Instandsetzung des Hauses zum Rechberg und des Rechberggartens in Zürich: Der Spatenstich ist erfolgt

Die Arbeiten am Haus zum Rechberg und im Rechberggarten in Zürich stehen kurz vor dem Beginn: Für die Instandsetzung des Hauptgebäudes und die Umnutzung der Nebengebäude bewilligte der Regierungsrat einen Baukredit von 16,7 Mio. Franken, für gartengestalterische Massnahmen zur Erhaltung des Rechberggartens 2,137 Mio. Franken. Heute vollzogen Regierungsrat Markus Kägi und Kantonsratspräsident Jürg Trachsel den Spatenstich.

Das Haus zum Rechberg am Hirschengraben gehört zusammen mit dem Zunfthaus zur Meisen an der Limmat zu den bedeutendsten Barockpalais, die auf Zürcher Gebiet geschaffen wurden. Der zum Rechberg-Ensemble mit dem «Palais Rechberg» und den Nebengebäuden gehörende Garten gilt als einer der schönsten Barockgärten der Schweiz. Seit 1899 ist das unter Denkmalschutz stehende Ensemble Rechberg im Eigentum des Kantons.

Nach Ausführung der Bauarbeiten unter Federführung des kantonalen Hochbauamts stehen die Nebengebäude an der Florhofgasse 8 und 10 den kantonsrätlichen Kommissionen zur Verfügung, während das Hauptgebäude am Hirschengraben 40 für repräsentative Aufgaben sowie Verwaltungstätigkeiten der Parlamentsdienste genutzt wird. Der Garten wird weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Massnahmen dienen dem Werterhalt und der künftigen Nutzung

Die Arbeiten haben die Erhaltung und zeitgemässe Ausstattung der wertvollen Bausubstanz zum Ziel. Sie beinhalten die Totalsanierung der Fenster, die Instandsetzung des Treppenhauses, des Foyers und der derzeit nicht genutzten Räume im Erd- und 1. Obergeschoss sowie Reparaturen am Dach und an der Fassade. Um den behindertengerechten Zugang der Räumlichkeiten sicher zu stellen, wird vom Untergeschoss bis ins 2. Obergeschoss ein Lift eingebaut. Ausserdem entstehen neue Nasszellen. Im 2. Obergeschoss werden die Fertigungsküche ersetzt, eine Lüftungsanlage mit Kühlung im Saal eingebaut und sämtliche Räume aufgefrischt. Die Auffrischung umfasst eine Neumöblierung der repräsentativen Räume und das Auswechseln der Vorhänge.

Die Nebengebäude werden für Sitzungen und Aufenthalt hergerichtet. Auch hier werden behindertengerecht bauliche Anpassungen vorgenommen. Zudem werden die Wärmedämmung der Gebäudehülle verbessert und in die Sitzungszimmer an der Florhofgasse 8 eine Lüftungsanlage eingebaut.

Gartenanlage wird räumlich neu gefasst

Mit dem Spatenstich werden auch die Arbeiten am kulturhistorisch und denkmalpflegerisch wertvollen Rechberggarten in Angriff genommen. Eine geschnittene Lindenhecke und Bäume fassen die Gartenanlage räumlich neu und grenzen sie gegenüber den neueren Bauten der Universität ab. Die Kanzel wird neu gerundet und mit seitlichen Treppenläufen ausgebildet. Zudem wird der gut genutzte Weg zwischen Rechberggarten und Künstlergasse teilweise neu angelegt und beleuchtet.

Garten ab 2013 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich

Die Bauarbeiten im Rechberggarten sollen bis Ende 2012 abgeschlossen sein, diejenigen am Hauptgebäude bis Ende 2013. Bei den Nebengebäuden ist der Beginn der Bauarbeiten für Frühjahr 2013 vorgesehen, mit Abschluss innert Jahresfrist. Die Gebäude werden voraussichtlich Anfang 2014 bezogen.

(Medienmitteilung der Baudirektion)

Hinweis

Diese Meldung ist vor 2018 erschienen. Gegenüber der ursprünglichen Fassung sind alle Bilder, Links und Downloads entfernt worden. Dies beim Wechsel zum neuen kantonalen Webauftritt 2020.
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