COVID-19-Impfwoche: Jede Impfung zählt

Der Kanton Zürich nutzt die nationale Impfwoche vom 8. bis 14. November für ein verstärktes Informations-, Beratungs- und Impfangebot in enger Zusammenarbeit mit Partnern. Zusätzlich zu zahlreichen Veranstaltungen im ganzen Kantonsgebiet kann man sich im Impfdorf im Zürcher Hauptbahnhof informieren und impfen lassen. Am 12. und 13. November organisieren Apotheken «die lange Nacht der Impfung» und haben bis Mitternacht geöffnet. Im Kanton Zürich sind 76 Prozent der Personen ab 12 Jahren vollständig geimpft.

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Um die im europäischen Vergleich relativ tiefe Schweizer Impfquote zu steigern, hat der Bundesrat eine Impfoffensive lanciert. Ein wichtiger Pfeiler dieser Impfoffensive ist die nationale Impfwoche vom 8. bis 14. November unter dem Motto «Gemeinsam aus der Pandemie». Der Kanton Zürich wird in dieser Woche in enger Zusammenarbeit mit Partnern sein bereits breites Informations-, Beratungs- und Impfangebot noch einmal erweitern.

Impfdorf im Zürcher Hauptbahnhof und «die lange Nacht der Impfung»

Mit verschiedenen niederschwelligen Angeboten sollen in dieser Woche alle die Möglichkeit haben, sich über die Impfung zu informieren und sich unkompliziert impfen zu lassen. Ein zentrales Element der Impfwoche ist vom 8. bis 10. November das Impfdorf in der grossen Halle des Zürcher Hauptbahnhofs, in dem man sich informieren, beraten und impfen lassen kann. Neben Aktionen in den Gemeinden organisiert der Apothekerverband des Kantons Zürich (AVKZ) am Freitag und Samstag, 12. und 13. November, «die lange Nacht der Impfung». Apotheken haben dann bis Mitternacht geöffnet. Die Nächte werden umrahmt von einem gastronomischen Angebot. Die Ärztegesellschaft des Kantons Zürich (AGZ) und die ihr angeschlossenen Hausärztinnen und Hausärzte haben ihre Unterstützung zur Impfoffensive zugesichert. In den Impfzentren sind in dieser Woche Expertinnen und Experten vor Ort, die in verschiedenen Sprachen Auskunft geben können. Die Türkisch-Islamische Stiftung, die Albanisch-Islamische Gemeinschaft, das Kompetenzzentrum Parandalo sowie der Bildungsverein ECAP – allesamt Institutionen für Menschen mit Migrationshintergrund – führen Impftage durch. Auch Heime und Spitäler beteiligen sich im Rahmen der Impfwoche mit entsprechenden Informationsangeboten. Die bestehenden Angebote werden weitergeführt und teilweise verstärkt. Die Impfmobile sind auch in dieser Woche in mehreren Zürcher Gemeinden zu Besuch, ebenso steht das Impftram in der Stadt Zürich an verschiedenen Stationen. Die Impfzentren am Stadtspital Zürich Triemli, das Referenzimpfzentrum am Hirschengraben Zürich sowie die Impfzentren in Winterthur, Uster und Affoltern am Albis stehen der Bevölkerung weiterhin zur Verfügung. Das Informations- und Beratungsangebot bei Corona-Testzentren, im Contact Tracing und beim Aerztefon wird während der Impfwoche ausgebaut. Dafür steht auch zusätzliches spezifisches Informationsmaterial zur Verfügung.

Regierungsrätin Natalie Rickli zur Zürcher Impfwoche: «Wir geben nochmals Vollgas. Die Entwicklung in anderen Ländern zeigt, wie wichtig eine möglichst hohe Impfquote ist. Dabei stehen in der Zürcher Impfwoche die persönliche Information und die individuelle Beratung im Vordergrund. Ich hoffe sehr, dass sich in dieser Woche möglichst viele Menschen informieren und impfen lassen – aus Überzeugung, sich vor einer schweren COVID-Erkrankung zu schützen und einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Pandemie leisten zu wollen. Denn wir schaffen es nur gemeinsam, die Pandemie zu beenden. Ich danke allen Beteiligten, welche die Zürcher Impfwoche in so kurzer Zeit möglich gemacht haben.»

Weitere Informationen über die Zürcher Impfwoche finden Sie auf zh.ch/impfwoche.

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