COVID-19-Impfung: Positive Zwischenbilanz der Impfwoche – Boosterimpfung erfolgreich gestartet

Die Informations-, Beratungs- und Impfangebote des Kantons Zürich im Rahmen der nationalen Impfwoche wurden in den ersten drei Tagen rege genutzt. Im Zentrum der bisherigen Aktivitäten stand das Impfdorf im Zürcher Hauptbahnhof, in welchem von Montag bis Mittwoch 670 Erstimpfungen und 121 Zweitimpfungen durchgeführt wurden. Zusätzlich wurden im Impfdorf und den anderen Impforten bereits 2’400 Boosterimpfungen durchgeführt. In der zweiten Wochenhälfte findet «die Lange Nacht der Impfung» des Apothekerverbandes des Kantons Zürich statt, an der sich rund 20 Apotheken im ganzen Kanton beteiligen. Im Kanton Zürich sind 77 Prozent der Personen ab 12 Jahren vollständig geimpft, bei Personen ab 65 Jahren sind es 89 Prozent.

Inhaltsverzeichnis

Das in sehr kurzer Zeit für die nationale Impfwoche auf die Beine gestellte Impfdorf erfreute sich grosser Beliebtheit. Dass der Start der Boosterimpfung aufgrund der Freigabe durch den Bund in die gleiche Woche fiel, stellte eine zusätzliche organisatorische Herausforderung dar. Die Gesundheitsdirektion entschied sich, den Start der Boosterimpfung nicht zu verzögern, sondern diese auch im Rahmen der nationalen Impfwoche anzubieten. Dies führte im Impfdorf teilweise zu Wartezeiten von mehreren Stunden. Personen, die aus diesem Grund nicht vor Ort geimpft werden konnten, wurde eine Alternative angeboten: Wie am 5. November 2021 kommuniziert, haben alle Personen ab 65 Jahren die Möglichkeit, sich in einem Impfzentrum (Referenzimpfzentrum am Hirschengraben Zürich, Stadtspital Zürich Triemli, Impfzentren in Winterthur, Uster und Affoltern am Albis), in einer Arztpraxis oder in einer Apotheke impfen zu lassen. Die Boosterimpfung ist zudem bei über 200 Hausarztpraxen erhältlich. Auch Apotheken bieten Boosterimpfungen an. Für die Impfung in einem Impfzentrum oder in einer Apotheke kann im kantonalen Impftool ein Termin gebucht werden. Von dieser Möglichkeit haben schon 11’700 Personen Gebrauch gemacht. Derzeit gibt es für die Boosterimpfung rund 22’000 freie Termine. Laufend werden neue Termine freigeschaltet.

Beratungs- und Informationsangebote werden rege genutzt

Neben dem mittlerweile geschlossenen Impfdorf sind weitere Aktionen im Gang. Einzelne Impfveranstaltungen erfolgen in Zusammenarbeit mit Partnern. Dazu gehören:

  • Über 50 Gemeinden beteiligen sich an der Aktion mit Plakaten und Werbung in gemeindeeigenen Kommunikationskanälen und unterstützen Arztpraxen und Apotheken bei deren Aktivitäten.
  • Bei Testzentren, im Contact Tracing und beim Aerztefon werden Beratungsgespräche durchgeführt.
  • In den Impfzentren Winterthur, Triemli und Uster sowie bei der Impfhotline geben Expertinnen und Experten in zwölf Sprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch, Albanisch, Bosnisch, Serbisch, Kroatisch, Portugiesisch, Spanisch, Tamilisch und Türkisch) Auskunft und beantworten Fragen zur COVID-19-Impfung.
  • Sieben Spitäler (Adus Klinik, Klinik Lengg, Spital Zollikerberg, Spital Wetzikon, See-Spital Horgen, Spital Limmattal, Spital Uster) haben Infostände eingerichtet, an denen Expertinnen und Experten informieren und beraten. Weitere Spitäler haben Informationsmaterial aufgelegt.

Ausblick auf die zweite Halbzeit der Impfwoche

In der zweiten Hälfte der Impfwoche ist «die lange Nacht der Impfung» des Apothekerverbandes des Kantons Zürich (AVKZ) geplant. Daran beteiligen sich rund 20 Apotheken im ganzen Kanton. Neben lokalen Aktivitäten arbeiten die Apotheken für ein kulinarisches Angebot mit der Bar & Club Kommission Zürich und Gastro Zürich-City zusammen. Sämtliche teilnehmenden Apotheken sind unter www.zh.ch/impfwoche aufgeführt. Der AVKZ informiert heute Donnerstag detailliert über «die lange Nacht der Impfung».

Jede Impfung zählt

Um die im europäischen Vergleich relativ tiefe Schweizer Impfquote zu steigern, hat der Bundesrat eine Impfoffensive lanciert. Ein wichtiger Pfeiler dieser Impfoffensive ist die nationale Impfwoche vom 8. bis 14. November unter dem Motto «Gemeinsam aus der Pandemie». Der Kanton Zürich erweitert in dieser Woche in enger Zusammenarbeit mit Partnern sein bereits breites Informations-, Beratungs- und Impfangebot noch einmal. Die persönliche Information und die individuelle Beratung stehen im Vordergrund. Um die Gesundheitsversorgung für alle Patientinnen und Patienten aufrecht zu erhalten und eine Überlastung der Spitäler zu verhindern, ist letztlich jede Impfung entscheidend.
 

Impfhotline für Fragen

Für Fragen im Zusammenhang mit der Boosterimpfung steht die Impfhotline unter 0848 33 66 11 täglich von 7.00 Uhr bis 23.00 Uhr zur Verfügung (Deutsch, Englisch, Französisch). Die Telefonnummern und Betriebszeiten für die Impfhotline für andere Sprachen (Albanisch, Italienisch, Portugiesisch, Serbisch/Kroatisch/Bosnisch, Spanisch) sind auf der Website des Kantons Zürich zu finden.

Kontakt

Gesundheitsdirektion – Kommunikationsabteilung

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