Zürcher Arbeitsmarkt zeigt sich stabil

Die Arbeitslosenquote im Kanton Zürich blieb im März unverändert bei 3,0 Prozent. Die Zahl der offenen Stellen ist leicht rückläufig. Die Zürcher Unternehmen beurteilen ihre Geschäftslage weiterhin positiv, zeigen sich für die kommenden Monate jedoch zurückhaltender.

Die Arbeitslosenquote im Kanton Zürich veränderte sich im März nicht und liegt weiterhin bei 3,0 Prozent. Die Zahl der bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) angemeldeten Arbeitslosen sank gegenüber dem Vormonat um 280 auf 26'450 Personen. Nach saisonaler Bereinigung zeigt sich ein leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit um 304 Personen.

Branchenverschiebungen und sinkende Zahl offener Stellen

Bei den Branchen zeigt sich kein einheitliches Bild. Rückgänge verzeichneten das Baugewerbe (-124), was typisch für diese Jahreszeit ist, sowie die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (-81). Zugenommen hat die Arbeitslosigkeit in der Finanz- und Versicherungsbranche (+65) sowie in der Informatik und Kommunikation (+32).

Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen ging im März erneut zurück und sank um 989 auf neu 7'072. Die meisten gemeldeten Stellen entfielen auf Bau- und Ausbaufachkräfte (1'299) sowie auf Hilfsarbeiter im Bergbau, Bau und in der Warenherstellung (1'015).

Gute Geschäftslage, zurückhaltender Ausblick

Die Zürcher Unternehmen beurteilen ihre aktuelle Geschäftslage mehrheitlich als gut oder befriedigend und damit weiterhin deutlich positiver als der gesamtschweizerische Durchschnitt. Der Blick in die nächsten Monate fällt etwas zurückhaltender aus. Die Geschäftserwartungen haben sich in vielen Branchen leicht eingetrübt, bleiben aber insgesamt verhalten optimistisch.

Diese Zurückhaltung spiegelt sich auch in den Beschäftigungserwartungen für das kommende Quartal wider. Besonders im Grosshandel und in der Industrie rechnen etwas mehr Unternehmen mit einem Stellenabbau als mit einem Stellenaufbau. Dazu dürfte unter anderem die zunehmende internationale Unsicherheit beitragen, namentlich der Krieg im Nahen und Mittleren Osten mit seinen Risiken für Energiepreise, Lieferketten und den Wechselkurs des Schweizer Frankens.
 

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