Corona-Journal Chef KFO vom 5. April 2020

In den vergangenen Tagen haben wir die am letzten Sonntag definierten, zentralen Wochenziele umgesetzt: das Notspital Lagerstrasse in Betrieb genommen, Schutzmaterial an Asyleinrichtungen geliefert, engeren Kontakt zu den Gemeinden hergestellt, neue Struktur des Führungsstabs definiert und zusätzlich einen permanenten Standort für den Führungsstab bezogen. Dort kann nun ab Montag ein regelmässiger Rapportrhythmus für alle wichtigsten Partner in einer sicheren Umgebung praktiziert werden, zusätzlich zu den bereits gepflegten Telefon- und Videokonferenzen.

Dazu kam am Donnerstag die Medienkonferenz mit Regierungspräsidentin und Sicherheitsdirektor. Dabei ging es vor allem darum, der Bevölkerung zu erklären, wie entscheidend das eigene Verhalten für die Verminderung von Ansteckungen in der gesamten Gesellschaft ist. Der Bund hat eine gross angelegte Kampagne unter dem Motto «stay at home» gestartet. Klar darf man weiterhin ins Freie, um einen Spaziergang zu machen oder zu joggen, doch nicht an jene Plätze, auf denen sich Heerscharen von Ausflüglern tummeln. Hier ist eine vorsorgliche Sperrung durch die Gemeinden sinnvoller, als wenn am Ende die Polizei gerufen wird, weil zu viele Leute zu nahe beieinander sind.
Am Samstagnachmittag treffe ich eine Polizeipatrouille, zuerst am Flughafen und dann an der Tössegg. An beiden Orten hat es Spaziergänger und Velofahrer, doch diese halten den Abstand gut ein. Kritischer ist es in Lebensmittelläden, wo sich die Kunden an der Türe und zwischen den Gestellen recht nahe kommen. Insgesamt aber zeigt sich mir ein gutes Bild von der Umsetzung der Regeln.

Thomas Würgler, Chef KFO

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