Innovation Zurich Event 2026
Mitteilung 17.04.2026
Vor 5 Jahren als «Innovation Zurich» gegründet, bietet die Plattform Vernetzung, Orientierung und Neuigkeiten rund um Innovation im Raum Zürich. An der Jubiläumsfeier am 14. April zeigte sich, wie lebendig und zukunftsgerichtet der Innovationsstandort Zürich ist. Rund 250 Gäste nahmen teil und erlebten einen Abend voller Impulse, Rückblicke und Ausblicke.
Auf dieser Seite
- Ressourcen: Wenn Erfindergeist auf Kapital trifft
- Vergangenheit und Zukunft: Zürichs Weg zur führenden Innovationsregion
- Kollaboration: Ein essenzieller Bestandteil für die Zukunft innovativer Ideen
- Und jetzt?: Die Zukunft innovativ weitergestalten
- Impressionen der Veranstaltung
- Mehr Informationen
- Kontakt
Ressourcen: Wenn Erfindergeist auf Kapital trifft
In ihrer Eröffnungsrede betont Regierungsrätin Carmen Walker Späh: «In fünf Jahren ist viel passiert.» Zürich hat sich mit seinem lebendigen Start-up-Ökosystem zu einem Hotspot in den Bereichen KI, Robotik, Life Sciences und der New Space Economy entwickelt. Gleichzeitig gebe es jedoch auch «hausgemachte Herausforderungen», die Innovation bremsen.
Oft fehle es an der richtigen Unterstützung zur richtigen Zeit, so Walker Späh. «Viele gute Ideen schaffen es nicht in den Markt.» Um dem entgegenzuwirken, ist der Kanton seit diesem Jahr bei «MIT REAP» dabei. Das internationale Programm setzt auf konkrete Lösungen für bessere Finanzierung, stärkere Zusammenarbeit und gezielte Massnahmen zur Skalierung.
Vergangenheit und Zukunft: Zürichs Weg zur führenden
Innovationsregion
Damit Innovation erfolgreich wird, braucht es jedoch mehr als Kapital. «Ohni Lüt gaht nüt» – so zitiert Markus Müller, Co-Leiter der Standortförderung, den Medtech-Unternehmer Andy Rihs. Eine besondere Stärke des Kantons Zürich liegt in der engen Vernetzung der einzelnen Akteure: Neue Ideen werden mit dem nötigen Know-how und den passenden Kapazitäten zusammengebracht. In seinem Rückblick auf die letzten fünf Jahre zieht Markus Müller auch Schlüsse für die nächsten Jahre: Die Start-Up-Landschaft hat eine essenzielle Bedeutung für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes. Denn: «Innovation ist das, was aus 'gut' langfristig 'führend' macht.» Und die Ziele des Kantons sind ambitioniert. So soll Zürich eine führende Rolle in der «New Space Economy» übernehmen.
Um solche führenden Innovationen zu schaffen, gibt die Zukunftsforscherin Martina Kühne in ihrer Keynote den Teilnehmenden drei Empfehlungen:
- Denken Sie weiter als bis morgen.
- Denken Sie Zukunftsbilder in der Mehrzahl.
- Denken Sie Zukunft nicht allein.
Jedes Zukunftsbild sei wie ein Turngerät. Wer sich gedanklich daran austobt, könne die Ideen für eine mögliche und wünschbare Zukunft entwickeln. Denn Martine Kühne weiss: «Zukunft passiert nicht einfach.»
Kollaboration: Ein essenzieller Bestandteil für die
Zukunft innovativer Ideen
Wie wichtig gemeinsames Anpacken ist, zeigen die Interviews mit Zürcher Kollaborationspartnern. Die Fusion des ETH-Spin-offs Sevensense mit ABB verdeutlicht, wie wirkungsvoll das Zusammenspiel von Kapital und Erfindergeist ist. 2021 überzeugte das damals noch junge Start-Up das etablierte Technologieunternehmen mit seinen Robotern. Gemeinsam brachten sie die 3D-Vision-Technologie zur Marktreife: Heute sindrund 80 Prozent der autonomen Roboter, die ABB verkauft, von Sevensense.
Mit dem Aufbau des Innovationsparks hat sich «Innovation Zurich» seit seiner Gründung für diese Kollaboration von Akteuren eingesetzt – und damit ein Ökosystem geschaffen, dass es visionären Ideen ermöglicht, Realität zu werden. Ein Beispiel ist das Start-Up «Prometheus Life Technologies», das eine Technologie entwickelt, die die Schwerelosigkeit im All nutzt, um Organe in 3D wachsen zu lassen. Möglich war das dank des Parabelflugprogrammes im Innovationspark und mit der Zusammenarbeit und Unterstützung durch das Center for Space and Aviation der Universität Zürich.
