Pferdehaltung im Oberland geräumt

In einem grossangelegten Einsatz hat das Veterinäramt des Kantons Zürich mit Unterstützung der Kantonspolizei eine Pferdehaltung im Bezirk Hinwil geräumt. Dabei wurden zahlreiche Pferde, auch Jungtiere, weggebracht. Verschiedene Tiere waren ungenügend untergebracht, aktuell war der gesundheitliche Zustand der Tiere soweit in Ordnung.

Die Tierhaltung war dem Veterinäramt bereits seit Längerem bekannt. Immer wieder war es für Kontrollen vor Ort und stellte dabei stets Verstösse gegen den Tierschutz fest. Die Mängel wurden schriftlich festgehalten und Massnahmen verfügt. Der Zustand der Tiere war jedoch insgesamt nie so gravierend, dass die Tierhaltung vorsorglich hätte geräumt werden müssen. Es wurden aber teilweise Tierhalteverbote mit zunehmend strengerer Tierzahlbegrenzung ausgesprochen. Da trotzdem deutlich mehr als die zulässige Anzahl Tiere gehalten wurde, erfolgte die Ersatzvornahme durch das Veterinäramt.

Bei der Räumung wurden 15 Tiere weggebracht. Das Veterinäramt stellte erneut Mängel bei den Stallungen und deren Belegung fest. Die Ausläufe resp. Weiden waren teilweise nicht ausbruchsicher und es wurden verletzungsgefährliche Gegenstände vorgefunden. Insgesamt war die Situation saisonbedingt weniger gravierend als in den Wintermonaten.

Die weggebrachten Tiere werden nun veterinärmedizinisch versorgt, tierschutzkonform untergebracht und gepflegt. Die grosse Unterstützung von Partnerorganisationen ist hierfür zentral. Wenige Tiere konnten vor Ort belassen werden. Nach Ablauf einer kurzen Frist werden die weiteren Tiere veräussert. 

Das Veterinäramt wird auch künftig regelmässig Kontrollen vor Ort durchführen und bei Mängeln aktiv werden.

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Veterinäramt

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