Informationen aus der KFO vom 23. April 2020

Der Führungsstab der KFO hat sich heute Vormittag als erstes den aktuellen Zahlen aus dem Gesundheitswesen gewidmet. Deren Anblick war nicht so düster wie in vergangenen Tagen: Die Zahlen stagnieren derzeit, es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich das schöne Wetter und die angekündigten Lockerungen darin niederschlagen.

Man war sich einig, dass die Arbeit gerade für die Polizei anspruchsvoller werden könnte. So ist eine gewisse Ermüdung der Bevölkerung im Umgang mit den Regeln zur Eindämmung des Coronavirus festzustellen, Lockerungen sind angekündigt, werden aber wohl überschätzt, und aufgrund der gegenwärtigen Waldbrandgefahr wird das Einhalten des Feuerverbots im Wald und in Waldesnähe zu kontrollieren sein.

Verschiedene Konzepte sind derzeit in Arbeit. Es geht um das Gewerbe und dessen Umgang mit den Lockerungen, es geht um Schutzmaterial, es geht um ein Besuchskonzept für Alters- und Pflegeheime, und es geht um allfällige Ausnahmebewilligungen. Namentlich die Teilwiederöffnung des Gewerbes und die erforderlichen Schutzkonzepte sorgten für regen Austausch im Führungsstab. Es zeigt sich zudem, dass verschiedene Bereiche des öffentlichen Lebens, gerade auch der öffentliche Verkehr, langsam wieder hochgefahren werden.

Angesichts all dieser derzeitigen Unwägbarkeiten kann die Hotline des Kantons, die derzeit massgeblich durch die Flughafenpolizei betrieben wird, auch kurzfristig verstärkt werden, um auf eine allfällige Zunahme der Anfragen rasch reagieren zu können.

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