Auch die letzten Kollaborationspartner des Abends zeigen, wie entscheidend der Austausch von Kompetenzen und Wissen ist. Das Start-up Muvon entwickelte eine neuartige Methode zur Muskelregeneration mit körpereigenen Zellen. Für die kommerzielle Nutzung muss nun die Zellvermehrung automatisiert werden – eine Herausforderung, die Muvon gemeinsam mit der ZHAW angeht. Gelingt die Skalierung, könnte ein weit verbreitetes medizinisches Problem der Muskelschwäche gelöst werden: In Europa ist ein bedeutender Anteil der Frauen über 40 an Belastungsinkontinenz betroffen.
Und jetzt?: Die Zukunft innovativ weitergestalten
Die drei Zürcher Start-ups – Sevensense, Muvon und Prometheus Life Technologies – stehen stellvertretend für die Innovationskraft des Kantons, sagt Samuel Mösle, Co-Leiter der Standortförderung, im Abschlussgespräch. Für ihn bewegen sich diese Entwicklungen «an den Grenzen der vorstellbaren Zukunft». Damit sich die Teilnehmenden aber die Zukunft von
«Innovation Zurich» leichter vorstellen können, gibt Samuel Mösle einen Ausblick: die Website wird künftig – unterstützt durch Künstliche Intelligenz – nochinteraktiver und vernetzender gestaltet.
«Innovation Zürich» hatte vor fünf Jahren die Vision, das Innovationsökosystem des Kantons zu beleben. Mit dem Jubiläum ist die Initiative am Ende ihrer eigenen Start-Up-Phase angelangt. Für Samuel Mösle ist klar: «Es steht nicht nur Innovation drauf, es steckt auch Innovation drin.»
Impressionen der Veranstaltung
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KUORI stellt seine biologisch abbaubaren Materialen als Showcase vor. Quelle: Tim Love Weber -
Catchfree stellt seine pflanzenbasierten Meeresfrüchte-Produkte als Showcase vor. Quelle: Tim Love Weber -
mühlemann+popp zeigen die zukünftigen Änderungen der Innovation Zurich Website. Quelle: Tim Love Weber -
Die Regierungsrätin Carmen Walker Späh begrüsst die Teilnehmenden in ihrer Eröffnungsrede. Quelle: Tim Love Weber
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Oliver Ullrich vom Center for Space and Aviation Switzerland and Liechtenstein und Cora Thiel der Universität Zürich berichten von ihrer Zusammenarbeit. Quelle: Tim Love Weber -
René Vogel (Mr. Vision) stellt seinen humanoiden Roboter den Gästen vor. Quelle: Tim Love Weber -
Die Zukunftsforscherin Martina Kühne führt die Gäste in ihrer Keynote durch mögliche Zukunftsszenarien. Quelle: Tim Love Weber -
Moderator Tobias Müller stellt Markus Müller, Co-Leitung der Standortförderung, Fragen aus dem Publikum. Quelle: Tim Love Weber -
cosaic stellt als Showcase den Teilnehmenden seine pflanzenbasierte Emulsion vor. Quelle: Tim Love Weber -
Gregory Hitz von Sevensense und Gregor Kumm von ABB erzählen die Geschichte ihres Kennenlernens. Quelle: Tim Love Weber -
Die zahlreichen Gäste hören Regierungsrätin Carmen Walker Späh gespannt bei ihrer Eröffnungsrede zu. Quelle: Tim Love Weber -
Der Abend wurde moderiert von Tobias Müller von SRF «Einstein». Quelle: Tim Love Weber -
Das Improvisationstheater anundpfirsich fasst zum Abschluss das Programm in humoristischer Weise zusammen. Quelle: Tim Love Weber -
Der Anlass bot den Gästen auch die Möglichkeit, sich miteinander zu vernetzen. Quelle: Tim Love Weber -
PeelPack stellt seine Verpackungen aus Schalenabfall als Showcase vor. Quelle: Tim Love Weber -
Lukas Neutsch von der ZHAW und Steve Kappenthuler von Muvon werden von Tobias Müller zu ihrer Zusammenarbeit interviewt (von links nach rechts). Quelle: Tim Love Weber
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Amt für Wirtschaft – Standortförderung
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