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Dieser Teil ist für Medienschaffende, welche sich für angekündigte Events des Amts für Militär und Zivilschutz anmelden oder sich darüber informieren möchten.

Inhaltsverzeichnis

Verabschiedung aus der Armee - Einladung an die Redaktionen

Vom Montag, 2. November bis Freitag, 6. November 2020 werden Hunderte von Armeeangehörigen des Kantons Zürich aus der Militärdienstpflicht verabschiedet. Medienvertreter sind zur Berichterstattung freundlich eingeladen. Die Abrüstung und die feierliche Verabschiedung der 1638 Unteroffiziere, Gefreiten und Soldaten findet während 4 Tagen, gestaffelt nach Wohnbezirk, zentral in der Kaserne Reppischtal in Birmensdorf statt. 

Redner an den diesjährigen Entlassungsfeiern

Datum Bezirke Ansprache
Montag, 2. November, Vormittag Stadt Zürich Stadtrat Michael Baumer
Montag, 2. November, Nachmittag Stadt Zürich Stadträtin Karin Rykart
Dienstag, 3. November, Vormittag Affoltern, Uster Sicherheitsdirektor,
Regierungsrat Mario Fehr
Dienstag, 3. November, Nachmittag Andelfingen, Bülach Finanzdirektor,
Regierungsrat Ernst Stocker
Donnerstag, 5. November, Vormittag Hinwil, Pfäffikon Sicherheitsdirektor,
Regierungsrat Mario Fehr
Donnerstag, 5. November, Nachmittag Dietikon, Horgen Finanzdirektor,
Regierungsrat Ernst Stocker
Freitag, 6. November, Vormittag Winterthur Sicherheitsdirektor,
Regierungsrat Mario Fehr
Freitag, 6. November, Nachmittag Dielsdorf, Meilen, Winterthur Sicherheitsdirektor,
Regierungsrat Mario Fehr

FAQ

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Aufgeboten wurden 1638 Unteroffiziere, Gefreite und Soldaten aus allen Bezirken und 153 Gemeinden des Kantons Zürich. Es handelt sich um 5 weibliche und 1633 männliche Armeeangehörige.

Mit der Umsetzung der Weiterentwicklung der Armee werden Soldaten, Gefreite und Unteroffiziere neu nach maximal 12 Jahren aus der Dienstpflicht entlassen. Gegenüber den Vorjahren hat sich die Zahl der zu verabschiedenden Armeeangehörigen halbiert. Als Folge wurden die Bezirke zusammengefasst und die Anzahl Entlassungstage auf vier (vormals acht) reduziert. Von den Aufgebotenen haben 314 ihren Militärdienst als Durchdiener absolviert und somit insgesamt 300 Diensttage am Stück geleistet. Im Anschluss bleiben sie für weitere vier Jahre eingeteilt, leisteten aber keine Dienstage mehr.

Die restlichen Armeeangehörigen leisteten ihren Dienst im WK-Modell. Nach absolvierter Rekrutenschule blieben sie neun Jahre in ihrem Verband eingeteilt. Im Regelfall absolvierten sie sechs Wiederholungskurse à 3 Wochen. Im 10. Jahr erfolgt nun die Entlassung aus der Militärdienstpflicht. In einer Übergangsphase bis Ende 2022 findet die Entlassung für einen Teil der Armeeangehörigen erst im 12. Jahr statt. Grund dafür ist die personelle Bestandessicherung der Armee.

Das Datum und der Ort der Entlassungsfeier ist wegen der Corona-Pandemie noch nicht bekannt.

Die Militärverwaltung des Kantons Zürich ist für die Organisation und die administrative Abwicklung der Entlassung aus der Militärdienstpflicht verantwortlich.

Neben Mitarbeiterinnen- und Mitarbeitern der Militärverwaltung und des Armeelogistikcenters Hinwil stehen 45 Armeeangehörige des Betriebsdetachementes des Kantons Zürich im Einsatz. Sie werden in den Bereichen Verkehrsregelung und Materiallogistik eingesetzt und leisten, im Rahmen ihres ordentlichen Wiederholungskurses, insgesamt rund 270 Diensttage.

Nein. Gemäss Art. 12 der Verordnung über die Verwaltung der Armee wird für die Teilnahme an der Entlassungsinspektion kein Sold und kein Erwerbsersatz ausgerichtet. Die Entlassungsinspektion ist ein Amtstermin und gemäss Art. 324a des Obligationenrechts muss dem Arbeitnehmer für die Erfüllung einer gesetzlichen Pflicht die Zeit gewährt und Lohn entrichtet werden.

Wer aus zwingenden Gründen nicht an der Wehrmännerentlassung teilnehmen kann hat die Möglichkeit, eine Dispensierung zu beantragen. Das Gesuch wird online eingereicht. 2019 haben sich rund 6.5% der aufgebotenen AdA dispensieren lassen.

In den Vorjahren sind jeweils rund 4% der aufgebotenen AdA der Wehrmännerentlassung unentschuldigt ferngeblieben.

Sie müssen mit einer Disziplinarstrafverfügung und einer Busse rechnen.

