Sicherheit im Luftverkehr

Die Sicherheit im Luftverkehr ist vielschichtig. Die Kantonspolizei Zürich gewährleistet diese mit dem Such- und Rettungsdienst für Luftfahrzeuge, Gepäckkontrollen bei Flugreisenden sowie der Umsetzung der Ein- und Ausreisebestimmungen.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in einfacher Sprache

Für die Sicherheit rund um das Fliegen und Flugzeuge sind viele Behörden verantwortlich. Eine Behörde ist die Polizei. Sie kümmert sich um:

  • Such- und Rettungsdienst der Luftfahrzeuge
  • Kontrolle von Gepäck bei Reisen mit dem Flugzeug
  • Kontrolle bei Ein- und Ausreisen

Es gibt Regeln und Gesetze. Die Polizei am Flughafen kann helfen.

 

Such- und Rettungsdienst

Die Kantonspolizei Zürich betreibt das nationale Rettungs-Koordinationszentrum RCC (Rescue Coordination Center). Damit ist sie zentrale Alarmierungs- und Leitstelle für den Such- und Rettungsdienst der Luftfahrt in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein.
 

Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.

Eine verwaltungsrechtliche Vereinbarung mit dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) regelt den Einsatz sowie die vollumfängliche Entschädigung der polizeilichen Aufwendungen. Notrufe im Zusammenhang mit vermissten Luftfahrzeugen in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein werden an das RCC Zürich gerichtet. Dieses ist am Flughafen Zürich beheimatet und rund um die Uhr erreichbar.

Die meisten Luftfahrzeuge sind mit einem oder mehreren Notsendern ausgerüstet, die im Notfall automatisch ein Signal aussenden. Empfangen speziell ausgerüstete Satelliten solche Signale, übermitteln sie diese via Kontrollzentrum Toulouse an das zuständige RCC. Überfliegende Luftfahrzeuge, die ebenfalls solche Signale empfangen können, setzen eine Meldung an die Flugverkehrsleitung ab, die ihrerseits dann das RCC informiert. Das RCC Zürich bei der Flughafenpolizei ist zuständig, sobald ein schweizerisches oder ausländisches Luftfahrzeug im schweizerischen Luftraum vermisst wird. Ein Alarm kann auch dann ausgelöst werden, wenn ein Flugplan nicht ordnungsgemäss geschlossen wird oder persönliche, tragbare Notfallsender ein Signal aussenden.  

Jährlich gehen im RCC Zürich rund 650 Alarme ein. Davon sind rund 95 Prozent Fehlalarme – ausgelöst durch Unaufmerksamkeit oder Vergesslichkeit von Piloten oder Flugplatzpersonal. Die Kernaufgabe des RCC besteht darin, möglichst rasch echte Alarme von Fehlalarmen zu unterscheiden und Falschmeldungen mit gezielten Abklärungen durch eine kompetente Drittperson bestätigen zu lassen. Hierfür stehen verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung, insbesondere eine umfangreiche Datenbank mit nationalen und internationalen Kontaktadressen. Deutet jedoch alles darauf hin, dass in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein ein Notfall vorliegt, bietet das RCC Zürich die Schweizer Luftwaffe auf und unterstützt diese, indem sie laufend neue Erkenntnisse zum Fall liefert. In die Suche können weitere Partner wie das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM), Flugplatzleiter, Flugsicherung, Kantonspolizeien und zivile Partner einbezogen werden.

Ein- und Ausreisevorschriften

Die Kantonspolizei Zürich ist am Flughafen Zürich für die Grenzkontrolle verantwortlich. Dazu überprüft sie alle Reisenden mit ihren Dokumenten, die in den Schengenraum kommen oder diesen verlassen wollen. Für die Einreise in die Schweiz gelten unterschiedliche Regeln, grundsätzlich wird zwischen Staatsangehörigen von EU-/EFTA-Ländern und Nicht-Angehörigen unterschieden.

Über Einreisevorschriften anderer Länder informieren die jeweiligen Botschaften und Konsulate.

Ein- und Ausreise von Minderjährigen

Minderjährige können ohne Begleitung oder in Begleitung von Personen, die nicht die Eltern sind oder nicht über die elterliche Sorge verfügen, in die Schweiz einreisen oder aus der Schweiz ausreisen. Bei der Grenzkontrolle am Flughafen Zürich wird aber dem Schutz von Minderjährigen besondere Beachtung geschenkt. Deshalb empfiehlt die Kantonspolizei Zürich diesen Minderjährigen, aus polizeilichen Gründen (z.B. Verdacht auf Kindesentführung) eine unterschriebene Einverständniserklärung der Eltern oder der Person mitzuführen, die über die elterliche Sorge verfügt. Darin sollten deren Personalien und Telefonnummer aufgeführt sein. Weitere sind Angaben wie beispielsweise Reisedatum, Reiseziel, Reisedauer und Reisegrund nützlich. Die Kantonspolizei Zürich verfügt weder über ein Formular, noch gibt es zur Einverständniserklärung besondere Formvorschriften. Die Erklärung kann in Briefform verfasst werden.

Erlaubtes Passagiergepäck

Verschiedene Gegenstände dürfen auf Flugreisen nicht im Reisegepäck mitgeführt werden. Die Sicherheitsbeauftragten der Flughafenpolizei kontrollieren am Flughafen Zürich vor dem Abflug, ob keine verbotenen Gegenstände von Passagieren mitgeführt, im Handgepäck verstaut oder im aufgegebenen Gepäck transportiert werden.

Kontakt

Kantonspolizei Zürich – Polizeiposten Flughafen

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8058 Zürich-Flughafen
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