Informationen aus der KFO vom 28. April 2020

Das Schwergewicht der heutigen Besprechung des KFO-Fachstabs hat einer ersten Bilanz der jüngsten Lockerungsschritte der Massnahmen gegen das Coronavirus gegolten. Die Infektionszahlen können zu einer Beurteilung zwar noch nicht hinzugezogen werden, zeigen aber weiter rückläufige Tendenzen. Die Folgen der Lockerungen lassen sich erst in rund zwei Wochen aus den Infektionszahlen ablesen.

Die Lockerungen gelten derzeit nur für einen eingeschränkten Bereich; es scheint jedoch hin und wieder das Bewusstsein zu fehlen, dass die Hygiene- und Abstandsregeln weiterhin Gültigkeit haben und dringend beachtet werden müssen.

Diesem Punkt kommt im ganzen Alltag Bedeutung zu. Das heisst beim Einkaufen, beim Arbeiten, in der Freizeit und unterwegs. Das Tragen von Schutzmasken ist weiterhin nur dann sinnbehaftet, wenn man den Abstand von zwei Metern zu andern Personen während einer gewissen Dauer nicht einhalten kann oder nicht durch eine Glas- oder Plexiglasscheibe geschützt ist.

Bereits jetzt spürbar ist der erhöhte Auskunftsbedarf in der Bevölkerung. Die Hotline, die durch Mitarbeitende der Kantonspolizei betreut wird, zählt einen Anstieg der Anrufzahlen und ist auch vorbereitet, ihre Kapazität zu erhöhen. Die Gesundheitsdirektion ist derzeit stark beschäftigt mit den Thematiken des Contact Tracings und der Besuchsverbote in Alters- und Pflegeheimen. Gerade die Bildungsdirektion wartet noch auf die Haltung des Bundesrats, wie es mit den Schulen weitergehen soll, und will sich danach auf das konkrete Vorgehen bei der Wiederöffnung der Schulen im Kanton Zürich verständigen. Der Zivilschutz überprüft zudem laufend, welche Einsätze noch weiterzuführen sind und wo allenfalls auch ein kleineres Aufgebot an Einsatzkräften ausreicht. Wichtig ist gerade in diesen Zeiten, dass sich alle Beteiligten, darunter auch die beiden Städte Zürich und Winterthur, vertrauensvoll absprechen.

Mit Blick auf die gegenwärtige Waldbrandgefahr ist der Fachstab der KFO gespannt, ob die derzeitigen Regenfälle zu einer ersten Entspannung der Trockenheitslage führen können. Genauere Messungen werden zeigen, ob das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe aufrechterhalten werden muss.

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