Zürich: Vorsorgliche Evakuierung im Bereich der ETH Zürich – Nachtrag
Medienmitteilung 07.06.2026
Die ETH Zürich hat die Kantonspolizei Zürich um Unterstützung bei der Entsorgung einer potenziell gefährlichen chemischen Substanz aus einem früheren Forschungsbestand ersucht (siehe Medienmitteilung vom 29.5.2026). Der sorgfältig geplante Einsatz wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Gasflasche konnte planmässig umgeladen und abtransportiert werden.
Am Sonntagmorgen (7.6.2026) startete der koordinierte Einsatz im Bereich der ETH planmässig. Die Stadtpolizei Zürich überprüfte die von der Evakuation betroffenen Liegenschaften und stellte sicher, dass alle Anwohnerinnen und Anwohner ihre Wohnungen zeitgerecht verlassen hatten. Die potenziell gefährliche chemische Substanz aus einem früheren Forschungsbestand wurde wie geplant in einen speziell dafür vorgesehenen Bergebehälter verladen und durch eine Spezialfirma abtransportiert, welche gleichzeitig mit der fachgerechten Entsorgung beauftragt worden war. Die Umladung übernahmen Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich.
Die vorsorglichen Sicherheitsmassnahmen für die Umladung und den Abtransport der mit Chlortrifluorid gefüllten Gasflasche aus einem gesicherten Labor der ETH Zürich konnten nach rund sechs Stunden aufgehoben werden. Die angeordnete Evakuierung und die temporären Verkehrseinschränkungen wurden nach Abschluss der Arbeiten um 16.25 Uhr aufgehoben. Die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner durften in ihre Wohnungen und Häuser zu-rückkehren.
Während des koordinierten Einsatzes kam es zu keinen Zwischenfällen. Sämtliche Arbeiten verliefen kontrolliert und gemäss den geplanten Massnahmen. Der gesamte Vorgang wurde durch Spezialistinnen und Spezialisten von Schutz und Rettung Zürich eng begleitet.
Im Einsatz standen neben der Kantonspolizei Zürich, die Stadtpolizei Zürich, das Forensische Institut Zürich sowie Schutz und Rettung Zürich.