Bevölkerungsschutz für die Gemeinden

Flugzeugabsturz, beschädigtes Unterwerk, Stromausfall. Ein denkbares Szenario, mit dem sich Mitglieder der Gemeinde- und Regionalen Führungsorgane auseinandersetzen müssen. Um darauf und auf weitere Ereignisse vorbereitet zu sein, wird geübt. Die Kantonspolizei Zürich hilft dabei.

Um bei ausserordentlichen Lagen und Naturereignissen wie Hochwasser, Erdbeben oder Sturm den Überblick nicht zu verlieren, haben die Gemeinden im Kanton Zürich ihre Führungsverantwortung wahrzunehmen. So will es das Gesetz. Im Ereignisfall sollten alle involvierten Organisationen wissen, was zu tun ist, damit Menschen, Sachgüter und Umwelt geschützt werden können.

Als Partnerorganisation unterstützt die Kantonspolizei Zürich im Namen der Kantonalen Führungsorganisation die Gemeinden beim Aufbau, der Organisation und der Ausbildung von deren Führungsorgane. An Informationsveranstaltungen oder Beratungsgesprächen werden Sicherheitsvorstände der Gemeinden sowie Stabschefs der Führungsorgane über Systeme und Prozesse informiert. Mit der Leitung sogenannter Stabsrahmenübungen kommt der Kantonspolizei Zürich eine zentrale Rolle zu. Sie stellt Konzepte mit Unterlagen über die Übungsabläufe zur Verfügung und unterstützt das Anlegen und die Durchführung der Übungen. Jährlich übt die Kantonspolizei Zürich rund vier Mal mit verschiedenen regionalen Führungsorganen anhand realitätsnaher Szenarien die fiktive Katastrophe, damit im Ernstfall die Führungsorganisationen eingespielt sind.

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