Die Corona-Krise gut meistern

Die vom Bundesrat verordneten Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus stellen alle vor grosse Herausforderungen. Die Einschränkung der Bewegungsfreiheit und der sozialen Kontakte kann Ängste, Stress und Druck auslösen. Schnell kann man sich überfordert fühlen, was in Aggression und Gewalt münden kann. Bewährte Verhaltenstipps und Hilfestellungen können helfen, diese Situation gut zu meistern.

Tagesstruktur kann helfen - Struktur kann helfen, sich sicher zu fühlen. Wenn Sie den Tag planen, können Sie aktiv die Situation mitgestalten. Achten Sie auf Ihren Medienkonsum. Lenken Sie Ihre Gedanken auf positive Dinge, auf Ihre Stärken und auf alles, was Ihnen gefällt. Bewegung hilft Wunder, stärkt ein gesundes Körpergefühl und lässt Sie Freude empfinden. Werden Sie erfinderisch und kontaktieren Sie Ihre Lieben auf verschiedene Weisen wie Briefe schreiben, telefonieren oder Videogespräche führen.

Kinder stressfrei zuhause - Kinder fühlen sich wohl, wenn sie miteinbezogen werden. Sie können Ihre Kinder über die Situation aufklären und mit ihnen besprechen, wie die gewonnene Zeit genutzt werden kann. Eine Tagesstruktur kann helfen, den gewohnten Rhythmus beizubehalten. Lern- und Freizeit können helfen, Konflikte zu reduzieren.

Ängste im Griff - Aussergewöhnliche Situationen können starke Gefühle wie Angst und Sorgen auslösen. Sie können sich entscheiden, davon Distanz zu halten und sich nicht in den Sog von Negativität ziehen zu lassen. Entspannungsübungen können Ihnen helfen, sich neu zu fokussieren und Ihre Gedanken auf Positives zu richten.

Konflikte reduzieren - Ungewohnt viel gemeinsame Zeit und begrenzte räumliche Verhältnisse können in den besten Familien zu Konflikt und Streit führen. Seien Sie nachsichtiger mit sich selbst und Ihren Nächsten. Über seinen Ärger sprechen, kann die Situation deeskalieren. Lösungsorientierte Kommunikation und grosse Kompromissbereitschaft helfen, Konflikte zu minimieren.

Gewalt verhindern - Übernehmen Sie Verantwortung für Ihr eigenes Handeln. Teilen Sie mit, wenn Sie Abstand benötigen. Holen Sie sich rechtzeitig Hilfe, im Notfall bei der Polizei.

Weitere Tipps aus der psychologischen Praxis und Forschung sowie Ansprechstellen finden Sie in unserem Informationsblatt.

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