Coronavirus: Bilanz vom Wochenende

Bei der Kantonspolizei Zürich sind an diesem Wochenende (15.-17.5.2020) im Vergleich zu den vorangegangenen Wochenenden weniger Meldungen im Zusammenhang mit den von Bund und Kanton erlassenen Weisungen an die Bevölkerung zum Schutz vor dem Coronavirus eingegangen. Im Vordergrund stehen nicht das Ausstellen von Bussen oder das Eröffnen von Verzeigungen. Ziel ist vielmehr, auch nach den Lockerungen, im Gespräch die Anordnungen zum Schutz der Bevölkerung mit Augenmass durchzusetzen. Im Rahmen der Patrouillentätigkeit oder aufgrund der eingegangenen Meldungen führten Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei Zürich sowie der kommunalen Polizeikorps Kontrollen durch.

Im Zeitraum von Freitagmittag bis Sonntagnachmittag gingen rund 50 Meldungen betreffend das angebliche Nichteinhalten der Abstandsregeln oder die Höchstanzahl von Personen ein. Knapp ein Drittel der Meldungen betrafen Geschäftsbetriebe. In einem Falle befand sich ein Kunde mehr im Laden als erlaubt. Vereinzelt mussten in Lokalen die Tischabstände oder die Personenanzahl pro Tisch beanstandet werden. Ansonsten war bei den Überprüfungen der Hinweise nichts zu bemängeln oder die Polizistinnen und Polizisten machten im Gespräch auf die Bestimmungen aufmerksam. Im nichtbetrieblichen Bereich wurden teilweise Personen oder Gruppen weggewiesen bzw. bei einem Vorfall musste eine Person mit einer Covid 19 Ordnungsbusse belegt werden. Wichtig bleibt weiterhin eigenverantwortliches Handeln um sich und andere vor Ansteckung zu schützen.

Im kriminalpolizeilichen Bereich sind keine besonderen Entwicklungen oder Veränderungen zu erkennen. Einzig bei Cybercrime-Delikten ist eine Anpassung an die momentane Situation nach wie vor bemerkbar.
 

Ansprechperson für Medien

Stefan Oberlin

Kantonspolizei Zürich / Mediensprecher

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