihm nicht in die Augen.
- Lass deine Arme hängen.
- Warte, bis er weg ist.
Wieso:
Hunde finden schnelle Bewegungen spannend. Wenn du vor ihnen wegrennst und laut rufst oder schreist, möchten sie oft hinterherlaufen. Wenn du ruhig stehen bleibst, merkt der Hund: Alles ist in Ordnung.
2 – Wenn dir ein Hund etwas wegnehmen will
Vorteile:
- Lass es zu Boden fallen.
- Bleib ganz ruhig.
- Schau ihm nicht in die Augen.
- Lass deine Arme hängen.
- Warte, bis er weg ist.
Wieso:
Manchmal möchte ein Hund den Gegenstand haben, den du in der Hand hältst. Wenn du ihn loslässt, ruhig bleibst und die Hände nach unten hältst, muss der Hund nicht nach oben springen, um ihn zu erreichen.
3 – Wenn du einen Hund streicheln möchtest
Vorteile:
- Halte Abstand.
- Frag die Begleitperson des Hundes.
- Falls ja:
- Sprich den Hund freundlich an.
- Warte, bis er kommt.
- Dann darfst du ihn streicheln.
Wieso:
Nicht jeder Hund möchte gestreichelt werden. Frag immer zuerst die Person, die beim Hund ist. Wenn es in Ordnung ist und der Hund von selbst zu dir kommt, darfst du ihn streicheln.
4 – Wenn du einem angebundenen Hund begegnest
Vorteile:
- Geh niemals auf ihn zu.
- Fass ihn niemals an.
- Schau ihm nicht in die Augen.
- Halte Abstand.
- Geh ruhig an ihm vorbei.
Wieso:
Ein Hund, der auf seinen Menschen wartet, ist oft angespannt. Weil er angebunden ist, kann er nicht einfach weggehen. Deshalb braucht er besonders viel Platz und Ruhe.
5 – Wenn du einen Hund hinter einem Zaun siehst
Vorteile:
- Geh niemals auf ihn zu.
- Fass ihn niemals an.
- Schau ihm nicht in die Augen.
- Halte Abstand.
- Geh ruhig an ihm vorbei.
Wieso:
Hinter dem Zaun fühlt sich der Hund zu Hause. Dort passt er besonders gut auf seine Umgebung auf. Darum hältst du Abstand und gehst ruhig an ihm vorbei.
6 – Wenn du an einem Hund vorbeigehen willst
Vorteile:
- Halte Abstand.
- Schau ihm nicht in die Augen.
- Geh ruhig an ihm vorbei.
- Auf der Seite der Menschen.
Wieso:
Hunde beobachten genau, was um sie herum passiert. Wenn jemand zu nahe oder zu schnell an ihnen vorbeigeht, erschrecken sie mamchmal. Mit etwas Abstand und einem ruhigen Vorbeigehen fühlen sich Hund und Mensch wohler.
7 – Wenn ein Hund am Fressen ist
Vorteile:
- Bleib weg von ihm.
- Stör ihn nicht.
Wieso:
Wenn ein Hund frisst, möchte er in Ruhe gelassen werden. Das ist bei Hunden genauso wie bei Menschen. Darum störst du ihn beim Fressen nicht.
8 – Wenn ein Hund auf seinem Liegeplatz ist
Vorteile:
- Bleib weg von ihm.
- Stör ihn nicht.
Wieso:
Auch Hunde brauchen manchmal eine Pause. Auf seinem Liegeplatz möchte sich der Hund ausruhen und entspannen. Dort möchte er nicht gestört werden.
9 – Ein Hund hat dich umgeworfen oder du spielst am Boden
Vorteile:
- Roll dich zusammen.
- Schütze deinen Kopf mit den Händen.
- Beweg dich nicht.
- Sei ganz still.
- Warte, bis er weg ist.
Wieso:
Hunde finden schnelle Bewegungen spannend. Wenn du ganz still bleibst und dich nicht bewegst, interessieren sich Hunde nicht für dich. Deshalb: Roll dich zusammen und schütze deinen Kopf.
Für die Kampagne «Hunden sicher begegnen» wurde mit Fotos gearbeitet, die KI-generiert sind. Dadurch werden die Persönlichkeitsrechte von realen Kindern geschützt.
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