Hinwil: Gemeinsamer Einsatz mit Armee

Im Logistikcenter der Armee musste am späten Donnerstagabend (12.12.2019) in Hinwil ein Sprengkörper gesichert und abtransportiert werden. Aus Sicherheitsgründen wurde ein begrenztes Gebiet abgesperrt und die Bewohner informiert.

Kurz nach 12.00 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, wonach im Armee Logistikcenter in Hinwil ein Sprengkörper gesichert und abtransportiert werden muss. Die Kantonspolizei Zürich sowie das Forensische Institut Zürich rückten nach Hinwil aus, um die Spezialisten der Armee bei den Abklärungen zu unterstützen und um allfällige sichernde Massnahmen zu treffen.

Aus Sicherheitsgründen wurden um 20.45 Uhr für rund eine halbe Stunde in einem kleinen definierten Bereich die Bewohner von rund zehn Gebäuden mit Verhaltensanweisungen informiert. Weiter mussten die Bahnstrecke sowie die Zürichstrasse zwischen Hinwil und Wetzikon im betroffenen Abschnitt in Absprache mit den entsprechenden Partnern kurzzeitig gesperrt werden. Eine Umleitung für den Strassenverkehr wurde durch die Feuerwehren signalisiert.

Der Sprengkörper ist durch Spezialisten vom Kompetenzzentrum für Kampfmittel- und Minenräumung (KAMIR) mit einem Fernlenkmanipulator in einen speziellen Behälter verladen und abtransportiert worden.

Durch die getroffenen Sicherheitsmassnahmen bestand keine Gefahr für die Bevölkerung und die Mitarbeiter des Militärbetriebes.

Neben der Kantonspolizei Zürich standen die Stützpunktfeuerwehr Hinwil, unterstützt durch die Feuerwehr Wetzikon-Seegräben und die Betriebsfeuerwehr VBS, die Militär Polizei sowie weitere Abteilungen der Armee, Spezialisten der SBB, Schutz & Rettung Zürich, Regio144, Angehörige der Leitstelle des VZO, Vertreter der politischen Gemeinde sowie das Forensische Institut Zürich FOR im Einsatz.

Kantonspolizei Zürich
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Marc Besson

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