Buchs: Grossbrand in Autoverwertung
Medienmitteilung 22.09.2026
Am Dienstagnachmittag (22.9.2026) hat ein Brand in einem Autoverwertungsbetrieb in Buchs grossen Sachschaden verursacht. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über Alertswiss aufgefordert, Fenster und Türen zu schliessen. Verletzt wurde niemand.
Gegen 16 Uhr brach in einem Autoverwertungsbetrieb ein Feuer aus, das sich rasch ausbreitete. Beim Eintreffen der Feuerwehr Buchs-Dällikon stand eine Industriehalle bereits in Vollbrand. Mit Unterstützung der Ortsfeuerwehren Regensdorf sowie Unteres Furttal und der Stützpunktfeuerwehr Dielsdorf gelang es den Einsatzkräften, den Brand nach rund zwei Stunden unter Kontrolle zu bringen. Die beim Brandausbruch anwesenden Arbeiter konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Verletzt wurde niemand.
Der Brand führte zu einer starken Rauchentwicklung. Die Bevölkerung im Furttal wurde deshalb über Alertswiss aufgefordert, Fenster und Türen zu schliessen. Eine akute Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit.
Die Kantonspolizei Zürich leitete den Grosseinsatz, koordinierte die beteiligten Einsatzorganisationen und nahm erste Ermittlungen zur Brandursache auf. Die Gemeindepolizei Regensdorf unterstützte insbesondere bei der Betreuung von Betroffenen sowie bei der Evakuierung eines nahe gelegenen Pferdehofs.
Zur Sicherstellung der notfallmedizinischen Versorgung standen die Rettungsdienste Limmattal und Schutz & Rettung Zürich im Einsatz. Auch das Drohnenpikett von Schutz & Rettung Zürich war vor Ort. Das Amt für Abfall, Wasser, Ener-gie und Luft (AWEL) stellte gemeinsam mit den Feuerwehren sicher, dass auslaufende Flüssigkeiten sowie Löschwasser kontrolliert aufgefangen wurden und keine Umweltschäden entstanden. Ebenfalls im Einsatz standen ein Inspektor und ein Statiker der Gebäudeversicherung Zürich (GVZ), der von der Ortsfeuerwehr Engstringen zur Einsatzstelle gebracht wurde. Der Bahnverkehr auf der angrenzenden Strecke musste für mehrere Stunden eingestellt werden. Die SBB war vorsorglich mit einem Lösch- und Rettungszug vor Ort. Zudem unterstützte ein Chemiefachberater des Kantons die Einsatzkräfte.