Wetzikon: Abbruch eines alten Gaswerks verursacht starke Geruchsemissionen

Der Abbruch des Turms eines ehemaligen Gaswerks hat am Mittwochnachmittag (15.1.2020) in Wetzikon und Umgebung für starken Gasgeruch gesorgt.

Gegen 14 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung ein, dass es in Wetzikon im Bereich der Zürcherstrasse stark nach Gas rieche. Daraufhin rückten Rettungskräfte mit einem Grossaufgebot vor Ort aus. Erste Abklärungen ergaben, dass der Gasgeruch von einer Baustelle an der Schellerstrasse herrührte. Dort befindet sich zurzeit eine grosse Baustelle auf dem Areal des ehemaligen Gaswerks der Stadt Wetzikon. Gemäss jetzigem Erkenntnisstand fanden heute Abbrucharbeiten am Turm des Gaswerks statt. Dabei wurde Gestein frei gelegt, welches über viele Jahre mit Erdgas kontaminiert worden war, was schliesslich zu erheblichen Geruchsemissionen führte. Der Bereich um die Baustelle musste für den Verkehr für mehrere Stunden gesperrt werden. Das kontaminierte Gestein wird nun im Verlaufe des Abends abtransportiert und fachgerecht entsorgt.

Neben der Kantonspolizei Zürich standen die Stadtpolizei Wetzikon, die Feuerwehren Wetzikon-Seegräben und Schutz und Intervention Winterthur, ein Feuerwehrinspektor der Gebäudeversicherung Kanton Zürich GVZ, ein Luftreinhaltespezialist des Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL), der Statthalter des Bezirks Hinwil, der Polizeivorstand der Stadt Wetzikon, Funktionäre der SBB Intervention sowie ein Altlastenexperte und diverse Personen der Stadtwerke Wetzikon im Einsatz. 

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Rebecca Tilen

Kantonspolizei Zürich / Mediensprecherin

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