Betriebe profitieren weiterhin von unbürokratischer Abwicklung der Kurzarbeit

Die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich begrüsst den heutigen Entscheid des Bundesrats, die vereinfachte Prüfung und Abrechnung von Kurzarbeitsanträgen bis Ende Jahr fortzuführen. Firmen wie auch kantonale Vollzugsstellen sind auf eine rasche und unbürokratische Abwicklung der Kurzarbeit angewiesen.

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Mit Eintritt der ausserordentlichen Lage Mitte März war ein grosser Teil der Unternehmen vom Lockdown betroffen, was gesamtschweizerisch ein noch nie dagewesenes Volumen an Kurzarbeitsanträgen nach sich zog. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich hat bis heute Kurzarbeitsgesuche von 34'000 Betrieben mit rund 390'000 von Kurzarbeit betroffenen Arbeitnehmenden bewilligt. Dank des vom Bund eingeführten summarischen Verfahrens bei der Prüfung der eingehenden Gesuche wie auch der Abrechnungen, der vorübergehenden umfangreichen Verstärkung der personellen Ressourcen sowie einer im Kanton Zürich entwickelten digitalen Lösung zur raschen Abwicklung der Abrechnungen konnte die Bearbeitung trotz der hohen Volumen fristgerecht bewältigt werden. Das Instrument der Kurzarbeit konnte seine volle Wirkung zur Liquiditätssicherung der Unternehmen und dem Erhalt von Arbeitsplätzen entfalten.

Das summarische Verfahren basiert auf der COVID-19 Verordnung Arbeitslosenversicherung, die Ende August ausläuft. Der Bundesrat hat sich heute für die befristete Weiterführung der Erleichterungen entschieden. Die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich begrüsst diesen Entscheid, der die Wirtschaft stützt und Arbeitnehmenden weiterhin einen teilweisen Lohnersatz bietet.

«Es ist sehr begrüssenswert, dass das Anliegen vieler Kantone für eine Weiterführung der vereinfachten Abwicklung der Kurzarbeit vom Bund berücksichtigt wurde. Wir werden uns nun mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die Unterstützung weiterhin rasch und unbürokratisch bei den Unternehmen und den Mitarbeitenden ankommt. Es geht um den Erhalt von Arbeitsplätzen im ganzen Land», sagt die Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh.
 

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