Corona-Journal Chef KFO vom 24. März 2020

Wir haben im Kanton Zürich erstmals eine ausserordentliche Lage. Die Kantonale Führungsorganisation unter der Leitung der Kantonspolizei ist eingesetzt, koordiniert alle Anstrengungen zur Bewältigung der Krise und arbeitet direkt der Regierung zu.

Die Situation ist ernst. Seit wir erkannt haben, wie schlimm sich die Situation in Norditalien entwickelt, und seit wir die Auswirkungen auf den Kanton Tessin gesehen haben, wissen wir, dass es grosse Anstrengungen braucht, um die Lage zu bewältigen.

Die Kantonale Führungsorganisation ist intensiv daran, alle nötigen Vorkehren zu treffen, damit die Grundversorgung im Kanton jederzeit gewährleistet werden kann. Dies betrifft nicht nur die Sicherheit, sondern alle Aspekte der benötigten Grundleistungen, namentlich auch im Gesundheitswesen. Doch es ist ein Wettlauf gegen die Zeit.

Zwingende Voraussetzung ist, dass sich die Zahl der Neuansteckungen auf einem tiefen Niveau einpendelt, damit die Zahl der zu erwartenden Schwerkranken nicht zu gross wird. Sonst drohen die Spitäler die Versorgung nicht mehr bewältigen zu können. Mit den vom Bundesrat verordneten Einschränkungen sind gute Bedingungen geschaffen – unter der Voraussetzung, dass diese auch befolgt werden, was aktuell gut aussieht. Die Menschen haben verstanden, dass es auf jede Einzelne und jeden Einzelnen ankommt. Es braucht allenthalben Einschränkungen der persönlichen Bewegungsfreiheit. Und es braucht die Einsicht, dass in dieser schwierigen Phase wenig Raum bleibt für Spass und Freizeitvergnügen.

Allen, die – wo und wie auch immer – einen Beitrag leisten zur Bewältigung dieser Krise, spreche ich einen grossen Dank aus. Halten wir alle miteinander durch und helfen wir jenen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind.

Thomas Würgler, Chef KFO

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