Für die wachsende Zahl Auszubildender im Kanton genügend Schulraum bereitstellen und eine vorausschauende Flächensicherung vorantreiben.
Aufgrund der Vorgaben des Regierungsrates zur Investitionspriorisierung wurden verschiedene Projektentscheidungen verzögert. Einsprachen, Neupriorisierungen oder Lieferengpässen führten in einzelnen Projekten zu zusätzlichen Verzögerungen. Im Bereich der Mittel- und Berufsfachschulen konnten im Berichtsjahr mit der Eröffnung der Neu- bzw. Ersatzneubauten der Kantonsschule Limmattal und der Baugewerblichen Berufsschule Zürich sowie der Inbetriebnahme der instand gesetzten Gebäude der Gewerbliche Berufsschule Wetzikon zusätzliche Flächen geschaffen werden. Um eine angemessene und langfristig finanzierbare Raumversorgung der Fachhochschulen im Kontext des Gesamtportfolios und des kantonalen Finanzhaushalts zu sichern, wurde die Teilportfoliostrategie Fachhochschulen beschlossen. Sie definiert infrastrukturelle Massnahmen für die Fachhochschulen pro Standort bis 2040 und gibt einen Ausblick bis 2050. Der Flächenbedarf für die Fachhochschulen konnte gegenüber früheren Planungen reduziert werden. Zur Deckung des bis 2028 bestehenden temporären Schulraumdefizits der Mittel- und Berufsfachschulen konnte bis Ende des Berichtsjahres in Schulraumprovisorien an sieben Standorten mittlerweile Schulraum für insgesamt 3600 Schülerinnen und Schüler bereitgestellt werden. Am Standort Dübendorf erfolgte der Baubeginn für ein weiteres Schulraumprovisorium für 650 Schülerinnen und Schüler.
Umsetzung
Verzögert