Prämien 2009: Erfolg für Zürcher Bevölkerung – Kassen bauen Prämienreserven ab
Medienmitteilung 03.10.2008
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat heute die Krankenkassenprämien für 2009 bekannt gegeben. Für die Zürcher Bevölkerung zeigt sich ein erfreuliches Bild: Die Prämien für grundversicherte Erwachsene steigen mit 0,7 Prozent nur wenig. Wie vom Kanton Zürich gefordert, werden die Krankenkassen somit im kommenden Jahr überschüssige Reserven zu Gunsten der Prämienzahlenden abbauen.
Die Gesundheitsdirektion hat sich erfolgreich für die Zürcher Bevölkerung eingesetzt: In ihrer Stellungnahme zu den von den Krankenkassen beantragten Prämien 2009 wies sie das BAG darauf hin, dass mit diesen Prämienanträgen der vom Bund angestrebte Reservenabbau bis ins Jahr 2012 im Kanton Zürich kaum zu erreichen sei. Die Gesundheitsdirektion forderte deshalb das BAG auf, Prämienerhöhungen im Jahr 2009 für alle Versicherungen im Kanton Zürich auf maximal zwei Prozent zu beschränken und bei Versicherungen mit übermässig hohen Reserven keinen Anstieg zuzulassen.
Bereits in den vergangenen Jahren hatte sich die Gesundheitsdirektion für den Abbau der Reservenüberdeckung eingesetzt und aus diesem Grund mehrmals mit dem BAG und den wichtigsten Versicherern das Gespräch gesucht.
Einsatz der Gesundheitsdirektion trägt zunehmend Früchte
Die definitiven Prämien 2009 zeigen nun, dass sich der Einsatz des Kantons Zürich auszahlt. Das BAG hat den Vorschlägen der Gesundheitsdirektion Rechnung getragen und zwei grosse Versicherer dazu bewogen, ihre ursprünglichen Prämienanträge zu senken. Durchschnittlich steigen die Prämien im Kanton Zürich 2009 um 0,7 Prozent. Dieser Anstieg ist deutlich unter der gesamtschweizerischen Zunahme von 2,6 Prozent. Auch absolut liegen die Zürcher Durchschnittsprämien im nächsten Jahr mit 311.70 Franken klar unter dem schweizerischen Mittel von 322.85 Franken. Ebenfalls erfreulich ist, dass das BAG der Empfehlung des Kantons Zürich folgte und bei einzelnen Kassen eine Reduktion der zu hoch budgetierten Verwaltungskosten durchsetzte.
Zürcher Prämienzahlende sollen weiterhin vom Reserveabbau profitieren
Die Gesundheitsdirektion wird sich auch künftig für eine massvolle Entwicklung der Krankenkassenprämien einsetzen. Weil die bestehenden überschüssigen Reserven ausschliesslich von Zürcher Prämienzahlenden finanziert worden sind, soll die Zürcher Bevölkerung nun auch von deren Abbau profitieren.
(Medienmitteilung der Gesundheitsdirektion)
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