Winterthur: Verhaftungen nach versuchter Tötung
Medienmitteilung 28.05.2026
Nach der Schussabgabe vom 23. Mai 2026 in Wallisellen (siehe Medienmitteilung vom 23.5.2026) sind am Dienstag (26.5.2026) zwei Tatverdächtige verhaftet worden. Der Geschädigte befindet sich ausser Lebensgefahr.
Im Zusammenhang mit der versuchten Tötung von Wallisellen identifizierte die Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich zwei Tatverdächtige. Aufgrund der Ermittlungen stellten sich die beiden 19-jährigen Schweizer am Dienstag bei der Kantonspolizei beziehungsweise bei der Stadtpolizei Winterthur. Die beiden im Kanton Zürich wohnhaften Männer wurden verhaftetet.
Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich führt gegen die beiden Männer ein Strafverfahren wegen versuchter Tötung. Sie wird beim zuständigen Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft beantragen. Bis zu einem rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens gilt die Unschuldsvermutung.
Am 23. Mai 2026 war kurz nach Mitternacht in Wallisellen ein 24-jähriger Syrer bei einer Schussabgabe schwer verletzt worden. Die ausgerückten Einsatzkräfte trafen den Geschädigten an der Hertistrasse an. Er wurde medizinisch versorgt und in ein Spital gebracht. Gemäss den ersten Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich flüchtete die Täterschaft in einem Personenwagen.
Gemeinsame Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich und der Kantonspolizei Zürich.