Das Gebiet Bahnhof Nord in Regensdorf wandelt sich zu einem modernen Zentrumsgebiet. Ein Gesamterschliessungskonzept sieht den sicheren, leistungsfähigen Ablauf des Fuss- und Veloverkehrs, des öffentlichen Verkehrs und des motorisierten Individualverkehrs vor.
Auf dieser Seite
Aktuelles
Das Gebiet rund um den Bahnhof Regensdorf-Watt wächst. Um den wachsenden Anforderungen an die Verkehrsinfrastruktur gerecht zu werden, werden der Busbahnhof Nord und die Bushaltestellen Ostring sowie die Kreuzung Ostring/Feldstrasse ausgebaut und angepasst werden. Informationen, was und in welchem Zeithorizont geplant ist, erfahren Sie im Livestream vom Donnerstag, 16. April 2026, um 19 Uhr (oder in der Aufzeichnung auf Youtube-Kanal des Kantons Zürich).
Projektübersicht
Mit dem Gesamterschliessungskonzept Bahnhof Nord Regensdorf wird die Erschliessung für das Entwicklungsgebiet Bahnhof Nord festgelegt. Dies sichert die Leistungsfähigkeit des Strassennetzes, erhöht die städtebauliche Attraktivität und verbessert die Fuss- und Veloverkehrsinfrastruktur.
Der neue Bushof Nord ist eine Massnahme, um das Umsteigen von Bus auf Bahn und umgekehrt am Bahnhof Regensdorf-Watt zu verbessern. Im Rahmen des Projekts sollen auf der Nordseite der Gleisanlagen des Bahnhofs Regensdorf-Watt dafür beidseits entlang des Ostringes je drei Bushaltekanten realisiert werden. Dank den zusätzlichen Bushaltekanten entfallen die heutigen Umwegfahrten der ÖV-Busse. Dies erhöht die Anschlusssicherheit auf die S-Bahn und macht die ÖV-Benutzung attraktiver, weil auch die Umsteigezeiten sich verkürzen.
Die Bushaltestellen Ostring werden in beide Richtungen hindernisfrei umgebaut. Die Führung für den Velo- und Fussverkehr wird auf die neue Anordnung der Bushaltestellen optimiert, so dass die Verkehrssicherheit und der Komfort aller Verkehrsteilnehmenden verbessert werden. Um die Lärmimmissionen zu reduzieren, werden sowohl im Bereich der südlichen als auch nördlichen Rampe der Unterführung Ostring die Wände mit Schallschutzelementen versehen.
Der Kreisel Ostring/Feldstrasse wird in eine Kreuzung mit Lichtsignalanlage umgebaut, an der der öffentliche Verkehr bevorzugt wird. Weiter planen die Gemeinde Regensdorf und die SBB neue Publikumsanalgen (Perronverlängerung, neue Fussgängerunterführung mit Perronzugang, Velostation).
Ziele der Verkehrserschliessung
ÖV-Anteil von 60 Prozent
Der Bahnhof Regensdorf-Watt stellt die Haupterschliessung des Entwicklungsgebiets dar. Er wird zu einem bedeutenden Umsteigepunkt zwischen S-Bahn und Bus ausgebaut. Mit der Priorisierung des öffentlichen Verkehrs wird eine hohe Betriebsstabilität geschaffen und es entstehen attraktive Zugänge zu den Haltestellen.
Bauarbeiten
Die erforderlichen Bauphasen wurden in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit den angrenzenden und parallel laufenden Projekten geplant. Dazu zählen insbesondere die Nachbarprojekte der SBB, das Projekt Überdeckung Ostring, das Projekt Wehntalerstrasse, die neue Velounterführung sowie die neue Velostation. Ziel dieser Koordination ist es, Schnittstellen zu minimieren und eine geordnete Bauabwicklung sicherzustellen.
Das kantonale Tiefbauamt plant, Anfang 2029 mit den Bauarbeiten zu beginnen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich rund zwei Jahre.
Weiterführende Informationen
Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.