Rückkehrzentrum Urdorf wieder in Betrieb

Die abgewiesenen Asylbewerber, die Anfang Oktober positiv auf COVID-19 getestet wurden, sind jetzt symptomfrei und von der Infektion vollständig genesen. Ihre Isolation wurde beendet und der Austritt aus dem «Erlenhof» möglich. Die Sicherheitsdirektion hat deshalb das Asylzentrum Urdorf gestern wieder in Betrieb genommen. Die Rückkehr erfolgte reibungslos.

Der «Erlenhof», ein ehemaliges Pflegezentrum in der Stadt Zürich, wird spezifisch für die Bewältigung der COVID-19-Situation zur Verfügung gehalten. Die Nutzung beschränkt sich auf die medizinisch notwendige Aufenthaltsdauer. Einige abgewiesene Asylbewerber befinden sich gemäss den geltenden Quarantäne-Regelungen weiterhin im «Erlenhof».

Für die Unterbringung der straffällig gewordenen abgewiesenen Asylbewerber steht unverändert das Rückkehrzentrum Urdorf zur Verfügung. Es liegt in unmittelbarer Nähe zu einem Posten der Kantonspolizei, sodass die Sicherheit gewährleistet werden kann.

Die Zivilschutzunterkunft in Urdorf wurde für 180 Personen konzipiert. Sie dient normalerweise der Unterbringung von maximal 80 abgewiesenen Asylbewerbern. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Nutzung stark reduziert. Es werden rund 30 Personen dort untergebracht. Es ist, wie in diesen Anlagen üblich und notwendig, ein Belüftungssystem installiert. Die grossen Schlafräume von bis zu 18 Plätzen werden mit maximal 5 Personen belegt. Zudem gilt in Allgemeinräumen des Zentrums eine Maskentragpflicht. Das Rückkehrzentrum Urdorf wird von der ORS AG professionell betrieben. Die medizinische Versorgung ist jederzeit sichergestellt.
 

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