Die Militärverwaltung unterstützt die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr, indem sie einen Shuttle-Bus-Service ab Bahnhof Birmensdorf zur Kaserne betreibt. Fahrer der «Gesellschaft der Militär-Motorfahrer des Kantons Zürich» sorgen für einen sicheren Transfer. Die Nutzung des ÖVs ist gegen Vorweisen des Aufgebotsschreibens kostenlos. Rund 70% der AdA bevorzugen, aufgrund des Umfangs und Gewichts des abzugebenden Materials, private Verkehrsmittel zur Anreise.

Durch die Corona-Pandemie mussten wir unser Programm umstellen. So lassen wir die AdA in verschiedenen Detachementen einrücken:

Vormittag - früh

08:00 Uhr   Eintreffen der AdA am Bahnhof/Parkplatz
anschl.         Verschiebung in das Gebäude F
anschl.         Abgabe Material
09:45 Uhr    Zeremonie
anschl.         Rückgabe TAZ - Entlassung

Vormittag - spät

09:00 Uhr   Eintreffen der AdA am Bahnhof/Parkplatz
anschl.         Verschiebung in die Mehrzweckhalle
09:45 Uhr    Zeremonie
anschl.         Rückgabe TAZ
anschl.         Abgabe Material im Gebäude F
anschl.         Entlassung

Nachmittag - früh

13:00 Uhr   Eintreffen der AdA am Bahnhof/Parkplatz
anschl.         Verschiebung in das Gebäude F
anschl.         Abgabe Material
14:45 Uhr    Zeremonie
anschl.         Rückgabe TAZ - Entlassung

Vormittag - spät

14:00 Uhr   Eintreffen der AdA am Bahnhof/Parkplatz
anschl.         Verschiebung in die Mehrzweckhalle
14:45 Uhr    Zeremonie
anschl.         Rückgabe TAZ
anschl.         Abgabe Material im Gebäude F
anschl.         Entlassung

Je nach militärischem Dienstgrad und Fachausrüstung variiert der Umfang des rückgabepflichtigen Materials. Im Regelfall umfasst es den Tarnanzug, die Aus-gangsuniform, die Waffe inkl. Zubehör, den Helm, die Schutzmaske sowie die Grundtrageeinheit. Das Gewicht der eingezogenen Ausrüstung kann bis zu 41 kg betragen. Diese Gegenstände haben einen Wert von ca. Fr. 2640 (exkl. Waffe). Der Gesamtwert der zurückgenommenen Ausrüstungsgegenstände beläuft sich somit auf nahezu 4 Millionen Franken. Deren Gesamtgewicht beträgt über 30 Tonnen.  

Der AdA hat den Materialverlust vor Ort in bar zu begleichen. Im WME-Infobooklet, welches im Vorfeld den AdA zugestellt wird, sind die Preise sämtlicher Artikel deklariert.

Bei der letztjährigen Wehrmännerentlassung wurden 1165 Waffen abgegeben. 100 Waffen gingen in das persönliche Eigentum der AdA über. Dabei handelte es sich um 18 Pistolen und 82 Sturmgewehre. Dies entspricht einem Anteil von rund 7.6 %.

Interessierte Armeeangehörige müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:

  1. Während mindestens 7 Jahren in der Armee eingeteilt gewesen.
  2. Das Obligatorische Programm sowie das Feldschiessen in den drei Jahren vor der Wehrmännerentlassung je zweimal erfolgreich absolviert haben.
  3. Es ist ein Waffenerwerbsschein vorzulegen. Dieser kann gegen Vorlage eines Strafregisterauszugs sowie einer Ausweiskopie bei der Wohngemeinde beantragt werden.
    Für die Änderung, Kennzeichnung und die Datenerfassung wird eine Entschädigung verlangt. Im Fall der Pistole beträgt diese Fr. 30. Beim Sturmgewehr betragen die Kosten Fr. 100.

Die Armeeangehörigen treten die Heimreise in ziviler Kleidung an.

Im Namen der Zürcher Regierung wird der Ehrentrunk (Zücher Blauburgunder) übergeben. Im Namen des Chefs der Armee (Korpskommandant Thomas Süssli) überreicht die Militärverwaltung zudem eine Packung Original-Militärbiscuits sowie einen Riegel Militärschokolade.

In diesem Jahr werden die AdA, da kein Apéro stattfindet, ebenfalls eine kleine Verpflegung für den Nachhauseweg erhalten.

Beim Aufhängen von Fahnen am Seil oder an einer Wand ist darauf zu achten, dass die heraldische Höflichkeitsregel befolgt wird. Gemäss Fahnenreglement müssen Kantonsfahnen, wenn sie vom Betrachter aus gesehen links der Schweizerfahne platziert sind, zugekehrt, d.h. seitenverkehrt, aufgehängt werden.

Dies hat eine Umstellung des Ablaufs und eine Reduktion der Festlichkeiten zur Folge.
Ausserdem wurde ein umfassendes Schutzkonzept verfasst. Dieses trägt dem Schutz der Gesundheit aller Beteiligter bei und definiert Abläufe.

Bei Fragen steht Ihnen Ernst Fischer, gerne unter der Telefon-Nummer 043 259 70 57 oder via E-Mail ernst.fischer@amz.zh.ch zur Verfügung.

Bitte melden Sie sich für einen persönlichen Besuch an der Wehrmännerentlassung mit dem oben aufgeführten Formular an.

Kontakt

Amt für Militär und Zivilschutz – Militärverwaltung, Kreiskommando

Adresse

Uetlibergstrasse 113
8090 Zürich
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