Tätlicher Angriff bei Fussballspiel in Winterthur: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage
Medienmitteilung 19.10.2026
Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat Mitte Oktober 2026 beim Bezirksgericht Winterthur Anklage gegen zwei Männer wegen versuchter schwerer Körperverletzung und Angriffs erhoben. Ihnen wird vorgeworfen, im März 2026 während eines Fussballspiels in Winterthur einen Catering-Mitarbeiter angegriffen und verletzt zu haben.
Während des Meisterschaftsspiels vom 22. März 2026 zwischen dem FC Winterthur und dem FC Basel wurde ein 25-jähriger Mann im Stadion Schützenwiese von mehreren Personen angegriffen und verletzt. Nach intensiven Ermittlungen konnte die Stadtpolizei Winterthur zwei tatverdächtige Anhänger des FC Basel im Alter von 22 und 37 Jahren identifizieren. Die beiden Schweizer wurden wenige Tage später in der Nordwestschweiz verhaftet (siehe Medienmitteilung der Stadtpolizei Winterthur vom 2. April 2026). Eine dritte Person, die mutmasslich am Angriff beteiligt war, konnte bis heute nicht identifiziert werden.
Die Staatsanwaltschaft See/Oberland hat ihre Untersuchungen abgeschlossen und Mitte Oktober 2026 beim Bezirksgericht Winterthur Anklage gegen die beiden identifizierten Beschuldigten erhoben. Gemäss Anklage kam es während des Fussballspiels im Catering-Bereich des Gästesektors zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem unbekannten Tatverdächtigen und dem Catering-Mitarbeiter des Stadions Schützenwiese. In der Folge sollen sich die Beschuldigten daran beteiligt und den Mitarbeiter unter anderem mit Faustschlägen gegen den Kopf traktiert und dabei verletzt haben.
Die Staatsanwaltschaft beantragt für die beiden Beschuldigten wegen versuchter schwerer Körperverletzung und Angriffs mehrjährige, teils unbedingte Freiheitsstrafen. Bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens gilt die Unschuldsvermutung.
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