Arbeitslosenquote verharrt bei 2,9 Prozent
Medienmitteilung 04.06.2026
Die Arbeitslosenquote im Kanton Zürich blieb im Mai stabil bei 2,9 Prozent. Gleichzeitig sank die Zahl der gemeldeten offenen Stellen. Die Beschäftigungsaussichten bleiben verhalten.
Der Arbeitsmarkt im Kanton Zürich präsentiert sich weiterhin robust, die Arbeitslosenquote verharrte im Mai bei 2,9 Prozent. Insgesamt waren 25'539 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) als arbeitslos gemeldet. Das entspricht einem leichten Rückgang von 278 Personen gegenüber dem Vormonat. Bereinigt um saisonale Effekte zeigt sich ein leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit um 334 Personen.
Rückgang der gemeldeten offenen Stellen
Die Entwicklung in den einzelnen Berufsgruppen blieb weitgehend stabil. Die grössten Rückgänge bei der Zahl arbeitsloser Personen wurden bei den Ausbaufachkräften (-44), den Kellnern und Barkeepern (-47) sowie den Verkaufskräften (-54) verzeichnet. Zunahmen ergaben sich insbesondere bei den Softwareentwicklern und Analytikerinnen (+30), den Führungskräften in der betrieblichen Verwaltung (+19) sowie den akademischen Fachkräften im Finanzbereich (+17).
Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen ging im Mai gegenüber dem Vormonat um 739 Stellen zurück und liegt neu bei 6'920 Stellen. Die stärksten Rückgänge wurden bei den Bedienern mobiler Anlagen (-118), bei den Kellnern und Kellnerinnen (-103) sowie bei den Hilfsarbeitskräften in der Landwirtschaft (-86) verzeichnet.
Stabile Geschäftslage, aber verhaltene Aussichten
Die Unternehmen im Kanton Zürich beurteilen ihre aktuelle Geschäftslage im Mai branchenübergreifend unter dem Strich positiv. Nach den leicht rückläufigen Tendenzen der vergangenen Monate hat sich die Einschätzung zuletzt wieder etwas gefestigt. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Erwartungen für die kommenden sechs Monate: Die Perspektiven bleiben zwar verhalten, haben sich jedoch vorerst stabilisiert. In den Beschäftigungserwartungen für die nächsten Monate spiegelt sich diese Entwicklung bislang noch nicht wider. Insbesondere im Gross- und Detailhandel, in der Industrie sowie in der Finanzbranche bleibt die Bereitschaft zum Personalaufbau weiterhin verhalten.