Volkswirtschaftsdirektion begrüsst angestrebte Überbrückungsfinanzierung für die Luftfahrt

Die gesamte Luftfahrt ist von der Corona-Pandemie sehr stark betroffen, der Luftverkehr ist seit Ausbruch der Krise fast vollständig zum Erliegen gekommen. Dies hat auch gravierende Auswirkungen auf die Airlines, die Flughäfen und die flughafennahen Betriebe, deren Einnahmen über Nacht praktisch vollständig weggebrochen sind. Die Volkswirtschaftsdirektion begrüsst, dass der Bundesrat eine Überbrückungsfinanzierung für die Luftfahrtindustrie prüft. Neben den Airlines sind aber auch die Flughäfen und flughafennahen Betriebe systemrelevant.

Heute hat der Bundesrat beschlossen, Massnahmen zu prüfen, damit die internationale Anbindung der Schweiz im Luftfahrbereich durch die Corona-Pandemie nicht gefährdet wird. Im Vordergrund stehen Garantien des Bundes für Fluggesellschaften. Die Airlines und die SWISS als interkontinentale Drehscheibenbetreiberin im Besonderen sind für die interkontinentale Luftverkehrsanbindung der Schweiz wichtig. Die Luftverkehrsanbindungen erhöhen die Standortattraktivität der Schweiz und des Wirtschaftsraums Zürich, was auch in der Ansiedlung internationaler Unternehmen zum Ausdruck kommt. Aber auch Touristinnen und Touristen sowie der Export haben in der Vergangenheit von den hervorragenden Verbindungen profitiert.

Regierungspräsidentin und Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh begrüsst deshalb, dass der Bundesrat Möglichkeiten für die Unterstützung der Airlines sucht sowie strenge Bedingungen für Bundeshilfen definiert und die Erwartung äussert, dass die langfristige Beibehaltung der internationalen Luftanbindung der Schweiz zugesichert wird. Sie betont zudem, dass neben den Airlines auch die Flughafen Zürich AG und weitere flughafennahe Betriebe für den Betrieb des Flughafens systemrelevant sind. «Der Flughafen Zürich generiert eine enorme Wertschöpfung, und zwar für die ganze Schweiz: Allein an unserem Flughafen arbeiten über 27'000 Personen für rund 280 Firmen», sagt die Regierungspräsidentin.

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Volkswirtschaftsdirektion – Medienstelle

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