Arbeitsmarkt bleibt robust

Die Arbeitslosenquote im Kanton Zürich ist im September auf 1.8% gestiegen. Der Arbeitsmarkt bleibt trotz der schwächeren Konjunktur in einer guten Verfassung.

Ende September waren 15’132 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons Zürich als arbeitslos gemeldet, 154 Personen mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg dadurch von 1.7 auf 1.8 Prozent. Bereinigt um saisonale Effekte hat die Zahl der Arbeitslosen um 300 Personen zugenommen.

Mehr offene Stellen

Auf Branchenebene gab es keine grossen Veränderungen. Am stärksten gestiegen sind die Arbeitslosenzahlen im Detailhandel (+41), im Baugewerbe (+27) und bei den Banken (+25). Den grössten Rückgang verzeichneten der Autohandel und -reparatur (-31) und Erziehung und Unterricht (-19).

Die Anzahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen ist im September um 779 gestiegen auf 7’393. Besonders gesucht sind weiterhin Hilfskräfte ausserhalb des Bausektors (+207), Reinigungspersonal (+155) sowie Köche und Köchinnen (+73).

Arbeitsmarkt bislang konjunkturresistent

Der Zürcher Arbeitsmarkt befindet sich weiterhin in einer guten Verfassung, obwohl sich die Konjunktur deutlich abgekühlt hat. Die Arbeitslosigkeit liegt trotz leichtem Aufwärtstrend seit dem Tiefstand im Frühjahr immer noch auf sehr tiefem Niveau. «Unser Arbeitsmarkt ist robust», sagt Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh. Für die nächsten drei Monate erwarten der Industrie- und der Finanzsektor einen Rückgang der Beschäftigung, alle anderen Branchen rechnen weiterhin mit einer unveränderten oder sogar leicht steigenden Beschäftigung. Carmen Walker Späh: «Mit ein Grund dafür dürfte der strukturelle Arbeitskräftemangel sein, der dazu führt, dass die Unternehmen an ihrem Personal festhalten und somit der temporären Konjunkturschwäche entgegenwirken.»
 

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