Bodenkarten für Siedlungsentwicklung ergänzen und bereitstellen
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Inhalt und Umsetzung
Richt- und Nutzungsplanungen stützen sich meist auf Bodeninformationen der Bodenkarte, die im Siedlungsgebiet jedoch unvollständig ist. Nachgelagerte Bauvorhaben zeigen oft kostenrelevante Abweichungen zur Bodenkarte.
Zur Erhöhung der Planungssicherheit erstellt die Fachstelle Bodenschutz ein Konzept zur Ergänzung der Bodenkarte innerhalb des Siedlungsgebietes. Basierend auf Prognosen zur künftigen Siedlungsentwicklung (Raumordnungskonzept, Pt. 1 im kantonalen Richtplan) werden urbane Handlungsräume und Gebiete mit wahrscheinlichen Einzonungen priorisiert. Die bereitgestellten Informationen fliessen in die standortgerechte Planung ein und dienen als Grundlage für Interessensabwägungen. Zudem wird geprüft, ob Planungsträger detailliertere Ausgangszustände im Rahmen der Nutzungsplanung ermitteln müssen oder ob die Bodeninformationen gemäss Konzept proaktiv erhoben werden.
Diese Massnahme baut auf Massnahme M1.1 auf.
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| Ziele | Z2a, Z2b, Z2c, Z2d, Z1a |
| Umsetzungsindikatoren | Konzept und Priorisierung sind erstellt. Entscheid über Kartierung durch Kanton oder Planungsträger liegt vor. |
| Nutzer-/Zielgruppen | Planungsakteure, Gemeinden |
| Zuständige Stellen | Fachstelle Bodenschutz |
| Einzubeziehende Stellen | ARE-RP |
| Umsetzungszeitraum | 2030-2035 |
Kontakt
Amt für Landschaft und Natur – Fachstelle Bodenschutz