Wie wir dem Coronavirus begegnen

Das Coronavirus hält die Welt in Atem. Der Kanton Zürich ist bis heute noch relativ verschont geblieben. Doch es ist damit zu rechnen, dass sich die Krankheit in den nächsten Wochen auch bei uns weiter verbreiten wird. Gefährdet sind vor allem körperlich beeinträchtigte und auch ältere Personen. Der Kanton Zürich bereitet sich vor: Die Gesundheitsdirektion verfolgt die Lage, ist in Kontakt mit dem Bund und trifft alle nötigen Massnahmen. Die Kantonspolizei unterstützt diese Arbeiten in verschiedener Hinsicht.

Mit dem von mir geführten Stab der Kantonalen Führungsorganisation (KFO) koordinieren wir alle fachübergreifenden Problemstellungen aus dem Kanton und sind im Kontakt mit den Gemeinden. Heute hat der Stab der KFO bereits zum fünften Mal als Teilstab getagt. Die Ergebnisse der Treffen werden von mir jeweils direkt der Regierung rapportiert.

Ausserdem unterstützen wir seit letzter Woche die Gesundheitsdirektion mit Führungsunterstützung. Ein Polizeioffizier amtet dabei als Chef eines kleinen Corona-Stabs, und ihm zur Seite stehen polizeiliche Führungsassistenten. Zudem organisieren wir seit vorletzter Woche mit recht grossem Aufwand eine Corona-Hotline. Betrieben wird diese von Polizistinnen und Polizisten sowie von Zivilschützern.

Als Kantonspolizei stehen wir vor der Aufgabe, unseren Auftrag bei jeder denkbaren Lage rund um die Uhr aus dem Stand zu erfüllen. Angesichts des Risikos, dass unsere Mitarbeitenden wegen des Coronavirus ausfallen könnten, müssen wir selber Vorkehren treffen, um immer handlungsfähig zu bleiben. Eine Polizei kann aber ihren Auftrag nur schwer im Homeoffice erfüllen. Wichtig sind daher umso mehr die Einhaltung der allgemeinen Hygienevorschriften und Massnahmen, um enge Kontakte zu vermeiden.

Kommandant Thomas Würgler 

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